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Geschrieben von Tiger55 am 22.10.2023 um 11:51:

Baujahr 1995 Wartung

Wartung an der Road King

Hallo, meine Frage ( wenn ich hier richtig bin ) wäre, wann sollte man die Wartung an der Road King Baujahr 1995 durchführen lassen? Sollte man jetzt im Herbst oder eher im Frühjahr die Wartung machen lassen?  Dann noch die Frage, zur Überwinterung  Tank voll und Vergaser leer laufen lassen? Batterie ausbauen und mit einem Ladegerät ( normal und Gel Batterie ) aufladen? Oder braucht man für die Harley ein spezielles Ladegerät? 
Ich sage schon mal vielen Dank

LG Reiner Frelenberg


Geschrieben von springerdinger am 22.10.2023 um 12:17:

Servus,
wenn die Wartung ansteht, dann würde ich sie jetzt machen (lassen).
Den Tank mache ich zu Überwinterung immer voll. Vergaser leerlaufen lassen ist eine gute Idee, aber meines Erachtens nicht unbedingt nötig.

Welches Ladegerät hast du denn in Verwendung?

  Gruß SD


Geschrieben von Opa-Yogi am 22.10.2023 um 12:54:

Hallo Reiner, hab meine Gel-Batterie an einen CETK XS 0.8 EU Batterieerhaltungsgerät von Tante Luise……funzt👍🏻
Kommt aber immer auf den Batterietyp an, welcher verbaut ist.
Tank voll, Vergaser leer 👍🏻
Service mache ich immer rechtzeitig vor dem Frühjahr und nicht zum Ende der Saison, aber da hat jeder seine eigene Meinung zu.

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Hart zu arbeiten für etwas, das Dich nicht interessiert, ist Stress.
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„Glück Auf, bis denne“


Geschrieben von bestes-ht am 22.10.2023 um 13:10:

Wenn E10/E5 Sprit dann zusätzlich mit Stabilisator, besser Aral Ultimate oder Shell V-Power.

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Wir werden nicht grau, wir werden chrome....

Wo gehstn hin? Motorrad fahren. Warst du doch gestern erst. Ja, bin aber nicht fertig geworden..... fröhlich fröhlich fröhlich


Geschrieben von Wern am 22.10.2023 um 13:14:

Servus Reiner, nach meinen Informationen (gilt für Bj. 90 und 91) brauchst du nur ein Ladegerät, das für Motorradbatterien geeignet ist, also jedes moderne elektronisch gesteuerte reicht. Ich lasse die Batterien drin und habe an die beiden Kontakte dauerhaft ein Anschlusskabel mit Buchse gehängt zum direkten Anstöpseln meines Ladegeräts (SAE 70-Buchse, wasserdicht). Unter der Sitzbank stört das kurze Kabel nicht. So kann ich auch im Sommer mal gelegentlich nachladen bei langer Standzeit. Falls das Motorrad viel Strom zieht, hänge ich  über den Winter nur ein Batteriekabel ab (am besten Minus, falls leicht zugänglich). Das spart mir lästiges Gepfriemel 2x im Jahr. Bei vielen neueren Bikes ist dieses Ladekabel übrigens schon ab Werk verbaut, finde ich praktisch, zumal die im Stand ziemlich Strom ziehen.
Die Vergaser lasse ich leerlaufen, nachdem mir bei beiden Motorrädern beim Frühjahrsstart schon mal gelegentlich die Vergaser übergelaufen sind (Schwimmer schließt nicht mehr), angeblich greift der Ethanolzusatz der heutigen Benzinmischungen Dichtungen an, hat man mir mehrfach so bestätigt, nicht nur aus dem Motorradsektor. Schadet also sicher nicht. Wartung: sehe ich auch so, im nächsten Jahr willst du fahren, nicht schrauben oder auf einen Termin warten.
Tanks mache ich auch voll, wenn es geht mit wenig Ethanolzusatz (Haltbarkeit des Benzins und evtl. leichteres Starten im Frühjahr).
Grüße, Wern


Geschrieben von springerdinger am 22.10.2023 um 13:19:

zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
nach meinen Informationen (gilt für Bj. 90 und 91) brauchst du nur ein Ladegerät, das für Motorradbatterien geeignet ist, also jedes moderne elektronisch gesteuerte reicht.

Was hat denn dass mit den beiden genannten Baujahren zu tun!?

Es kommt auf den verwendeten Akku-Typ an!


Geschrieben von Schimmy am 22.10.2023 um 13:26:

zum zitierten Beitrag Zitat von springerdinger
wenn die Wartung ansteht, dann würde ich sie jetzt machen (lassen).
Den Tank mache ich zu Überwinterung immer voll. Vergaser leerlaufen lassen ist eine gute Idee, aber meines Erachtens nicht unbedingt nötig.

