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Geschrieben von Kavick am 11.05.2011 um 22:13:

Klasse Bericht Martin!

Nachdem ich bei der PommesTour fast aus der Kurve geschmissen wurde, werde ich auch einmal so ein Training mitmachen. Bei 350kg Gewicht von meiner RK und mir oben drauf mit ...kg Augen rollen habe ich einiges in Schräglage zu kontrollieren...

Ich war mal mit einem Auto in Grevenbroich auf der ADAC Sicherheitsstrecke. Die ist klasse und modern.

Vielleicht sollte ich mal einen Termin erfragen und für den Herbst einen Termin für das 'westliche Forum' in einem 'fred' posten verwirrt Freude


Geschrieben von blaugrau am 11.05.2011 um 22:20:

zum Thema "Aufsetzen" kommt aber auch noch "Schreck" und "Blickführung" ... da kann man dann noch eine Menge versemmeln .... obwohl nichts los ist

* Klick mich *

ich finde diese Trainings recht sinnvoll

__________________
Grüße aus dem hohen Norden

Wir essen jetzt Opa
(Satzzeichen retten Leben)


cool Sons of Arthritis / Ibuprofen Chapter cool


Geschrieben von tisi am 12.05.2011 um 08:40:

Die Strecke in Recklinghausen ist auch gut gemacht, ich war vor einigen Jahren mit 'ner 1100 Zephyr da. Und das hat echt Spaß gemacht!
Ich werde mit der Sporty da auch noch mal hin.

Ach ja ab 10-12 Teilnehmer kann man auch als eigene Gruppe teilnehmem (war zumindest mal so)

Ein Sicherheitstrainig für HD Fahrer, das wär´s doch mal......

Grüße
markus

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...schreibt...


Geschrieben von MartinSporti am 12.05.2011 um 13:02:

Bloß nicht nur Harleys ... dann ist ja keine R6 da mit der man sich vergleichen kann : )

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++++ MartinSporti alias Jim Knopf & Die Wilde 13 ++++


Geschrieben von blaugrau am 12.05.2011 um 14:07:

zum zitierten Beitrag Zitat von MartinSporti
Bloß nicht nur Harleys ... dann ist ja keine R6 da mit der man sich vergleichen kann : )

schiebst gern Frust ? cool

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Geschrieben von Tolot am 13.05.2011 um 21:25:

Habe so etwas letztes Jahr gemacht - war auch ein Geschenk.
War interessant und lehrreich, auch wenn ich im Kreisverkehr eher ein Verkehrshindernis war - ich habe es nicht so mit Kurvenkratzen, bin eher der gemütlicher Fahrer, und habe wirklich eine tiefsitzende Angst, in der Kurve wegzurutschen (bitte keine Sprüche dazu, ist halt so, und man kann ja auch gemütlich fahren ohne Kurvenkratzen).
Aber: Das Training besteht auch aus anderen Dingen, die auch dem gemütlichen Fahrer helfen. Z.B. Balance halten bei sehr geringer Geschwindigkeit, im Zeitlupentempo fahren und manövrieren, Vollbremsungen trocken und naß bis zum kontroliierten Blockieren, Ausweichtricks (Lenker auf der _anderen_ Seite nach vorne drücken) usw.
Fazit: Wirklich kein rausgewordenes Geld, auch wenn man in den Kurven mauert.

mfg, Tolot

P.S.: Am nächsten Tag hatte ich im linken Unterarm einen tierischen Muskelkater ...


Geschrieben von Stitch am 14.05.2011 um 07:32:

Srmiden,

genau erkannt !

Wir sollten alle, die sich auf diese Instruktionen einlassen ( zum Training wird es erst, wenn wir das Angeregte im normalen Fahrbetrieb umsetzten....) , unsere Blockade Kopf vergessen & neue Grenzen im Kopf verankern !

Diesen Knieschleifer in Belgien hab ich auch erlebt und mein Gedanke war : In rubber he trust !

Auch bei Kavik´s Off-road Versuch war ich direkt dahinter und sage :

Es kann JEDERZEIT etwas passieren, was wir dann zu beherrschen versuchen & mit den richtigen Tips gelingt es garantiert intuitiver und kann in Sekundenbruchteilen Mensch und Material retten.......

Ich bin dabei !

Stitch....

__________________
Was kann Harley - Davidson dafür, welche Ärsche auf ihr sitzen ?

One of these days, I change my evil ways....


