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zum zitierten Beitrag Zitat von LRalf
Wenn man in Deutschland konservativ ist, ist man schon der Buhmann.
Und konservativ ist man schon wenn man die Gendersprache ablehnt.
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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."
Ich meine es ist im speziellen für HD sinnvoller, Kundenorientierung an erste Stelle zu setzen. Sonst sind sie in 10 Jahren weg vom Fenster.
Den Konfigurator weiterentwickeln und vergrößern. Die Kunden konfigurieren lassen und Bikes auf Bestellung bauen. Einfach Wünschen nachkommen.
Die ausgelobte Genderpolitik und Vielfalt kann man ja im eigenen Unternehmen durchaus umsetzen. Dann bedarf es auch keiner teuren Werbung und man zeigt das es mehr ist als nur ein Lippenbekenntnis.

zum zitierten Beitrag Zitat von HeikoJ
zum zitierten Beitrag Zitat von LRalf
Wenn man in Deutschland konservativ ist, ist man schon der Buhmann.
Und konservativ ist man schon wenn man die Gendersprache ablehnt.
Konservativ im politikwissenschaftlichen Sinn bedeutet ja auch "Fortentwicklung von staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen unter Berücksichtigung von althergebrachten Strukturen" und nicht "wir verteufeln die Weiterentwicklung von Gesellschaft und Staat weil wir Angst vor den neuen Strukturen haben."
Ein Konservativer im Wortsinn würde also z.B. die Verwendung von Gendersprache für sich ablehnen, aber die gesellschaftliche Entwicklung dazu betrachten und ggf. dafür Sorge tragen das die Einführung der Gendersprache in geregelten Bahnen abläuft.
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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)
Wenn man diese aktuelle Diskussion wirklich ernst nehmen wollte, dann waren die alten "wahren" Harleys eigentlich alles, nur nicht mehr nach der damaligen Übernahme durch AMF in dem Jahr 1973.
Man wurde von den alten Bikern belächelt, wenn man mit einer 1977er FXE auf eine damalige "Superrally" fuhr, die Bikes wurden als AMF Produkt verteufelt, verlacht, bespöttelt.
Der damalige "Harley Davidson Club Deutschland", die Herren mit ihren Electra-Glides fühlten sich als ein Art "Elite".
(Das waren sie wohl auch, wann sah man solch ein Bike, in den 1960er, oder den frühen 1970er Jahren...)
Es gibt einen schönen Dokumentarfilm aus dem Jahr 1975: Der Harley-Davidson Riders Club Berlin – Die Nummer eins – das ist die Freiheit
"Der Harley-Davidson Riders Club Berlin, um den geht es in diesem Film, einem Film des Senders Freies Berlin aus dem Jahr 1975 von Wolfgang Kraesze. Die meisten Bürger glaubten damals noch, alle Motorradfahrer seien Rocker. Aber das waren sie ganz eindeutig nicht, wie man in diesem Film sehen kann. Es fahren in diesem Club auch nicht alle eine schon damals sehr, sehr teure Harley-Davidson. Es eint sie die Liebe zum Motorrad: Für sie alle ist das Motorrad Freizeit-Instrument Nummer eins. Sie sagen, es vermittle ihnen Freiheit. Und das in Berlin, dieser damals komplett ummauerten Stadt! Womöglich empfinden sie das aber gerade deshalb so. Und man sollte nicht erschrecken, wenn man die Motorradfahrer in Aktion sieht: Die Helm-Pflicht wurde erst 1976 eingeführt."
zum zitierten Beitrag Zitat von Hörbi
Die ausgelobte Genderpolitik und Vielfalt kann man ja im eigenen Unternehmen durchaus umsetzen. Dann bedarf es auch keiner teuren Werbung und man zeigt das es mehr ist als nur ein Lippenbekenntnis.
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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."
Wenn man die Gendersprache ablehnt, ist man nicht automatisch gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau.
