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Geschrieben von Mikenight am 17.06.2015 um 11:48:

Mapping

Hallo BO-Freunde
Hat Jemand Erfahrung mit K&N Tauschluftfiltern? Ist es richtig, daß nach Einbau der Motor neu gemappt werden muß?
Vielen Dank und viele freude machende Kilometer!
Grüssle
Micha


Geschrieben von Grisu1340 am 17.06.2015 um 12:56:

Hallo Micha
Wenn nur der Filter gewechselt wird: Nein.
Gruß
Harry

__________________
Drosseln sind Vögel, wer sie in Motorräder Verbaut ist ein Tierquäler.


Geschrieben von Mikenight am 17.06.2015 um 13:23:

Hallo Harry
Danke für die schnelle Antwort! Dachte ich mir eigentlich! Der freundliche dealer behauptet, wenn ich das nicht machen lasse, würden die kolben löcher bekommen!
mfg
Micha


Geschrieben von Sam70 am 17.06.2015 um 13:24:

Wenn du auch noch einen offenen Auspuff hast, ja Freude


Geschrieben von Mikenight am 17.06.2015 um 13:33:

ich habe die Originalen aber ohne Dämpfung! nichts abgesägt oder aufgebohrt! großes Grinsen


Geschrieben von Night-666 am 17.06.2015 um 13:51:

Ich bin die Penzl und den K&N Tauschfilter das erste Jahr gefahren und das alles ohne Mapping und ohne Probleme!
Erst nachdem ich den Big Suker drangebaut habe,hab ich Sie mit dem Powervision auf dem Prüfstand abstimmen lassen!

Gruß Frank!


Geschrieben von Sam70 am 17.06.2015 um 16:13:

Ah, hatte ich falsch gelesen. Ist ja nur ein Tauschluftfilter und kein offener Baby


Geschrieben von zuckerbaecker am 17.06.2015 um 16:56:

Wenn Du willst das Deine Breakout in allen Lebenslagen gut läuft,
dann investiere in einen Powervision und schaff sie beim dem Dealer auf den Prüfstand.

Das lohnt sich auch schon ohne Modifikationen.

http://www.powervision-for-harleys.de/power-vision/abstimmung-auf-dem-pruefstand.html

__________________
Es grüßt
Stefan
.

On the Road again
 


Geschrieben von enrico am 17.06.2015 um 20:00:

Hallo,

mich würde in dem Zuammenhang als Einspritzerneuling interessieren, wieso man überhaupt ein neues Mapping braucht- ich dachte immer, die Einspritzanlage regelt das selbstständig nach-( in etwa wie bei Passfahrten/Meeresspiegel 0,0müm).
Da sind doch eine Menge Sensoren etc. verbaut die doch ständig Meßdaten einfangen und an den "Zentralrechner" weiterleiten.
verwirrt
Inwieweit darf man da gehen mit den Abweichungen zur Serie- und vor Allem: wieso nicht weiter?

__________________
Aber vermutlich alles Geschmacksache Augenzwinkern


​​​​​​Gute Fahrt!cool

 


Geschrieben von tcj am 21.06.2015 um 09:39:

Hi enrico,

klar gleicht das Steuergerät anhand der Lamdasonden gewisse Toleranzen aus,
nur der Regelbereich dieser ist begrenzt und deckt auch vorrangig den Teillastbereich ab.
Funktionieren sollt das ganze daher auch ohne zusätzliche "Überwachung" der Lamdasonden.
Daher müssen zumindest die V(olumetrische)E(ffizienz)-Tabs halbwegs korrekte Werte aufweisen.
Diese sind aber von der Kombination Luftfilter/Motor/Auspuffanlage abhängig.

Früher musstetst du bei Modifikationen am Ansaugtrackt, Nockenwellen usw. auch den Vergaser umbedüsen ... heutzutage änderst du die Einspritzmenge per Mapping.


Geschrieben von enrico am 21.06.2015 um 11:09:

zum zitierten Beitrag Zitat von tcj
Hi enrico,

klar gleicht das Steuergerät anhand der Lamdasonden gewisse Toleranzen aus,
nur der Regelbereich dieser ist begrenzt und deckt auch vorrangig den Teillastbereich ab.
Funktionieren sollt das ganze daher auch ohne zusätzliche "Überwachung" der Lamdasonden.
Daher müssen zumindest die V(olumetrische)E(ffizienz)-Tabs halbwegs korrekte Werte aufweisen.
Diese sind aber von der Kombination Luftfilter/Motor/Auspuffanlage abhängig.

Früher musstetst du bei Modifikationen am Ansaugtrackt, Nockenwellen usw. auch den Vergaser umbedüsen ... heutzutage änderst du die Einspritzmenge per Mapping.

ja-danke-vom Prinzip habe ich das verstanden.
Meine Frage, die mich beschäftigt ist im Kern:
Was hindert die Programmierer der Software daran, sie so zu gestalten, daß anhand der Sensoren/Messwerte(im Auslasstrakt,Einlass..) auch gröbere Abweichungen von der optimalen Verbrennung SELBSTSTÄNDIG nachgeregelt werden?
Am knowhow sollte es genausowenig scheitern wie wohl auch nicht an der Rechenleistung der "Bordcomputer" ......
Kann es doch so schwierig sein, anhand der unzähligen Daten, welche ja eindeutig vorhanden sind, der Regeltechnik zu lernen selbstständig das zu tun, was ein erfahrener Mechaniker entweder mit dem Schraubenzieher und Bedüsung- oder aber mit einem "Mapping" mit paar Mausklicks verändert. verwirrt
Klingt irgendwie unglaublich...für mich-wird aber wohl seinen Grund haben.

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Geschrieben von Marco321 am 21.06.2015 um 17:26:

liegt an den billigen Schmalband Lambdasonden

__________________
Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert aber niemand weiß warum.


Geschrieben von enrico am 22.06.2015 um 20:03:

Hallo Marco,

klingt interessant- gibts da auch "Breitbandlamdasonden"?
Falls ja- dann wäre das für mich(falls ich jemals Einspritzer fahren würde) das allererste, was ich tauschen würde!

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Geschrieben von silent grey am 22.06.2015 um 20:15:

Zitat von enrico
...Meine Frage, die mich beschäftigt ist im Kern:
Was hindert die Programmierer der Software daran, sie so zu gestalten, daß anhand der Sensoren/Messwerte(im Auslasstrakt,Einlass..) auch gröbere Abweichungen von der optimalen Verbrennung SELBSTSTÄNDIG nachgeregelt werden?...

Hi,

neben den serienmässig eingesetzten Sonden ganz einfach: die Hürde dafür bilden die Homologationsvorschriften.

Gruß, silent