Forum (https://forum.milwaukee-vtwin.de/index.php)
- Modelllinien (https://forum.milwaukee-vtwin.de/board.php?boardid=17)
-- Softail [Cruiser] (Milwaukee-Eight, Twin Cam, Evolution) (https://forum.milwaukee-vtwin.de/board.php?boardid=25)
--- Meine Erfahrung 6 Monate nach Kauf (https://forum.milwaukee-vtwin.de/threadid.php?threadid=62783)


Geschrieben von drdurango am 17.08.2015 um 21:03:

Noch mehr Zeit lassen wäre die Lösung gewesen. Aber billig habe ich aus heutiger Sicht sicher nicht gekauft. Einen Freund mitzunehmen wäre perfekt gewesen.


Geschrieben von DéDé am 17.08.2015 um 21:18:

Bekannte von mir haben viel Lehrgeld bezahlt. Es war alles dabei, Salzwasserschaden, Motormängel, Historie, etc.
Man kann Glück haben, von Privat, Reimport etc., das sollten allerdings nur Leute machen, die sich technisch auskennen. Vom Offiziellen in England sehe ich z.B. keine Probleme

Meistens ist bei Privat-Reimporten sowieso der erste Weg zum Offiziellen, um Daten auszulesen und den Milenstand zu prüfen, Radio von US auf D umprogrammieren, km-Tacho, Beleuchtung, etc.
Bei US-Osteuropa-Reimporten ist carfax zwingend, und da kommt auch nicht immer die ganze Wahrheit raus, wie ein Freund von mir leidvoll erfahren musste. wo ist der zweite Schlüssel, Transponder/Fob???.

Maschinen mit 2 Schlüsseln/Fob, HD- Zertifikat, orangenem Servicepass, COC-Papier und TÜV-Historie sind halt mal 10-25% teurer, dafür reduziert sich das Problemfeld deutlich.
Ohne diese 5 Punkte vorher abgeklärt zu haben, kaufe ich zu 90% sowieso nichts, und das kann man bereits am Telefon klären.

Ich persönlich kaufe über einer bestimmten Preiskategorie grundsätzlich beim Offiziellen, ich fahre dafür auch etwas weiter, z.B in den Norden, weil dort die Preise für junge Gebrauchte etwas besser sind.
Meine letzte Mühle hab ich in Bielefeld gekauft, da hat wirklich alles gepasst,großes Lob.
Das waren aber 450 km von mir, hat sich aber wirklich gelohnt.Und bevor ich´s vergesse, hab noch so ganz nebenbei Garantie bis 02/16 bekommen.

Gutes kostet Geld, weniger Gutes kostet weniger, aber oft nicht so viel weniger dass es sich rentiert ein besonders hohes Risiko einzugehen.

Der deutsche Markt wird im Moment regelrecht von US-Osteuropa-Reimporten überschwemmt. Dafür gibt es Gründe

__________________
noch ohne CAN-BUS und ABS...

http://forum.milwaukee-vtwin.de/thread31788-alle-xl-883-keihin-cv-vergaserkunde.htm


Geschrieben von Grenadier am 17.08.2015 um 21:27:

@TE:

Verkaufe die Möhre wieder schnellstmöglich, zur Not auch mit Verlust, denn glücklich wirst Du damit nicht (mehr)!

Danach dann eine gepflegte, unverbastelte deutsche Erstauslieferung aus erster Hand mit Zertifikat, umfaller-/unfallfrei, Scheckheft, kompletter Historie (alle TÜV-Berichte, Inspektionsbelege, Reparaturrechnungen, ......), Garagenfahrzeug mit unter 5000 km nachgewiesener Laufleistung - und alles wird gut!

Die kannste auch ohne Probefahrt bedenkenlos kaufen.

Hab ich mein ganzes Leben so gemacht (im Pkw-Bereich analog) und bin damit noch NIE schlecht gefahren!


Geschrieben von Roger-G am 17.08.2015 um 22:40:

Zitat von George
Zitat von drdurango
- Kauf eines englischen Motorrades:
würde ich aufgrund der Rost-Problematik und des scheinbar allgemein schlechteren Pflegezustandes nicht mehr tun.

Zitat von silent grey
- Kauf eines englischen Motorrades:
was wurde anderes bei einem Gebrauchtfahrzeug von einer mit Salzwasser umspülten Insel erwartet?

Weia... Augen rollen

Jo mei, saans die Harleys jetzat a no von die Engländers aufkauft worrn?


Geschrieben von Dude am 18.08.2015 um 12:12:

Da hatte ich scheinbar Glück oder eine gute Nase mit meinem US-Import aus Kalifornien. Kaufort war auch 500km entfernt beim freien Händler. Bauchgefühl war OK aber nicht perfekt. Bisher jedoch keine Probleme und auch als die gute komplett entkleidet war nichts gefunden. Der Preis war aber auch höher als die meisten anderen angebotenen US-Importe. Ach ja, Carfax hab ich natürlich auch abgefragt, ist aber keine Garantie

__________________
Der Teppich hat das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht, hab ich recht ?


Geschrieben von jonas204 am 18.08.2015 um 12:26:

Ich kann mich mit meiner Heritage von 2007 auch nicht beschweren. US Import mit 15500 meilen vom freien Händler knapp 200 km entfernt. Die Dicke läuft super und ist technisch einwandfreien Zustand. Hab Sie jetzte knapp 2 Jahre....natürlich habe ich mich vorher informiert und das Bauchgefühl passte auch.


