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Geschrieben von Moos am 10.11.2019 um 23:38:

Mit denen wirst mit der 48 so oder so nicht mithalten können, dazu ist die 48 nicht konzipiert.

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Moos

Mit einem Forum ist es wie mit einer Party.
Wer mit dem Gastgeber nicht klar kommt, sollte nicht hin gehen.


Geschrieben von Wheelspin am 10.11.2019 um 23:39:

Ist m.M.n. Keine Frage der Motorleistung, sondern des Fahrzeugkonzeptes und des Fahrwerkes.


Geschrieben von BlackStar am 11.11.2019 um 08:18:

zum zitierten Beitrag Zitat von DarkStar679
ich könnte in eine situation geraten, mit kumpels fahren zu sollen, die alle schnelle motorräder haben...jenseits der 100PS marke.
wenn ich deren berichte anhöre, wundere ich mich, daß noch einer von denen einen führerschein hat.
entweder sind die stories weit übertrieben, oder ich könnte mühe haben, mit denen mitzufahren.

Moin, 

eine Gruppe orientiert sich bei einer Ausfahrt entweder am langsamsten zu bewegenden Fahrzeug, oder es gibt eine Absprache für freie Fahrt bis zu den jeweiligen, abgesprochenen Zwischenstopps. Damit bist (wärst) Du in jedem Fall gut gestellt.

Darüber hinaus kann der Sportstermotor durchaus drehzahlorientiert betrieben werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Motor im Betrieb auch mal bis kurz vor den Begrenzer gedreht wird, und die Kurven im angemessen niedriger Gangstufe mit über die Motorbremse angegangen werden, damit die (durchaus griffige) Bremsanlage nicht alles allein richten muss großes Grinsen .

Eine wesentlich Änderung sollte dafür schon im Vorfeld geschaffen werden: auf eine Bereifung umrüsten, die auch gnadenlos auf Attacke geritten werden kann (Pirelli MT60RS, Metzeler CruiseTec). Wobei die genannten Reifen dann keine überwältigenden Lebensdauern mehr haben werden Augenzwinkern

Letztlich sollten, wenn solche Ausfahrten nicht die Ausnahmesituation darstellen, die rein hydraulisch arbeitenden, serienmäßigen Dämpferelemente gegen hochwertigere Komponenten (Cartridge vorn, Emulsionsdämpfer o.ä. hinten) ausgetauscht werden Freude 

BlackStar 

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Geschrieben von TheDude am 11.11.2019 um 11:58:

zum zitierten Beitrag Zitat von DarkStar679
entweder sind die stories weit übertrieben, oder ich könnte mühe haben, mit denen mitzufahren.

Ich kenne viele die so Reiskocher fahren und das ist genau der Grund warum ich nicht denen Fahren will, sowie diese nicht mit mir.

Es macht einfach für beide Parteien keinen Spaß.


Geschrieben von xl_digit am 11.11.2019 um 12:15:

für uns ist es wenn es mal eine gemeinsame Ausfahrt mit Kollegen gibt kein Problem gemeinsam zu fahren. 
ich komme aus dem Supersportler Bereich und bin zuvor eine YZF-R1 gefahren weis also wovon ich spreche.

Erst letztlich eine tolle gemeinsame Ausfahrt zum Glemseck101, und die Sportster kann sehr wohl und gut mithalten wenn man sich nicht gerade wie auf der Rennstrecke verhält.

 


Geschrieben von DarkStar679 am 11.11.2019 um 23:14:

das beruhigt, daß eine sportster auf normalen straßen mithalten kann.
ich bin nicht so der schnell-fahrer im öffentlichen verkehr....das mache ich mit autos auf der rennstrecke.


Geschrieben von Malaikamtu am 12.11.2019 um 08:22:

Sagen wir mal so. Ob in der Stadt oder auf der Landstraße, ist die Sportster für alle Situationen mehr als ausreichend motorisiert und dynamisch. Wenn man irgendwo "nicht mehr hinterherkommt", dann liegt das nicht an der Sportster, sondern an der Tatsache, dass vorsätzlich und grob gegen die Verkehrsregeln verstoßen wird. Es ist nun mal öffentlicher Straßenverkehr und keine Rennstrecke! Dass einige Supersportler- und Sporttourerfahrer das häufig ausblenden, finde ich weder witzig, noch irgendwie cool, noch wäre es ein Anlass, das in tollen Geschichten zu erzählen Baby

Ist mir irgendwie immer noch ein kleines Rätsel, wieso Rennmotoräder und deren Fahrer in Rennlederkombis gesellschaftlich total akzeptiert und integriert sind. Wenn auf dem Weg zur Arbeit plötzlich jemand im Overall im Formel-1 Wagen sitzend an der Ampel stehen würde, würden sich erstmal alle wundern. 


Geschrieben von Wheelspin am 12.11.2019 um 16:13:

Ich frage mich dasselbe über die Radrennfahrer die ohne Beleuchtung etc. Im Rudel über die Landstraße fahren.Zunge raus


Geschrieben von DarkStar679 am 12.11.2019 um 17:08:

zum zitierten Beitrag Zitat von Malaikamtu
......

Ist mir irgendwie immer noch ein kleines Rätsel, wieso Rennmotoräder und deren Fahrer in Rennlederkombis gesellschaftlich total akzeptiert und integriert sind. Wenn auf dem Weg zur Arbeit plötzlich jemand im Overall im Formel-1 Wagen sitzend an der Ampel stehen würde, würden sich erstmal alle wundern.

rennautos = böse
motorräder = cool - heißt der rennbiker hat einen stellungsvorteil


Geschrieben von DarkStar679 am 10.02.2020 um 15:36:

heute habe ich zum schraubenschlüssel gegriffen, die gabelrohre ausgebaut und das öl gewechselt.

etwa 200ml waren in den rohren drin.
laut WHB deutlich zu wenig. am ende, um die 16cm öltiefe zu erreichen. die 366ml stimmen ziemlich gut.
ins eine rohr habe ich 15,8mm eingefüllt, ins andere 15mm. für etwas mehr progression.
und 20W öl.

beim pumpen, um die luft aus dem dämpfern zu bekommen, ist die dämpfwirkung ziemlich enttäuschend.
sehr weich, bis kaum fühlbar. bei einem auto würde man sagen - kaputt.

die kappen unter federlast wieder aufzubringen, ist eigentlich ziemlich einfach, wenn man einen schlagschrauber besitzt.
die rohre werden an der unteren klemmung befestigt, die kappe mit stecknuß aufsetzen, per verlängerung den schlagschrauber aufsetzen, herunterdrücken und mit langsamer drehung die kappen aufschrauben.
dauert keine minute.

die dämpfwirkung ist besser, aber keinesfalls, was ich unter einem dämpfer verstehen würde....aber immerhin ein fortschritt.


Geschrieben von DarkStar679 am 12.02.2020 um 19:16:

bin heute etwas gefahren.
das bike federt deutlich besser.
so kann das vorerst bleiben.

ich hatte noch einen rest des alten gabelöls in einem becher.....das ist ziemlich dünnes öl, verglichen mit dem W20.
das W20 ist wie honig.
das alte öl ist wasserähnlicher von der viskosität. vermutlich ein W5 oder sowas?