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Geschrieben von tc-bangkok am 27.03.2023 um 01:49:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!


Karl H.:

Wäre der Regler reparierbar gewesen, oder ist der so vergossen, dass das praktisch illusorisch ist?

Gruß
Karl

Ich glaube nicht, dass ich mich irren kann. Denn als ich glaubte mich zu irren, hatte ich mich geirrt
Nein, für das auseinandernehmen braucht man schon fast ein ganzen Tag. Zum Reinigen der Platine müsste man dann auch ein kleiner Microperlen Strahlgerät haben. das Teil reparieren und dann wieder mit Flüssig Gummi versiegeln.

Die Lohnkosten in DL würden den neuen DL-Preis um einiges übertreffen. Selbt in TH wäre das uninteresant zum China Preis.

Man nennt mich auch ein Ing der alten Schule, wir haben keine Baugruppen gewechselt, wir haben den Fehler gesucht und den Grund des Ausfalles, dann haben wir die Sachen repariert und wieder zusammengebaut. Ich bin halt auch eine Generation vor Kalr H und Ragetti


Geschrieben von Karl H. am 27.03.2023 um 07:29:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!


tc-bangkok:
...Ich bin halt auch eine Generation vor Karl H...
Na ja, 5 Jahre Unterschied sind wohl keine Generation. 

Gruß
Karl

Ich glaube nicht, dass ich mich irren kann. Denn als ich glaubte mich zu irren, hatte ich mich geirrt

__________________
Gruß

Karl


Geschrieben von rudi_ufg am 27.03.2023 um 17:50:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!

Seit Jahrzehnten höre und lese ich immer wieder von defekten Reglern!

Sind die Ingenieure von HD nicht in der Lage einen richtig dimensionierten Regler zu entwickeln oder können sie es einfach nicht?

Servus
Rudi


Geschrieben von Soonham am 27.03.2023 um 22:13:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!

den Regler hatts bei meiner Guzzi auch regelmäßg zerlegt... obwohl baugleich der BMW /5er und /7er Serien... 

von den Ducs hört mans aber auch..


Geschrieben von tc-bangkok am 28.03.2023 um 03:17:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!


rudi_ufg:

Seit Jahrzehnten höre und lese ich immer wieder von defekten Reglern!

Sind die Ingenieure von HD nicht in der Lage einen richtig dimensionierten Regler zu entwickeln oder können sie es einfach nicht?

Servus
Rudi

der Regler arbeitet entsprechend der Schaltung nur einwandfrei, wenn eine Batterie vorhanden ist.
bekommt die Batterie eine Schwäche oder Totalausfall, oder eher sind die Kabelverbindungen nicht fest, dann kann es schon zu Überspannungen führen, die die Elektronik kaputt machen können. Bei höherer Drehzahl erzeugen die Spulen eine Spannung von gut 80 Volt (Spitze-Spitze-Wechselspannung)
wenn das dann mehrere Sekunden anhält, dann macht es irgendwo PFFFT
verhindern könnte man das mit einer groß dimensionierten 10-er Dido mit z.B. 40 Volt, die eingebauten Bauteile können 80 Volt


Geschrieben von luiz-alfredo am 28.03.2023 um 07:22:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!

@tc-bangkok klasse Analyse 👏

Gruss nach Bangkok  Jürgen


Geschrieben von narcbro am 28.03.2023 um 10:48:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!

Also, bei meiner alten SR 500 konnte man die Batterie weglassen und stattdessen einen mehr oder weniger fetten Elko verbauen, der hat dann die Spannungsspitzen gefressen. Wäre das nicht auch hier eine Möglichkeit, einfach parallel zur Batterie irgendwo so einen Elko zu verbauen?

Schöne Grüße

Roland


Geschrieben von rudi_ufg am 29.03.2023 um 13:03:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!


Soonham:

den Regler hatts bei meiner Guzzi auch regelmäßg zerlegt... obwohl baugleich der BMW /5er und /7er Serien... 

von den Ducs hört mans aber auch..
Meine R75/7 Bj 10/76 hat immer noch den Original Regler drinnen! (bin Erstbesitzer, ca 130‘km)

Servus
Rudi


Geschrieben von HD_Manidu am 18.05.2023 um 14:33:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!


