Forum (https://forum.milwaukee-vtwin.de/index.php)
- Modelllinien (https://forum.milwaukee-vtwin.de/board.php?boardid=17)
-- Touring [Grand American Touring] (Milwaukee-Eight, Twin Cam, Evolution) (https://forum.milwaukee-vtwin.de/board.php?boardid=26)
--- Baujahr 1995 Wartung (https://forum.milwaukee-vtwin.de/threadid.php?threadid=111707)
Baujahr 1995 Wartung
Wartung an der Road King
Hallo, meine Frage ( wenn ich hier richtig bin ) wäre, wann sollte man die Wartung an der Road King Baujahr 1995 durchführen lassen? Sollte man jetzt im Herbst oder eher im Frühjahr die Wartung machen lassen? Dann noch die Frage, zur Überwinterung Tank voll und Vergaser leer laufen lassen? Batterie ausbauen und mit einem Ladegerät ( normal und Gel Batterie ) aufladen? Oder braucht man für die Harley ein spezielles Ladegerät?
Ich sage schon mal vielen Dank
LG Reiner Frelenberg
Servus,
wenn die Wartung ansteht, dann würde ich sie jetzt machen (lassen).
Den Tank mache ich zu Überwinterung immer voll. Vergaser leerlaufen lassen ist eine gute Idee, aber meines Erachtens nicht unbedingt nötig.
Welches Ladegerät hast du denn in Verwendung?
Gruß SD
Hallo Reiner, hab meine Gel-Batterie an einen CETK XS 0.8 EU Batterieerhaltungsgerät von Tante Luise……funzt👍🏻
Kommt aber immer auf den Batterietyp an, welcher verbaut ist.
Tank voll, Vergaser leer 👍🏻
Service mache ich immer rechtzeitig vor dem Frühjahr und nicht zum Ende der Saison, aber da hat jeder seine eigene Meinung zu.
__________________
Hart zu arbeiten für etwas, das Dich nicht interessiert, ist Stress.
Hart zu arbeiten für etwas, das Du liebst, ist Leidenschaft!
„Glück Auf, bis denne“
Wenn E10/E5 Sprit dann zusätzlich mit Stabilisator, besser Aral Ultimate oder Shell V-Power.
__________________
Wir werden nicht grau, wir werden chrome....
Wo gehstn hin? Motorrad fahren. Warst du doch gestern erst. Ja, bin aber nicht fertig geworden.....

Servus Reiner, nach meinen Informationen (gilt für Bj. 90 und 91) brauchst du nur ein Ladegerät, das für Motorradbatterien geeignet ist, also jedes moderne elektronisch gesteuerte reicht. Ich lasse die Batterien drin und habe an die beiden Kontakte dauerhaft ein Anschlusskabel mit Buchse gehängt zum direkten Anstöpseln meines Ladegeräts (SAE 70-Buchse, wasserdicht). Unter der Sitzbank stört das kurze Kabel nicht. So kann ich auch im Sommer mal gelegentlich nachladen bei langer Standzeit. Falls das Motorrad viel Strom zieht, hänge ich über den Winter nur ein Batteriekabel ab (am besten Minus, falls leicht zugänglich). Das spart mir lästiges Gepfriemel 2x im Jahr. Bei vielen neueren Bikes ist dieses Ladekabel übrigens schon ab Werk verbaut, finde ich praktisch, zumal die im Stand ziemlich Strom ziehen.
Die Vergaser lasse ich leerlaufen, nachdem mir bei beiden Motorrädern beim Frühjahrsstart schon mal gelegentlich die Vergaser übergelaufen sind (Schwimmer schließt nicht mehr), angeblich greift der Ethanolzusatz der heutigen Benzinmischungen Dichtungen an, hat man mir mehrfach so bestätigt, nicht nur aus dem Motorradsektor. Schadet also sicher nicht. Wartung: sehe ich auch so, im nächsten Jahr willst du fahren, nicht schrauben oder auf einen Termin warten.