Moinsen,

Das hängt wesentlich davon ab, WO und WIE das Bike überwintert, doch die Wartung (Öle / Filter / Bremsflüssigkeit usw.) würde ICH
erst ZU BEGINN der neuen Saison wechseln. Warum ? ? ? Weil sich - gerade bei Motor- und Getriebeöl - in der kälteren Jahreszeit doch
so Einiges an Kondenswasser bilden kann (gerade in nicht beheizten Garagen/Unterstellplätzen) und es wäre Schade, wenn ich mir damit
den gerade frisch eingefüllten Schmierstoff "versaue".

Voll tanken kann bestimmt nicht schaden, ist aber genauso wenig notwendig (meine Erfahrung) wie das Leerlaufen lassen des Vergasers
(das was da noch an Kraftstoff drin ist verdunstet eh´im Laufe der Zeit).
zum zitierten Beitrag Zitat von bestes-ht
Wenn E10/E5 Sprit dann zusätzlich mit Stabilisator, besser Aral Ultimate oder Shell V-Power.

zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
Die Vergaser lasse ich leerlaufen, nachdem mir bei beiden Motorrädern beim Frühjahrsstart schon mal gelegentlich die Vergaser übergelaufen sind (Schwimmer schließt nicht mehr), angeblich greift der Ethanolzusatz der heutigen Benzinmischungen Dichtungen an, hat man mir mehrfach so bestätigt, nicht nur aus dem Motorradsektor.

Man kann so ziemlich aus Allem eine Wissenschaft machen. MEINE Erfahrungen (aus mehr 27 Jahren und mehr als 180.000 km auf der Uhr
mit dem gleichen Moped) sind, dass weder der Tank rostet, wenn er vor der Winterpause nicht randvoll gefüllt ist, noch dass der Schwimmer
hängt, oder dass das Ethanol (ich tanke nur E10) irgendwelche Bauteile angreift bzw. zersetzt, oder dass sich das Bike nach 4 bis 5 Monaten
Standzeit deswegen schlechter starten lassen würde (was übrigens genauso auf die beiden anderen Bikes in unserem "Haushalt" zutrifft).

Batterie kann man zum Laden ausbauen, geht aber genauso gut im eingebauten Zustand. Da in Deinem Bike serienmäßig nichts verbaut
ist, was bei Zündung AUS Strom ziehen könnte, geht es "nur" um die Selbstentladung des Akkus, und dafür reicht es EINMAL im Monat das
Ladegerät anzuschließen. Ein besonderes Ladegerät brauchst Du hierfür nicht, aber es sollte schon mehr als 0,8 Ampere Ladestrom (das
von "Opa-Yogi" empfohlene CTEC) liefern können. Augenzwinkern

GReetz  Jo

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Wenn man schon keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten Augenzwinkern

Stammtisch in Münster/NRW


Geschrieben von springerdinger am 22.10.2023 um 14:12:

Das mit dem Verdunsten vom Kraftstoff kann ich bestätigen! Im Tank fehlen auf jeden Fall nach der Winterpause immer 1,5 bis 2 Liter!

Die Schwimmerkammer vom Vergaser hab ich früher immer abgelassen. Mittlerweile aber seit mindestens 10 Jahren erspar ich mir das, und kann beim ersten Motorstart zu Saisonbeginn
keinen Unterschied feststellen.

Im Vorjahr jedoch hatte ich vor Saisonende eine "NEUE" Beschleunigerpumpen-Membrane aus dem Zubehör von CCI eingebaut (sicher "billige" Chinaware), die hatte sich über die Wintermonate regelrecht aufgelöst.

Startschwierigkeiten waren deswegen zu Saisonbeginn orprogrammiert!böse


Geschrieben von Opa-Yogi am 22.10.2023 um 14:23:

zum zitierten Beitrag Zitat von Schimmy
zum zitierten Beitrag Zitat von springerdinger
wenn die Wartung ansteht, dann würde ich sie jetzt machen (lassen).
Den Tank mache ich zu Überwinterung immer voll. Vergaser leerlaufen lassen ist eine gute Idee, aber meines Erachtens nicht unbedingt nötig.

Moinsen,

Das hängt wesentlich davon ab, WO und WIE das Bike überwintert, doch die Wartung (Öle / Filter / Bremsflüssigkeit usw.) würde ICH
erst ZU BEGINN der neuen Saison wechseln. Warum ? ? ? Weil sich - gerade bei Motor- und Getriebeöl - in der kälteren Jahreszeit doch
so Einiges an Kondenswasser bilden kann (gerade in nicht beheizten Garagen/Unterstellplätzen) und es wäre Schade, wenn ich mir damit
den gerade frisch eingefüllten Schmierstoff "versaue".

Voll tanken kann bestimmt nicht schaden, ist aber genauso wenig notwendig (meine Erfahrung) wie das Leerlaufen lassen des Vergasers
(das was da noch an Kraftstoff drin ist verdunstet eh´im Laufe der Zeit).
zum zitierten Beitrag Zitat von bestes-ht
Wenn E10/E5 Sprit dann zusätzlich mit Stabilisator, besser Aral Ultimate oder Shell V-Power.

zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
Die Vergaser lasse ich leerlaufen, nachdem mir bei beiden Motorrädern beim Frühjahrsstart schon mal gelegentlich die Vergaser übergelaufen sind (Schwimmer schließt nicht mehr), angeblich greift der Ethanolzusatz der heutigen Benzinmischungen Dichtungen an, hat man mir mehrfach so bestätigt, nicht nur aus dem Motorradsektor.