Geschrieben von Tolot am 14.05.2011 um 09:19:

Zitat von Stitch
Es kann JEDERZEIT etwas passieren, was wir dann zu beherrschen versuchen & mit den richtigen Tips gelingt es garantiert intuitiver und kann in Sekundenbruchteilen Mensch und Material retten.......

Nun ja ... klar, wenn man es drauf hat, in der Kurve auszuweichen, kann das im Fall der Fälle Leben retten. Aber: Wie sollte man dies in einem einzigen Kurs lernen? Es geht ja nicht darum, daß man es in diesem Kurs kann - ebenso wie Vollbremsungen auf nasser und trockener Straße von einem bestimmten Punkt an ist man da daraus konditioniert, jetzt im Moment genau dies zu tun. Das hat aber offensichtlich überhaupt nichts mit der Fahrwirklichkeit zu tun. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten zwei Jahren im real live eine Vollbremsung hinlegen zu müssen und ein Ausweichen in der Kurve noch viel weniger. Wenn man diese Kniffe nicht ständig trainiert, weiß man allenfalls aufgrund des Kurses, daß es geht, vielleicht sogar mit Nachdenken wie man es machen muß (ich weiß es nicht mehr), aber man hat es definitiv nicht so "drauf", daß es automatisch geschieht. Und darauf kommt es an: In der völlig überraschenden Situation muß man "automatisch" ohne jedes Nachdenken das richtige tun. Könnt ihr das nach nur einem Kurs und ohne tägliches Training?
Daher sollte man den Kurs auch nicht überbewerten, vor allem nicht in Hinblick darauf, nun gegen viele Widrigkeiten gefeit zu sein.
Selbst die banale Volbremsung bis hin zum kontrollierten Blockieren (also ABS durch die eigenen Finger ersetzen) funktioniert noch prima, wenn ich es bewußt vollziehe, wie es in dem Kurs gemacht wird, aber ich möchte sehr bezweifeln, daß ich es automatisch so mache, wenn ich überraschend in diese Situation komme - damit meine ich wirklich überraschend, nicht, wenn man die Situation quasi kommen sieht und vorsorglich vollbremsbereit heranfährt.
Das einzige, was ich regelmäßig übe, ist das Ausweichen, indem man auf der "falschen Seite" den Lenker nach vorne haut - weil es jedem Instinkt widerspricht. Aber ob ich das dann im Fall der Fälle auch automatisch hinbekomme ... ?

mfg, Tolot


Geschrieben von srmiden am 14.05.2011 um 22:14:

.


Geschrieben von mars am 14.05.2011 um 23:32:

Melden sich hier manche Leute nur an, um Andere anzukacken?
Oder interpretiere ich nur was falsch?

__________________
Greetz mars


Geschrieben von Tolot am 15.05.2011 um 03:16:

Zitat von srmiden
Ich versuch mal höflich zu bleiben. Baby Baby Baby

Ist auch gut so. Denn offensichtlich hat Du entweder nicht verstanden oder nicht verstehen wollen, was ich geschrieben habe.
Und daher auch noch mal für Dich: Ich habe so einen Kurs mitgemacht und fand ihn gut und würde ihn auch jedem anderen empfehlen, der meint, noch etwas lernen zu können.
Aber man soll ihn aus den ausführlich erläuterten und sicherlich gut nachvollziehbaren Gründen ncht überbewerten.
Wenn Du so ein Superfahrer bist, der nach einem Kurs das alles beherrscht und kann - sehr schön.
Ich bin es nicht und da wir in einer Gruppe den Kurs besucht haben, konnte ich bei den anderen nachfragen und feststellen, daß es keinem anders ging.
Und was das Üben angeht: Ich werde mich ganz gewiß nicht auf einer normalen öffentlichen Straße tief in die Kurve legen und dann einem imaginären Hindernis auszuweichen versuchen. Wer so etwas macht ist meschugge!

mfg, Tolot


Geschrieben von viczena am 15.05.2011 um 03:56:

Zitat von Tolot
Und was das Üben angeht: Ich werde mich ganz gewiß nicht auf einer normalen öffentlichen Straße tief in die Kurve legen und dann einem imaginären Hindernis auszuweichen versuchen. Wer so etwas macht ist meschugge!

mfg, Tolot

Diese fähigkeiten verlieren sich ohne Übung. Deshalb ist der Ansatz, auch mal während der Fahrt nicht nur Stur geradeaus zu fahren, sondern mal kleine Übungen einzubauen nicht schlecht. Ansonsten gibt es für wenig Geld Hütchen zu kaufen, die man ab und zu mal auf einem leeren Parkplatz aufstellen kann, um selber mal einige Übungen zu machen. Vor einer Gruppenreise mache ich so eine Eineichaktion mit allen Mitfahrenden.