Tanks mache ich auch voll, wenn es geht mit wenig Ethanolzusatz (Haltbarkeit des Benzins und evtl. leichteres Starten im Frühjahr).
Grüße, Wern
zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
nach meinen Informationen (gilt für Bj. 90 und 91) brauchst du nur ein Ladegerät, das für Motorradbatterien geeignet ist, also jedes moderne elektronisch gesteuerte reicht.
zum zitierten Beitrag Zitat von springerdinger
wenn die Wartung ansteht, dann würde ich sie jetzt machen (lassen).
Den Tank mache ich zu Überwinterung immer voll. Vergaser leerlaufen lassen ist eine gute Idee, aber meines Erachtens nicht unbedingt nötig.
zum zitierten Beitrag Zitat von bestes-ht
Wenn E10/E5 Sprit dann zusätzlich mit Stabilisator, besser Aral Ultimate oder Shell V-Power.
zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
Die Vergaser lasse ich leerlaufen, nachdem mir bei beiden Motorrädern beim Frühjahrsstart schon mal gelegentlich die Vergaser übergelaufen sind (Schwimmer schließt nicht mehr), angeblich greift der Ethanolzusatz der heutigen Benzinmischungen Dichtungen an, hat man mir mehrfach so bestätigt, nicht nur aus dem Motorradsektor.

__________________
Wenn man schon keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten 
Stammtisch in Münster/NRW
Das mit dem Verdunsten vom Kraftstoff kann ich bestätigen! Im Tank fehlen auf jeden Fall nach der Winterpause immer 1,5 bis 2 Liter!
Die Schwimmerkammer vom Vergaser hab ich früher immer abgelassen. Mittlerweile aber seit mindestens 10 Jahren erspar ich mir das, und kann beim ersten Motorstart zu Saisonbeginn
keinen Unterschied feststellen.
Im Vorjahr jedoch hatte ich vor Saisonende eine "NEUE" Beschleunigerpumpen-Membrane aus dem Zubehör von CCI eingebaut (sicher "billige" Chinaware), die hatte sich über die Wintermonate regelrecht aufgelöst.
Startschwierigkeiten waren deswegen zu Saisonbeginn orprogrammiert!
zum zitierten Beitrag Zitat von Schimmy
zum zitierten Beitrag Zitat von springerdinger
wenn die Wartung ansteht, dann würde ich sie jetzt machen (lassen).
Den Tank mache ich zu Überwinterung immer voll. Vergaser leerlaufen lassen ist eine gute Idee, aber meines Erachtens nicht unbedingt nötig.
Moinsen,
Das hängt wesentlich davon ab, WO und WIE das Bike überwintert, doch die Wartung (Öle / Filter / Bremsflüssigkeit usw.) würde ICH
erst ZU BEGINN der neuen Saison wechseln. Warum ? ? ? Weil sich - gerade bei Motor- und Getriebeöl - in der kälteren Jahreszeit doch
so Einiges an Kondenswasser bilden kann (gerade in nicht beheizten Garagen/Unterstellplätzen) und es wäre Schade, wenn ich mir damit
den gerade frisch eingefüllten Schmierstoff "versaue".
Voll tanken kann bestimmt nicht schaden, ist aber genauso wenig notwendig (meine Erfahrung) wie das Leerlaufen lassen des Vergasers
(das was da noch an Kraftstoff drin ist verdunstet eh´im Laufe der Zeit).
zum zitierten Beitrag Zitat von bestes-ht
Wenn E10/E5 Sprit dann zusätzlich mit Stabilisator, besser Aral Ultimate oder Shell V-Power.
zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
Die Vergaser lasse ich leerlaufen, nachdem mir bei beiden Motorrädern beim Frühjahrsstart schon mal gelegentlich die Vergaser übergelaufen sind (Schwimmer schließt nicht mehr), angeblich greift der Ethanolzusatz der heutigen Benzinmischungen Dichtungen an, hat man mir mehrfach so bestätigt, nicht nur aus dem Motorradsektor.
