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Geschrieben von motorcycle boy am 16.05.2024 um 19:53:

Mich interessiert eine Frage, zu der ich bisher weder hier im Forum noch im Internetz allgemein Input gefunden habe:

Wie wirken sich Motorupgrades auf die Lebensdauer aus im Vergleich zur Konfiguration ab Werk





Da je nach MJ von HD auch Schwächen der Werkskonfiguration abgestellt wurden, oder auch nicht bis zum Ende des EVO und TC , kann ich mir vorstellen, dass ein solches Motorupgrade kontraintuitiv sogar lebensdauerverlängernd gewirkt haben kann  geschockt

Wie sind Eure Erfahrungen mit welcher Konfiguration? Ich möchte Euch ermutigen, auch zu antworten, wenn die Lebensdauer verkürzt wurde, denn keiner stellt sich damit bloß, sondern er hilft anderen Interessenten, nicht in die gleiche Herstellerfalle zu tappen. Damit meine ich, man bekommt mit fortschreitendem 21. Jahrhundert auch von großen Markennamen immer mehr Schrott angedreht, und das beginnt schon bei Ladekabel- oder Verbindungssteckern für On Board - Kommunikation und hört bei Haushaltsgeräten und Essen noch lange nicht auf.

Interessant sicher auch die Erfahrung von Forumsmembern, die sowas gebraucht gekauft haben und die Entwicklung in höheren KM-Ständen verfolgen konnten  Freude

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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)


Geschrieben von Moos am 16.05.2024 um 20:02:

Also ich habe an meinem TC88 bei 40tkm auf ne Andrews TW26 NW samt neuem Nadellager und hydr. NW-Spannern inkl. stärkerer Ölpumpe umgerüstet. Läuft bis dato und 107tkm tadellos. Das war dann wohl nicht nur eine leistungssteigernde sondern eine auch eher lebensverlängernde Aktion.

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Geschrieben von Schimmy am 17.05.2024 um 09:25:

zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
Da je nach MJ von HD auch Schwächen der Werkskonfiguration abgestellt wurden, oder auch nicht bis zum Ende des EVO und TC , kann ich mir vorstellen, dass ein solches Motorupgrade kontraintuitiv sogar lebensdauerverlängernd gewirkt haben kann

Moinsen,

Wie willst Du DAS DENN herausfinden, bzw. belegen können ? ? ? Dazu müsste man ZWEI zu 100% TECHNISCH IDENTISCHE Bikes
haben (und DAS bei HD.... fröhlich ), von denen eines ein - wie auch immer geartetes - "Motor-Upgrade" erfährt, und danach von EINEM
Fahrer unter den IDENTISCHEN Bedingungen über den GLEICHEN Zeitraum bewegt werden....

WIE SOLL DAS GEHEN ? ? ?

Da sind so viele Faktoren, die die "Lebenswerwartung" eines Motors beeinflussen können, so dass Dir wohl niemand eine verlässliche
Aussage darüber machen kann, ob sich ein Motor-Upgrade Lebensdauer-verlängernd, oder verkürzend auswirken wird.

Greetz  Jo

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Geschrieben von motorcycle boy am 17.05.2024 um 10:42:

Das das hier keine wissenschaftliche Erhebung wird, dürfte wohl klar sein. Hier im Forum habe ich aber schon einige interessante Schwachstellen mitbekommen, die „draußen“ von den Fachzeitschriften totgeschwiegen oder höchstens mal beiläufig  erwähnt wurden, von den „Bloggern“ ganz zu schweigen. Ich sage nur 


Wenn sich hier nur einige melden und sagen, dass dies und jenes bekannte (oder unbekannte?) Problem mit ihrem Motorupgrade (HD-Teile? Dritthersteller- Teile? Optimierungen beim Wiederzusammenbau? etc.) bisher trotz höherer Laufleistung nicht aufgetreten ist, oder umgekehrt dieses oder jenes Upgrade zu in der Serie unüblichen Schäden geführt hat, hat das als „Multimomentaufnahme“ durchaus seine Aussagekraft, denn Du kannst davon ausgehen, dass hinter jedem, der sich „outet“, eine beträchtliche Dunkelziffer steht.