Geschrieben von Grenadier am 18.08.2015 um 12:41:

Glück gehabt mit der Importmöhre..... Augen rollen


Geschrieben von jigo-tai am 19.08.2015 um 10:29:

Zitat von Nich-Slim-Jim

Dann hab ich wohl 2x etwas falsch gemacht. Nightster ohne Probefahrt und Slim auch ohne Probefahrt gekauft.
Wichtig für mich war es zu Wissen woher die Maschine kommt. Bei beiden Verkäufer hatte ich ein gutes Gefühl und angenehme Verkaufsgespräche. Kann sein das ich Glück hatte aber ich denke bei 1600km Laufleistung der Nighster und 2000km bei der Slim, was soll schon sein?

Und, falls ich mal meine Slim verkaufe, sollte der Käufer schon mal eine Softail bzw. Slim gefahren sein. Denn eine große Probefahrt das möchte ich dann auch nicht. Er muss mir halt Vertrauen daß das Moped ok ist.

Skeptisch wäre ich allerdings bei Verkäufern die die Maschine nicht selbst gefahren sind.

hab meine Slim auch mit 1600 km auf der Uhr und zwei Jahre alt ohne Probefahrt gekauft, aber der Händler hat meine Kumpels auch in Pflege und das war dann das gute Bauchgefühl

__________________
öfters mal abducken, dann sieht man die Arschlöcher besser cool

Grüße aus der Lausitz


Geschrieben von V-TWIN am 20.08.2015 um 08:12:

Hallo Gemeinschaft,

ich habe meine Maschine Softail Fat Boy Special bei einem Händler hier vor Ort gekauft. Die Maschine hatte 700km drauf und war aus dem BJ 2011. Es handelt sich auch um einen Reimport aus UK (England, Harley Leeds). Der Händler hier vor Ort kauft in der Regel pro Jahr 40-50 Maschinen von dort. Die Maschine stand ziemlich lange, macht beim Fahrkomfort keinen Unterschied und alle Flüssigkeiten wurden natürlich getauscht.

Ich kann nichts gegenteiliges behaupten und habe gute Erfahrungen gemacht. Was die Seeluft angeht, dass sieht man wirklich an der ein oder anderen Stelle. Allerdings auch nur beim genauen hinschauen. Ansonsten habe ich ein neues HD-Scheckheft vom Händler bekommen, COC-Papiere und alle Nachweise von Harley Leeds. Was gefehlt hat war einzig die Urkunde/Zertifikat von Harley selbst.

Vertrauensvoll hatte ich die Fat Boy dort gekauft und weit unter den Preisen beim HD-Händler oder anderen gebrauchten Maschinen. Klar, war mein Entscheidungskriterium der Preis allerdings auch die Werkstatt vor Ort als auch der Händler waren/sind Harley-Kompetenzträger mit Leib und Seele.

Der Händler macht Custom umbauten, hat einen eigenen Meisterbetrieb und parallel können die auch alle CANBUS-Bikes bedienen bzgl. auslesen oder anderen elektronischen Rückfragen.
Das war mir wichtig. Ich habe meine normale Garantie für ein Jahr und kann jederzeit auf nen Kaffee vorbeikommen. Der Laden war mal ein offizieller HD-Händler und das hat mein Vertrauen auch nochmal gestärkt.

Bei Fragen stehe ich Euch gerne zur Seite. Beste Grüße, Vi


Geschrieben von Rollmops am 20.08.2015 um 08:34:

Irgendwo hier habe ich gelesen das man diese Reimporte oder US Fahrzeuge meiden sollte.

Kann mir einer sagen warum?

Wenn ich sie beim Händler kaufe ist es doch egal, oder?

Danke für die Info und Tipps.

Gruß Michael


Geschrieben von Wheelspin am 20.08.2015 um 09:13:

Die Harleys aus England sind schwieriger zu fahren, weil sie bisher nur im Linksverkehr bewegt wurden... großes Grinsen


Geschrieben von Grenadier am 20.08.2015 um 09:28:

..... vielleicht deshalb???

http://www.motor-talk.de/forum/brauche-euren-rat-us-import-t4739148.html


Geschrieben von V-TWIN am 20.08.2015 um 10:12:

Naja, wieder trennt sich die Meinung!


Geschrieben von Grenadier am 20.08.2015 um 10:24:

Natürlich, einige Schafe werden immer freiwillig zum Schlachter rennen.... Baby Baby


Geschrieben von sepperl am 20.08.2015 um 11:04:

@grenadier:
wenn man deine antworten so verfolgt hat man den eindruck dass man keinesfalls ein motorrad älter wie 2013 kaufen darf mit max. 1500 km. das ganze dann nur vom händler in d-land mit nachgewiesenem scheckheft und 50 jahren garantie.

wenn sich das jemand leisten kann ist das sicherlich in ordnung.
besser noch er kauft sich gleich eine neue beim händler mit garantieverlängerung damit auch ja nix passieren kann.

die restlichen angebote die es so gibt stampfen wir dann in die tonne und die besitzer sollen sehen wo sie mit ihren schrottkisten bleiben.

du selbts scheinst aber mit eisenschweinen zu leben oder zumindest zu liebäugeln.
wie passt das zusammen?

mal im ernst:
es wird genügend schindluder betrieben mit re-importen, dass man aber deshalb gleich alles verteufeln muss was nicht direkt vom vertragshändler ausgeliefert wurde finde ich etwas übertrieben. handelt es sich doch hier auch nur um modelle die offiziell nach d-land importiert wurden.

wir haben unsere roadking in 2007 neu beim händler gekauft, nach 7 jahren und 16tsd kilometer (nachwuchs und arbeit haben meine frau nicht weiter fahren lassen) wechselte sie dann den besitzer der noch heute super happy damit ist.
in deinen augen dürfte man ja so eine maschine überhaupt nicht kaufen.

just my 2cents.