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Ich scheine ein Interessantes Thema getroffen zu haben. Viele tolle Beiträge hier!
Danke dafür.
Meiner Meinung nach, haben hier alle auf Ihre Weise irgendwie Recht.
In meinem Fall, kann ich natürlich die letzten Jahre mal gar nichts an Wartungen nachweisen.
Verbastelt oder "billiges Zeug" aus Fernost zum Beispiel, kommt da natürlich auch nicht dran.
Und gut gepflegt etc. wird sie sowieso. Neu aufgebaut, umgebaut und gekauft, wurde sie bei einer freien Werkstatt, die nichts Anderes macht.
(Soll ja aber hier nicht nur um mein Modell gehen!)
Wie unter Anderem von "Sysop" geschrieben wurde, habe ich genau das gemeint.
"Was immer man mir an Rechnungen, Zetteln und anderem Papiermüll in die Hand drücken will, bei mir zählt nur das, was beweisbar und nachvollziehbar ist,
von daher würde ich nur eine ordentlich geführtes und von einer Werkstatt ausgefülltes Serviceheft akzeptieren.
Jedes (angeblich) selbst durchgeführte Service, ohne nachvollziehbare offizielle (und damit auch im Streitfall rechtlich bindende) Werkstatteinträge, wäre eher ein Preisabzug!"
Ja, ich kann das alles selber und würde mir natürlich auch Zeit dafür nehmen und falls nötig noch weitere Dinge verbessern/ austauschen oder reparieren.
Das es innerhalb einer Garantiezeit Sinn macht, das Fahrzeug beim Hersteller warten zu lassen, steht denke ich mal außer Frage.
Ich hatte eher daran gedacht, ob es bei einem gebraucht gekauften Modell (ohne Herstellergarantie) sinnvoll ist, die Wartungen beim freien Händler durchführen zu lassen oder man sich das Geld sparen kann und es selbst macht. (Mit/ohne Vorschaden und 5HD oder 1HD, mal ausser Acht gelassen)
In Bezug auf
-Nachweisbarkeit (Rechnungen, eigene Aufzeichnungen mit KM-Stand und Datum,wäre hier vielleicht eine Alternative)
-Vertrauen des potentiellen Käufers, in die technischen Fähigkeiten und Sorgfalt des Verkäufers (ich könnte dem Käufer erzählen, dass ich gelernter Industriemechaniker mit 20 Jahren Erfahrung bin... was sogar stimmen würde
)
-Wiederverkaufswert (das Geld für die Wartungen bekomme ich natürlich nicht zurück)
Würde mit Rechnungen über durchgeführte Wartungen, der Wiederverkaufswert / Preis stabiler bleiben? Könnte man sein Modell dadurch 2000Euro höher inserieren um den Begriff "Scheckheftgepflegt" benutzen zu können?
PS:
Die Gummibärenbande war super. Später dann McGyver, Knight Rider und das A-Team! 
Selbst wenn du den Wert leicht steigern könntest durch Rechnungen von Fachwerkstätten, hast du unterm Strich weniger für die Arbeitskosten die du darin verblasen hast.
Das ist zumindest meine Meinung.
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Frei nach dem Motto:
"Nicht alles was Spaß macht muss einen Sinn ergeben!"
Grüße aus dem Nordosten
Tobi
zum zitierten Beitrag Zitat von FatTobi
Selbst wenn du den Wert leicht steigern könntest durch Rechnungen von Fachwerkstätten, hast du unterm Strich weniger für die Arbeitskosten die du darin verblasen hast.
Das ist zumindest meine Meinung.
...bei mir kommt es auf die Preisklasse an:
Will ich Low Budget: Dann ist Checkheft Nice To Have aber wenn nicht da dann nicht da.
Geht´s beim Fahrzeugkauf in´s Geld oder jüngere Baujahre: dann will ich ein ausgefülltes Checkheft mit Werkstattrechhnungen und allen Papieren/Rechnungen etc. haben.
Als Einsteiger ohne Schraubererfahrung und wenn man alleine kauft weil man eventuell keine "Experten" im Freundeskreis hat: Nur mit Checkhaft und Historie.
Aber mal ganz ehrlich: Der jährliche Service beim HD Händler kostet nun wirklich nicht Welt - wenn man sieht was manche für Auspuffanlagen und Umbauten ausgeben, was sind denn dann die 300,- Euro für den Servcice?
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Viele Grüße, Matthias
Mein nächster HD Händler ist zwei Stunden Fahrt entfernt. Zum Glück bin ich Kategorie "do it yourself"
Auch wenn es für viele weniger wert ist wenn ich das Öl rein kippe weil auf meinem Garagentor kein Bar and Shield Logo ist 
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Grüße aus dem Nordosten
Tobi
Moin Leute, ich wollte das Thema hier nochmal aufgreifen, da die Preise ja inzwischen angezogen haben.