*schibo:

Ich versuchs nun mal mit dieser:

www.louis-moto.ch/de/odyssey-hawker-batterien-reinblei-12-volt-10036260?disableRecommendedDomainPanel=true&filter_bike_id=0927&filter_article_number=10036260

Moin Peter
Sind da Anschluss Schrauben bzw. Adapter mit dabei ?
Habe diese Batterie auch bei Polo gefunden:
www.polo-motorrad.com/de-de/odyssey-batterie-exreme-reinblei-ods-agm15l-pc545-12v--13ah--ytx20l--50010400021.html?bikeID=BDE007476
und noch keinen Unterschied gefunden, außer im Preis halt.
Gruß Manni


Geschrieben von -Greywolf- am 18.05.2023 um 23:20:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!

vielelicht nicht ganz so Markentreu, aber ich fahre seid 2 Jahrne in meiner 2010er Heritage Classic TC 96 ( US Import, kein Dongle usw... ) diese hier : https://www.amazon.de/dp/B06XGJD6X5/?coliid=I2V8ILSBUSSRM4&colid=3GQ0ET9VTRWNT&psc=1&ref_=list_c_wl_lv_ov_lig_dp_it  ich bin nach wie vor von dem Ding überzeug, hat immer noch volle Power, über Winter nur ab und zu an die Erhaltungsladung.... auf jeden Fall einen Blick wert finde ich ... 😁


Geschrieben von HD_Manidu am 21.05.2023 um 13:12:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!

Guten Tach zusammen

Die Frage hat sich erledigt. Die Adapter müssen für ~15 € dazu gekauft werden.

Meine "alte" Yuasa von 2018 hatte nach dem Aufladen nur 12,3 V und die Spannung sank beim Starten auf ca. 8,5 V. Motor sprang nicht an.

Spannung nach Start nur noch ca. 12,0 V. Nochmals aufgeladen, aber leider wieder das Gleiche (s.o.).

An der Hawker habe ich eine Spannung von 12,8 V gemessen (laut Datenblatt i.O.) und sie ist von 03.2022. Zum Einbau bin ich noch nicht

gekommen. Aber wenn nix dazwischen kommt, dann in der kommenden Woche. Bin mal gespannt.

Gruß Manni


Geschrieben von LupoII am 21.05.2023 um 17:05:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!


HD_Manidu:Meine "alte" Yuasa von 2018 hatte nach dem Aufladen nur 12,3 V und die Spannung sank beim Starten auf ca. 8,5 V.
Hattest du diese Batterie während der fünf Jahre irgendwie "gepflegt" wie regelmässiges Aufladen etc.?

Gruss  Bernhard

Ich bin kein Biker sondern Motorradfahrer, und fahre deshalb auch kein Moped, sondern Motorrad

__________________
Am Öl kanns nicht liegen, ist gar keins drin


Geschrieben von HD_Manidu am 21.05.2023 um 19:07:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!

Moin Bernhard

Ich hatte sie vor der "Fahrpause" ausgebaut und dann ab und zu mal ans Ladegerät (CTek MXS 5.0) angeschlossen.

Also keine Erhaltungsladung, sondern jeweils ein Ladevorgang und dann wieder abgeklemmt.

Genau das habe ich aber im vergangenen Jahr nicht gemacht, sowie krankheitsbedingt sehr wenig gefahren. Das hat Sie

mir wohl nicht verziehen.🤔

Gruss Manni


Geschrieben von tc-bangkok am 22.05.2023 um 13:36:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!

Nachtrag zu meiner Antwort vom 25. Jan.

Ich hatte die Gelegenheit bei einem Motorradtreffen mit einem Techniker von Yuasa Thailand (ein Japaner) zu sprechen.

Die Bleibatterien lieben es, mit I10 bis I50 beim Anlassen belastet zu werden

und ebenso mit der dann anschließenden ladung durch die Lichtmaschine mit bis zu I5 geladen zu werden

Bei diesen hohen Strömen zerfällt die sogenannte Kristallbildung und die Batterie bleibt in gutem Zustand.

Die anderen Stromverbraucher sind nur Nebensächlichkeiten.

Der Techniker ist der Meinung, nicht erhaltungsladungen durchführen, sondern die Batterie mal mindestens 1 x im Monat Schwerarbeit beim Anlassen zu verichten und anschließend mit (bei TC96) 40 Amp für ein paar Minuten geladen zu werden.


Geschrieben von Karl H. am 22.05.2023 um 14:47:

RE: Aktuelle Batterieerfahrung!

Interessant!

Hohe Ladeströme bauen tatsächlich die großen Sulfatkristalle ab, die sich beim schleichenden Entladen der Batterie bilden. Deshalb werden Ladegeräte oft mit ihrer Fähigkeit zur "Impulsladung" beworben, also einer pulsierenden Hochstromladung.

Mein Verständnis ist, dass Erhaltungsladung die Sulfatbildung verhindert. Passt insofern also nicht ganz zur Empfehlung des Yuasa-Manns.

Gruß
Karl

Ich glaube nicht, dass ich mich irren kann. Denn als ich glaubte mich zu irren, hatte ich mich geirrt

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Gruß

Karl