Servus zusammen,in dieser Folge meiner Motorradreise geht es mit meiner Harley-Davidson Forty-Eight mitten durch das Herz Kappadokiens – vom satten Grün des Ihlara-Tals bis ins surreal anmutende Göreme.Der Start im Ihlara-Tal ist schon beeindruckend: eine bis zu 100 Meter tiefe Schlucht, geformt vom Melendiz-Fluss. Zwischen den steilen Felswänden verstecken sich jahrhundertealte Felsenkirchen und Klosteranlagen, die einst frühchristlichen Gemeinden als Rückzugsorte dienten. Viele davon sind noch mit erstaunlich gut erhaltenen Wandmalereien geschmückt – Geschichte zum Anfassen, direkt neben der Straße.Je näher ich Göreme komme, desto unwirklicher wird die Landschaft. Überall diese berühmten Feenkamine – bizarre Tuffsteinformationen, die Wind und Wetter über Jahrtausende geformt haben. Göreme selbst liegt mitten im UNESCO-Welterbe Kappadokien und besteht gefühlt zur Hälfte aus in den Fels gehauenen Häusern, Kirchen und unterirdischen Anlagen. Ein Ort mit ganz eigener Magie.Ein absolutes Highlight sind natürlich die Heißluftballons, die bei Sonnenaufgang den Himmel füllen. Wenn man früh unterwegs ist und die Ballons über der Vulkanlandschaft schweben sieht, weiß man wieder, warum man solche Reisen macht. Die ganze Region entstand durch uralte Vulkanausbrüche des Erciyes- und Hasan-Vulkans – und genau das verleiht ihr diesen einzigartigen Charakter.Diese Etappe war für mich die perfekte Mischung aus
Freiheit auf zwei Rädern,
rauer Natur,
weiter Stille
und tief verwurzelter Geschichte.Definitiv eine Region, die man als Motorradfahrer mindestens einmal erlebt haben sollte.Ride safe & stay free 🤘
Johannes