Ich hab eine Scheckheftgepflegte, unfallfreie 5HD, 2011er FatBoy. 16.000km Inspektion steht an soll aber laut 2 Händlern 500-600€ kosten. Im Endeffekt zahle ich für den Stempel, die Inspektion nach Wartungshandbuch ist für einen Gelernten überhaupt kein Hexenwerk. Zusätzlich noch Kosten für Anfahrt etc, da jetzt auch kein Händler um die Ecke ist.
Rein vom Gewissen will ich den "Scheckheftzustand" eigentlich erhalten, rein vom Geldbeutel denk ich mir ich gebe hinterher lieber irgendwann 1500€ Rabatt und habe über die Jahre mehr Geld raus - was wieder in eine andere HD oder mehr Sprit fließen kann.
Ein Verkauf ist aber lange nicht geplant.
Trotzdem ist ein lückenloses Scheckheft bei, ich sage mal, 40-60.000km bestimmt doch bestimmt sehr ausschlaggebend.
Wie seht ihr das?
so ganz genau vorrechnen lässt sich dieses Beispiel nicht, beide Versionen können sinnvoll sein. Ich würde mein Bauchgefühl entscheiden lassen.
Ein 15 Jahre altes Bike mit 16000 km hat eh mehr Standschäden als Gebrauchsspuren.
Da ist das Serviceheft auch schon egal.
Gruß, Franz
zum zitierten Beitrag Zitat von Franz-REMCM
Ein 15 Jahre altes Bike mit 16000 km hat eh mehr Standschäden als Gebrauchsspuren.
Da ist das Serviceheft auch schon egal.
Gruß, Franz
Wenn Du vorhast, das Moped in absehbarer Zeit wieder zu verkaufen, würde ich die Inspektion machen lassen.
Sollte es Dein Plan sein, das Moped noch einige Jahre zu behalten um damit zu fahren, würde ich mir das bei dem Kurs ganz sicher verkneifen und die Wartungsarbeiten selber durchführen.
Ich denke, damit fähst Du wesentlich günstiger und vor Allem weißt Du ganz genau, was gemacht wurde und vor allem, wie sorgfältig gearbeitet wurde.
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Meine Meinung steht fest! Verwirren sie mich nicht mit Tatsachen.
Naja, nur leider gibt es den Begriff " Scheckheftgepfelgt" nicht, und das Bike kann fünfzehn einzelne Inspektionsnachweise vorweisen?
Bei meiner letzten gebraucht gekaufte Harley war eine Rechnung von einen freien Werkstatt von 1.000,-€ für einen simplen Service dabei, soviel zu Geld und Kosten.
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Scheckheftgepflegt nach 15 Jahren, da hast du schon ordentlich für dein Hobby an Zeit und Kosten investiert und Harley vorbildlich unterstützt
.
Merklich bezahlt macht es sich beim Verkauf wahrscheinlich nicht, wer so ein älteres Bike kauft, der will sicherlich ein Schnäppchen machen.
Meine Verkaufsstrategie wird irgendwann mal sein, 2000,- unter Handelspreis zu gehen und dem Käufer alle Verschleißarbeiten selbst zu überlassen.
Meinen damals gezahlten Neupreis habe ich jetzt nach 14 Jahren (50.000km) in Freude und Spaß umgewandelt
. Aber natürlich alle Wartungsarbeiten regelmäßig gemacht.
EDIT: MCycling hast das Bike wie im 2. Beitrag geschrieben wohl erst gekauft und fragt für Zukünftiges.
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* Ich habe Vorurteile, aber meistens treffen sie zu *
zum zitierten Beitrag Zitat von dieTor
da hast du schon ordentlich für dein Hobby an Zeit und Kosten investiert und Harley vorbildlich unterstützt
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zum zitierten Beitrag Zitat von MCycling
und stand im Wohnzimmer bei einem älteren Herren
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Klingt vielleicht etwas provokant aber ich würde immer ein Bike vorziehen das nicht beim Händler war. Ob der Verkäufer sich gut um das Motorrad gekümmert hat, hört man denke ich im Gespräch schnell raus. Zb. Wenn er die wichtigsten Drehmomente kennt und du siehst das er das Werkzeug hat.
Spätestens nach dem mir ein offizieller vergessen hat Öl einzufüllen, sehen meine Motorräder keinen Mechaniker mehr. Hab bei meiner Street Glide sogar auf die Garantie verzichtet um sie nicht zum Service bringen zu müssen.
Dafür weiß ich jederzeit das alle Schrauben mit korrektem Drehmoment angezogen und die Öle die drin sein sollten, auch wirklich drin sind.