Aber in Deutschland wird nur noch die Stromlinienform zugelassen.
zum zitierten Beitrag Zitat von HeikoJ
zum zitierten Beitrag Zitat von Hörbi
Die ausgelobte Genderpolitik und Vielfalt kann man ja im eigenen Unternehmen durchaus umsetzen. Dann bedarf es auch keiner teuren Werbung und man zeigt das es mehr ist als nur ein Lippenbekenntnis.
Tue Gutes und rede darüber. Merkwürdig nur das hier offensichtlich niemand bereit ist die Hintergründe zu beleuchten. Da wird einfach akzeptiert das es jemand schafft Firmen zu beeinflussen der allen Ernstes in seinen "Dokumentarfilmen" behauptet das Kinder in den USA durch nicht nachweisbare Substanzen im Trinkwasser LGBTQIA+ affin gemacht werden und einige davon durch den Genuss von "zu viel" Trinkwasser dann einem Virus anheimfallen der sie den Wunsch äußern läst das Geschlecht zu wechseln und der behauptet das an der Westküste der USA Versuche mit Pestiziden laufen die Frösche homosexuell machen und diese Pestizide nach und nach über die ganzen USA verteilt werden sollen. Selbst "seine" Republikaner haben verhindert das sich Robby Starbuck für die Wahl ins Repräsentantenhaus von Tennessee aufstellen läßt. Und der schafft es mit einer lächerlichen "Gefolgschaft von 100.000 bei X große Firmen dazu zu bringen von DEI Initiativen abstand zu nehmen ? Armes Amerika kann ich dazu nur sagen.
Selbstverständlich haben Firmen eine sogar große gesellschaftliche Verpflichtung und auch eine entsprechende Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Selbstverständlich ist es wichtig das die eigenen Mitarbeiter für solche Themen sensibilsiert werden.
Ich habe zwar noch nicht fertig, aber ich lass es erstmal gut sein ...
Das ganze Thema ist ein grosser Scheissendeck, nicht mehr, und nicht weniger!
Ich hatte einen Motorradfreund und Kunden, der sich in den 1980er Jahren eine nagelneue HD-Superglide kaufte, und umbaute.
Er besuchte uns regelmäßig im Laden, und in der Werkstatt, ein sehr freundlicher und zuvorkommender Mensch, jedermann kannte ihn.
Der Mann lebte alleine in dem Haus seiner Eltern, er war ein Oldtimer-Experte für sehr alte Bikes. Sein wertvollster Besitz war eine uralte "Anzani", ein sobez. "Stehermotorrad", wohl aus den 1910er, oder den 1920er Jahren.
Er hatte niemals eine Partnerin, Jahre später wurde bekannt, daß er mit einer transsexuellen Frau zusammen lebte. Alle, wirklich alle distanzierten sich von dem Mann. Es wurden auf Motorradtreffen dreckige Witze über ihn und seine Liebste gerissen, Spott der bösesten Art.
Er war ein guter Freund, wir beide konnten gut miteinander, ein lieber und verlässlicher Freund, ein guter Mensch, wie jeder von uns allen.
Ich hörte in späteren Jahren, daß er sich freiwillig aus dem Leben verabschiedet hat, das hat mich sehr berührt, das hätte nicht sein müssen.
Leben, und leben lassen, so einfach ist das, tut gar nicht weh!
Micha
PS Der Lebenspartner der älteren Schwester meiner Großmutter, der Mann war wohl bisexuell, der Mann verschand spurlos in einem Konzentrationslager der Nationalsozialisten , schon in den 1930er Jahren.
Oma sagte immer: "Irgendwo im Emsland", und er "interessierte sich auch für Männer".
Ich habe ein Foto von dem Mann, sehr chic, gut gekleidet, ein "Frauentyp". Mitglied der damaligen kommunistischen Partei, ebenso ein Mitglied des RFB (Roter Frontkämpferbund)
Diese Leute wurden einfach "beseitigt", und tauchten niemals wieder auf...
