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Geschrieben von viczena am 29.09.2011 um 03:16:

Harley Bremsbeläge wechseln

gelöscht


Geschrieben von bestes-ht am 29.09.2011 um 07:55:

@viczena
zuerst einmal schön das du noch in anderen Foren, ausser MT, anzutreffen bist, ich finde deine
Artikel top.

Kurze Anregung/Überlegung/Erfahrung....

Gerad in Bezug auf die "Bremsenquitsch-Paste" gibt es verschiedene Auffassungen und
Vorgaben. Auch ich selbst habe es schon gemacht.
Bei VW zum Beispiel dürfen Beläge nur "trocken" verbaut werden, da sich an der Paste der
Bremsbelagabrieb ablagert/verbindet und ggf. das gleiten behindert.
Auch wird von der Kupferpaste abgeraten, es gibt mittlerweile Hochtemperatur Keramikpasten,
hier soll eine Reaktion der Verschiedenen Materialien vermieden werden (Kupfer als
elektrischer Leiter begünstigt das), auch in Bezug auf ABS Anlagen.
Mit den von dir empfohlenen und auch gut getesteten Lukas Belägen habe ich keine guten
Erfahrungen gemacht, die Belagmischung hat bei mir zu starker Geräuschentwicklung geführt,
die original Beläge zeigten dies nicht. Auch verschleisst ein härterer Bremsbelag, die
Bremsscheibe stärker.

__________________
Wir werden nicht grau, wir werden chrome....

Wo gehstn hin? Motorrad fahren. Warst du doch gestern erst. Ja, bin aber nicht fertig geworden..... fröhlich fröhlich fröhlich


Geschrieben von Dragon am 29.09.2011 um 07:58:

Danke Peter
Wie all deine berichte sehr schön und hilfreich.


Geschrieben von Chrisk am 29.09.2011 um 10:00:

Zu Punkt 4 würde folgendes sehr empfehlen:
Mit Bremsenreiniger die Bremskolben an den Außenseiten einsprühen und mit einem Baumwolltuch die äußeren Kolbengleitflächen reinigen und unbedingt mit einem parallel führenden Bremskolbenrücksteller (kostet nur wenige €) die Kolben zurück führen.
Sonst gerät mit der Schraubenschlüssel Methode durch Minimalverkantung Schmutz unter die Gummis, welches die Kolben nicht mehr völlig zurück gleiten lässt. Zudem ist es nicht gut, wenn gehärtetet Oberflächen (Kolben) an weichem Alu (Sattel) nicht völlig parallel zurückgeführt werden.

Bremsflüssigkeit in jedem Fall 5.1 (sofern es keine alten Modelle mit DOT 5 sind), die paar Grad Nasssiedepunkt können es halt doch rausreißen.

Sehr bewährt hat sich neben dem Lucas 5.1 (gibt es in 250ml) auch der Typ 200 von ATE (leider nur 1L, sehr gute Viskosität und weniger hygroskopisch als übliche Bremsflüssgkeiten).


Geschrieben von loosch2 am 29.09.2011 um 10:12:

Ergänzungsvorschlag:

Zu Punkt 4. Bremsbeläge zurückschieben

Hierbei wird die Bremsflüssigkeit in den Bremsflüssigkeitsbehälter zurückgedrückt und dabei
kann dieser Überlaufen. Vorsicht, die Bremsflüssigkeit greift die Lackierung an.

Deine Berichte sind immer sehr ausführlich und umfassend. Da lern ich immer was dazu.
Vielen Dank! (Wo nimmst du nur die zeit dafür her?)

Gruß loosch2


Geschrieben von viczena am 29.09.2011 um 11:38:

gelöscht


Geschrieben von viczena am 29.09.2011 um 11:58:

gelöscht


Geschrieben von viczena am 29.09.2011 um 11:59:

gelöscht


Geschrieben von Chrisk am 29.09.2011 um 13:37:

z.B. Bremskolbenrücksteller in einfacher "Qualität" vom freundlichen Chinesen: Louis Art.Nr. 10003993, Kostenpunkt 14,95
Jedoch Vorsicht beim Einsatz am Auto, bei vielen Bremssätteln der HA wird der Kolben zurückgedreht und nicht gedrückt !
Da benötigt man anderes Werkzeug, nicht dass da einer auf die Idee kommt ...


Geschrieben von Defcon am 29.09.2011 um 14:22:

Wenn der Belag sich abnutzt sinkt auch der Bremsflüssigkeitsstand im Behälter deshalb niemals nachfüllen

__________________
Trust The Universe


Geschrieben von viczena am 29.09.2011 um 14:29:

gelöscht