Und wenn man keine Hütchen hat, dann reichen oft die Markierungen der Parkboxen aus, um z.B. langesames Kurvenfahren etc. zu üben.


Geschrieben von Stitch am 15.05.2011 um 07:16:

@Tolot,

du scheinst deine Grenzen im Kopf ja noch zu besitzen !

Fähigkeiten vertiefen sich durch´s Fahren und da wir alle keine Gefahrensucher sind, sollten sich zumindest schlechte Angewohnheiten durch diese Trainingsform korrigieren lassen.

Lass doch alle anderen diese erkennen & erfahren. Was jeder einzelne aus diesem Training mitnimmt, kann auch nur jeder einzelne für sich bestimmen. Dieser Kurs dient zur Anregung zur Verbesserung seiner Fahrkünste. Jeder der bei diesen Sachen nichts mitnimmt, hat nicht verstanden....

Stitch

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Geschrieben von Tolot am 15.05.2011 um 13:51:

Zitat von Stitch
@Tolot,
du scheinst deine Grenzen im Kopf ja noch zu besitzen !

Und Du scheinst nach wie vor nicht verstehen zu wollen, was ich schreibe. Bau mal Deine Scheuklappen ab!

mfg, Tolot


Geschrieben von Tolot am 15.05.2011 um 14:00:

Zitat von viczenaDiese fähigkeiten verlieren sich ohne Übung. Deshalb ist der Ansatz, auch mal während der Fahrt nicht nur Stur geradeaus zu fahren, sondern mal kleine Übungen einzubauen nicht schlecht. Ansonsten gibt es für wenig Geld Hütchen zu kaufen, die man ab und zu mal auf einem leeren Parkplatz aufstellen kann, um selber mal einige Übungen zu machen. Vor einer Gruppenreise mache ich so eine Eineichaktion mit allen Mitfahrenden.
Und wenn man keine Hütchen hat, dann reichen oft die Markierungen der Parkboxen aus, um z.B. langesames Kurvenfahren etc. zu üben.

Klar. Bremstraining kann man auf diese Weise recht gut machen, das hilt, die Angst vor dem Radblockieren (bei dem Kurs hatte allein der Fahrer eines BMW mit ABS nicht diese Angst, alle anderen haben anfangs viel zu zahm am Hebel gezogen und sind weit nach der Stillstandsmarkierung zum Stehen gekommen), wenngleich die Demonstration, wieviel mehr es hilft, nicht zu schnell zu fahren (60 km/h statt 50 km/h entschieden über Tod oder Leben), wesentlich eindrucksvoller war und zum Nachdenken anregte.
Aber es gibt andere Dinge, wie z.B. dieses Ausweichen in der Kurve, das man nur auf dem Übungsgelände üben kann.
Aber eines vermögen diese letztlich doch nur gelegentlichen Übungen wirklich nicht, auch wenn dies einige einfach nicht wahrhaben wollen: Diese Reaktionen so einzutrainieren, daß sie in Sekundebruchteilen ohne Nachdenken ablaufen. Dazu müßte man wirklich tagelang und jede Woche so trainieren, daß zufällig in der Kurve Gegenstände auf die Fahrbahn geworfen werden, oder es müßten unvermittelt Hindernisse vorf einem Auftauchen und zur Vollbremsung mit ggfs. Ausweichen zwingen. Auf einem Testparcour auf eine Markierung zufahren und zu wissen, daß man dort mit dem Bremsvorgang beginnen und bis zum Blockieren bremsen (und dann wieder loslassen) muß, hilft, die Blockade, die Angst zu bekämpfen. aber um im Ernstfall ohne Nachzudenken genau das Richtige tun bedarf es wesentlich mehr und anderem.

Aber ich wiederhole mich. Getret´ner Qaurk wird breit, nicht stark, wie schon Altmeister Goethe wußte. Also war´s das von meiner Seite aus.

mfg, Tolot