Sie wurden totgeschlagen, verbrannt, ihre Asche wurde geschändet, die Nachfahren haben keinen Platz, um zu trauern.
* Warum ich das hier in einem Harley Davidson Forum schreibe, alles wiederholt sich, nichts ist vergessen, es geht immer weiter.
Völlig durchgeknallte Amerikaner werden eines nicht fernen Tages auch auf ihre Landsleute schiessen.
Ich würde dort nicht leben wollen, in Arkansas oder Florida, mein kleines Deutschland ist mir lieber, und lieb!
zum zitierten Beitrag Zitat von LRalf
In Deutschland ist es für Firmen wichtig "woke" zu sein. Wenn man es nicht ist, kann man sogar wirtschaftliche Nachteile erwarten.
Fast alle größeren Firmen haben offizielle Verhaltensmaßregeln, wie mit den Themen umzugehen ist und dass man bei Mißachtung mit Konsequenzen zu rechnen hat.
Deswegen würde hier nie eine Firma offen angeben, nicht mehr woke sein zu wollen. Das würde hier einen Shitstorm auslösen und nicht umgekehrt.
Wenn man in Deutschland konservativ ist, ist man schon der Buhmann.
Und konservativ ist man schon wenn man die Gendersprache ablehnt.
@HeikoJ
Du verdrängst leider völlig, WIE das geschieht, nämlich in der Art einer „Umerziehung unter Zwang“ . Dazu sagt die (bitte googeln)
NFS „ neue Frankfurter Schule“ "Woke" zu sein bedarf es wenig; und Wokesein steht hierzulande in einer tausendjährigen Tradition. Vor hundert Jahren hieß es noch: "Deutschland erwache!" Jener Schlaf der Vernunft gebar Ungeheuer. Diesmal wird es hoffentlich bei bloßer Unbedarftheit bleiben. Wäre es da nicht doch einfacher, hatte Brecht in seinem Gedicht „Die Lösung“ empfohlen, „die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes.“
Zum“WIE“ hier noch eine gruselige Prophezeiung nach dem Untergang der DDR, an deren System das „WIE“ gemahnt:
Aus gegebenem Anlass hier wieder einmal die Prophezeiung der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley von 1991: „Die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“Wie recht sie hatte.
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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)
zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
@HeikoJ
Aus gegebenem Anlass hier wieder einmal die Prophezeiung der DDR-Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley von 1991: „.... Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“Wie recht sie hatte.
Mein Großvater, Jahrgang 1906 war ein strammer Nazi, ob der Mann jemals etwas bereut hat, ich glaube nicht.
Seine ganze Jugend ging in diese Richtung, Pfadfinder, Wandervogel, Jungdeutscher Orden, Freiwillger Arbeitsdienst, NSAD, und zuletzt Reichsarbeitsdienst.
Und der Mann kletterte die Leiter höher, trat 1937 final in die NSDAP ein, und wurde 1938 in die höhren Ränge befördert.
Einfacher Mann, mit nur 8 Jahren Schulbildung, aber ab 1944 auf dem Weg zu einem Generalsrang.
Alles war damals möglich, wirklich alles, wenn jemand "gut" war, dann war das möglich.
Nach 1945 hat der Großvater all das aufgeschriebenm auch für seinen "Persilschein", den er dringend brauchte. Der alte Nazi mutierte binnen weniger Jahre zu einem Parteimitglied in der CDU.
Der Mann hat seinen Arsch "verkauft", wie Millionen andere nach 1945. Aber tief im Herzen war der Mann bis zu seinem letzten Tag stramm deutschnational, extrem konservativ.
Das lese ich aus den Hinterlassenschaften des Mannes, kein leichtes Erbe.
Aber es waren wohl andere Zeiten, dank der Götter kam ich erst 1956 auf die Welt...
Micha
Wenn man auf Seite 3 nicht mehr weiß, worum es auf Seite 1 ging, kann der thread geschlossen werden.
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When your chopper is broken you fix it. When you are broken your chopper fixes you.