Man kann so ziemlich aus Allem eine Wissenschaft machen. MEINE Erfahrungen (aus mehr 27 Jahren und mehr als 180.000 km auf der Uhr
mit dem gleichen Moped) sind, dass weder der Tank rostet, wenn er vor der Winterpause nicht randvoll gefüllt ist, noch dass der Schwimmer
hängt, oder dass das Ethanol (ich tanke nur E10) irgendwelche Bauteile angreift bzw. zersetzt, oder dass sich das Bike nach 4 bis 5 Monaten
Standzeit deswegen schlechter starten lassen würde (was übrigens genauso auf die beiden anderen Bikes in unserem "Haushalt" zutrifft).

Batterie kann man zum Laden ausbauen, geht aber genauso gut im eingebauten Zustand. Da in Deinem Bike serienmäßig nichts verbaut
ist, was bei Zündung AUS Strom ziehen könnte, geht es "nur" um die Selbstentladung des Akkus, und dafür reicht es EINMAL im Monat das
Ladegerät anzuschließen. Ein besonderes Ladegerät brauchst Du hierfür nicht, aber es sollte schon mehr als 0,8 Ampere Ladestrom (das
von "Opa-Yogi" empfohlene CTEC) liefern können. Augenzwinkern

GReetz  Jo

Ich verwende das CETK 0,8 für die Batterieerhaltung in eingebautem Zustand der Batterie, nicht zum Laden…für das Laden einer Batterie wird ein Ladegerät mit entsprechender Ladekapazität verwendet….👍🏻

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Geschrieben von Wern am 22.10.2023 um 16:15:

zum zitierten Beitrag Zitat von springerdinger
zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
nach meinen Informationen (gilt für Bj. 90 und 91) brauchst du nur ein Ladegerät, das für Motorradbatterien geeignet ist, also jedes moderne elektronisch gesteuerte reicht.

Was hat denn dass mit den beiden genannten Baujahren zu tun!?

Es kommt auf den verwendeten Akku-Typ an!

@SD:
Erläuterung: die Nennung der Baujahre bezog sich auf die Motorräder, für die meine Informationen vorliegen, also auf die darin verwendeten Akkus. Die Relevanz der unterschiedlichen Akkutypen für das Ladegerät ist mir schon klar. Aber:
Sollten motorradgeeignete elektronisch gesteuerte Ladegeräte nicht automatisch den vorliegenden Batterietyp erkennen?


Geschrieben von Moos am 22.10.2023 um 16:38:

Und Du meinst wirklich das ein Motorrad Bj. 90 noch den orig. Akku drin hat? Es kommt auf die Batterie an die jetzt drin ist, sonst nichts.

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Geschrieben von Wern am 22.10.2023 um 16:47:

"Die darin verwendeten Akkus" heißt natürlich alle Akkus, die ich bisher darin verwendet habe. Das schien mir eindeutig formuliert.

Aber sei's drum: mir geht es in dem Zusammenhang vor allem um die Frage, ob sog. "intelligente Ladegeräte" generell die erforderliche Art der Ladung (also den richtigen Ladestrom von max. 10% der Kapazität) erkennen.Ich gehe davon aus, dass das auch den Ersteller interessieren wird.


Geschrieben von Schimmy am 22.10.2023 um 17:33:

zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
Aber sei's drum: mir geht es in dem Zusammenhang vor allem um die Frage, ob sog. "intelligente Ladegeräte" generell die erforderliche Art der Ladung (also den richtigen Ladestrom von max. 10% der Kapazität) erkennen.

Moinsen @Wern ,

Woher hast Du denn diesen Wert (max. Ladestrom = 10% der Kapazität) ? ? ?

GReetz  Jo

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Geschrieben von Wern am 22.10.2023 um 20:03:

Jetzt wo du konkret fragst, habe ich nochmal nachgesehen: steht in allen Bedienungsanleitungen meiner Ladegeräte, auch im Netz bei Polo, Louis, Varta etc.
Wird also wohl stimmen.
Nach meinem Kenntnisstand brauchen nur Li-Ion Akkus noch darüber hinaus spezielle Ladesteuerung. Ansonsten scheint es egal zu sein, ob die Batterie Säure - AGM - Gel ist. Hauptsache "intelligent" geladen, also Mikroprozessor-gesteuert.

Grüße, Wern


Geschrieben von snike98 am 22.10.2023 um 22:55:

zum zitierten Beitrag Zitat von Schimmy

Woher hast Du denn diesen Wert (max. Ladestrom = 10% der Kapazität) ? ? ?

GReetz  Jo

Ist doch `ne steinalte Faustregel; haben mir schon alte KFZler in den Siebzigern angeraten.
Ist technisch sicher überholt, falsch machen kann man damit aber sicher auch nichts.

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