Man kann so ziemlich aus Allem eine Wissenschaft machen. MEINE Erfahrungen (aus mehr 27 Jahren und mehr als 180.000 km auf der Uhr
mit dem gleichen Moped) sind, dass weder der Tank rostet, wenn er vor der Winterpause nicht randvoll gefüllt ist, noch dass der Schwimmer
hängt, oder dass das Ethanol (ich tanke nur E10) irgendwelche Bauteile angreift bzw. zersetzt, oder dass sich das Bike nach 4 bis 5 Monaten
Standzeit deswegen schlechter starten lassen würde (was übrigens genauso auf die beiden anderen Bikes in unserem "Haushalt" zutrifft).
Batterie kann man zum Laden ausbauen, geht aber genauso gut im eingebauten Zustand. Da in Deinem Bike serienmäßig nichts verbaut
ist, was bei Zündung AUS Strom ziehen könnte, geht es "nur" um die Selbstentladung des Akkus, und dafür reicht es EINMAL im Monat das
Ladegerät anzuschließen. Ein besonderes Ladegerät brauchst Du hierfür nicht, aber es sollte schon mehr als 0,8 Ampere Ladestrom (das
von "Opa-Yogi" empfohlene CTEC) liefern können.
GReetz Jo
__________________
Hart zu arbeiten für etwas, das Dich nicht interessiert, ist Stress.
Hart zu arbeiten für etwas, das Du liebst, ist Leidenschaft!
„Glück Auf, bis denne“
zum zitierten Beitrag Zitat von springerdinger
zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
nach meinen Informationen (gilt für Bj. 90 und 91) brauchst du nur ein Ladegerät, das für Motorradbatterien geeignet ist, also jedes moderne elektronisch gesteuerte reicht.
Was hat denn dass mit den beiden genannten Baujahren zu tun!?
Es kommt auf den verwendeten Akku-Typ an!
Und Du meinst wirklich das ein Motorrad Bj. 90 noch den orig. Akku drin hat? Es kommt auf die Batterie an die jetzt drin ist, sonst nichts.
__________________
Moos
Mit einem Forum ist es wie mit einer Party.
Wer mit dem Gastgeber nicht klar kommt, sollte nicht hin gehen.
"Die darin verwendeten Akkus" heißt natürlich alle Akkus, die ich bisher darin verwendet habe. Das schien mir eindeutig formuliert.
Aber sei's drum: mir geht es in dem Zusammenhang vor allem um die Frage, ob sog. "intelligente Ladegeräte" generell die erforderliche Art der Ladung (also den richtigen Ladestrom von max. 10% der Kapazität) erkennen.Ich gehe davon aus, dass das auch den Ersteller interessieren wird.
zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
Aber sei's drum: mir geht es in dem Zusammenhang vor allem um die Frage, ob sog. "intelligente Ladegeräte" generell die erforderliche Art der Ladung (also den richtigen Ladestrom von max. 10% der Kapazität) erkennen.
__________________
Wenn man schon keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten 
Stammtisch in Münster/NRW
Jetzt wo du konkret fragst, habe ich nochmal nachgesehen: steht in allen Bedienungsanleitungen meiner Ladegeräte, auch im Netz bei Polo, Louis, Varta etc.
Wird also wohl stimmen.
Nach meinem Kenntnisstand brauchen nur Li-Ion Akkus noch darüber hinaus spezielle Ladesteuerung. Ansonsten scheint es egal zu sein, ob die Batterie Säure - AGM - Gel ist. Hauptsache "intelligent" geladen, also Mikroprozessor-gesteuert.
Grüße, Wern
zum zitierten Beitrag Zitat von Schimmy
Woher hast Du denn diesen Wert (max. Ladestrom = 10% der Kapazität) ? ? ?
GReetz Jo
__________________
There`s no second chance for a first impression!