Wer weiß, welche bisher totgeschwiegenen Schwachstellen hier noch offenbart werden großes Grinsen

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Geschrieben von Schneckman am 17.05.2024 um 23:01:

Mir geht's da wie Schimmy - ich kann mir aussagekräftige Ergebnisse schwer vorstellen.
Im Tuningbereich, speziell Motor, ist man so erheblich auf die Fähigkeit des Erbauers angewiesen, vielleicht auch Tagesform.
Seine Einstellung zu Toleranzen und Genauigkeit.
Dann der Faktor Fahrer und seine Gewohnheiten.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wieviele Auto-und Motorradfahrer denken, ein Motor ist nach 10km, alternativ 10min, warmgefahren (und
dazu noch , wo/???wie ???gefahren??? ...und nach dem (echten) Erwärmen, wie weit bzw .lange noch...??).
Sonstige Gewohnheiten und Vieles, was man einfach unterschiedlich machen kann, sich aber auf die Lebensdauer auswirken dürfte.

Oder wenn ich jetzt nur an die serienmäßigen Motorblöcke denke.
Da gibt es für die Modelljahre eine ganze Reihe von Beobachtungen, als Beispiel vielleicht - die beim Evo gesammelten Erfahrungen welches Jahr gehäuft an welcher Stelle einen Schaden entwickelt hat.
Jetzt meldet sich jemand, der vielleicht dies und das am Motor geändert hat, und dann vielleicht noch jemand, beide hatten Schaden Y, welcher aber eigentlich damit gar nichts zu tun hatte, sondern typisch für Modelljahr X war.
Zudem sind Einbau- und Montagefehler unbekannt, es werden aber bestimmt oft genau die gleichen gemacht, was dann falsch gedeutet werden kann.

Eher könnten vielleicht gesammelte Schadensbilder an bestimmten Tuningteilen eine Art Auswertung erhalten, denke ich mir....
Wobei --  ja diese auch zum Teil genau denselben unterschiedlichen Faktoren ausgesetzt sind.....hmmm, schwierig....
Schon serienmäßige Motoren desselben MJ' können ja ganz unterschiedlich lange laufen.....

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Geschrieben von Mondeo am 18.05.2024 um 20:55:

Also in meinen Augen werden ja hier Harleyspezifische je Modellreihe bestehende Probleme mit TuningMaßnahmen vermischt. Was soll das hier bringen? Und ich glaube, wir wissen alle das Harley die Mopeds so baut, das der Verbraucher sie noch optimieren soll oder muß.


Geschrieben von Agossi am 30.05.2024 um 15:23:

Also bei mir hat sich Stage II als absolut lebensverlängernd (jetzt schon) herausgestellt, denn ohne dies hätte ich das defekte Nadellager des Rollenstössels wohl nie entdeckt, bzw. erst beim Motorschaden.
Ich würde mal behaupten, dass ein absolut gut aufgebauter Twin-Cam oder M8 mit Camplate, Ölpumpen, Stösseln höherer Qualität trotz des "Leidens" durch erhöhte Motorenleistung immer lebensverlängern auswirken wird.

Was ich aber am meisten merke ist, dass ich heute mit gefühlt viel weniger "Motorenstress" (hochdrehen) Leistung abverlangen kann als vorher mit der alten Nockenwelle.

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Geschrieben von Agossi am 30.05.2024 um 15:27:

zum zitierten Beitrag Zitat von Mondeo
Also in meinen Augen werden ja hier Harleyspezifische je Modellreihe bestehende Probleme mit TuningMaßnahmen vermischt. Was soll das hier bringen? Und ich glaube, wir wissen alle das Harley die Mopeds so baut, das der Verbraucher sie noch optimieren soll oder muß.

Ja, das waren amerikanische (und auch britische) Produkte immer, technisch nie auf der Höhe wie Japaner oder deutsche Fahrzeuge, jedoch Zubehör- und Tuningindustrie-freundlich konstruiert. Die verrücktesten Autobastler und -künstler, die ich kenne, kommen alle aus Osteuropa, der miesen Qualität der damals gängigen Technik hinter dem eisernen Vorhang geschuldet...

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Geschrieben von derherrliche am 30.05.2024 um 15:46:

...aus Scheiße Gold gemacht. 💪

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