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Geschrieben von Mudman am 24.11.2011 um 20:24:

zum zitierten Beitrag Zitat von viczena
Willst du mir jetzt mit dem wahren klang durch Röhrenverstärker kommen? das war schon vor 20 Jahren nix als Einbildung...

Aber man kann halt mit fingerdicken Kabeln, glühenden Röhren und Marmorfundamenten deutlich mehr Eindruck machen (und auch Geld ausgeben) wie mit einem billigen Plastik-Player...

Richtig absurd wird es, wenn man z.b. HDMI Kabel verkauft, die Goldbedeckt, fingerdick und sündhaft teuer sind. Den Bits und Bytes ist das nämlich schlicht egal.

Einzig beim letzten Ende, den Lautsprechern, haben wir es noch mit Mechanik zu tun...

also gehört zwar nicht zum Thema, aber, ich habe beides zuhause, eine alte zusammengestellte Musikanlage mit Röhrenverstärker, Plattenspieler, Cassettenrekorder und CD-Player. Dann habe ich noch eine elektronische Anlage, da geht der Ton vom Computer drüber, wenn ich DVDs anschaue.

Ja und was klingt besser? Kommt ganz drauf an: wenn man glasklaren Studiosound will, dann ist die neuere Anlage besser. Wenn man aber alte Livekonzerte anhört, dann ist die Röhrenanlage viel besser, denn die klingt, wie wenn man im Konzert beim Mischpult steht, da ist richtig Druck am Bass und Jimi Hendrix fräst fast direkt sich durchs Zimmer, das kann das neumodische Elektronikdings bei gleicher Wattzahl überhaupt nicht, da kreischt die Gitarre blos vor sich hin.

Was aber sehr richtig ist: Diese Superkabel zu irren Preisen, mit vergoldeten Steckern, die bringen garnix. Es kommt darauf an, daß das Signal richtig durchkommt, und daß die Kabel so abgeschirmt sind, daß nix stört, dazu braucht ein Kabel nicht besonders teuer zu sein.

Greets Mudman

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Eines Tages fahren wir "drüben" weiter...


Geschrieben von Moos am 24.11.2011 um 20:38:

zum zitierten Beitrag Zitat von viczena
Willst du mir jetzt mit dem wahren klang durch Röhrenverstärker kommen? das war schon vor 20 Jahren nix als Einbildung...

Aber man kann halt mit fingerdicken Kabeln, glühenden Röhren und Marmorfundamenten deutlich mehr Eindruck machen (und auch Geld ausgeben) wie mit einem billigen Plastik-Player...

Richtig absurd wird es, wenn man z.b. HDMI Kabel verkauft, die Goldbedeckt, fingerdick und sündhaft teuer sind. Den Bits und Bytes ist das nämlich schlicht egal.

Einzig beim letzten Ende, den Lautsprechern, haben wir es noch mit Mechanik zu tun...

Rehdeko hat Recht. Von HIFI hast Du wirklich keinen blassen Schimmer. Lies mal ein bisschen in diversen HIFI-Foren und Du weist was ich meine. Aber es läuft eigentlich wie immer, Du postest bis Du Recht bekommst oder der andere entnervt aufgibt. Und das Du auf EFI-TC's stehst weiß nun ja auch jeder.
Und noch kurz zu Deiner Aussage das ne Einspritzanlage einen Vergaser überlebt. Das ist dermaßen hanebüchen das es mir die Nackenhaare aufstellt. Ein Vergaser funktioniert auch mit 100 Jahren noch während bei Deiner Einspritzanlage längst alle Kabel morsch und weggebröselt sind, die Pumpe gefressen hat, ....
Ich bin für die Instandhaltung von ca. 100 Werkzeugmaschienen zuständig und kann Dir versichern das die Elektronik die Hauptausfallursache ist. Vorallem bei Maschinen ab +10 Jahre obwohl diese nicht mal Witterungseinflüssen ausgesetzt sind.

Moos

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Geschrieben von Straßenköter am 24.11.2011 um 20:55:

soooo,
ich möchte mich nicht dem oder dem anschliesen. unglücklich ihr habt alle mit allem recht. Freude so wie ich die sache sehe solltet ihr mal in der neuen dream-machines die seite 97 aufschlagen.
still one big family??[size=100]
ich finde den hier führ sehr passend. Freude

und jetzt nimmt jeder ne flasche bölgstoff in die gashand und haut wech die scheise. auf das wir wieder gute freunde sind fröhlich fröhlich fröhlich fröhlich

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Meine TRACK-SAU


Geschrieben von viczena am 24.11.2011 um 21:19:

Ich kenne keinen Vergaser, der nicht nach spätestens 10 Jahren revidiert werden müsste.

Ganz abgesehen von den Gummimbranen der Gleichdruckvergaser. Einspritzer sind dagegen alltagstechnoligie, millionenfach verbaut.Die Einspritzdüsen (heutzutage) überleben den Motor ganz locker. Genauso wie die Benzinpumpe. Und die vergossene Elektronik.

Ich behaupte mal: es gibt mitlerweile mehr Einspritzfahrzeuge (über 250ccm), als überhaupt jemals Vergaserfahrzeuge gebaut wurden.

Wenn sich aber ein Feld-Wald-Wiesenschrauber daran zu schaffen macht, ohne so recht zu wissen was er tut, für den ist ein vergaser und eine einfache mechanische Zündung sicher besser geeignet.

Und was werkzeugmaschinen angeht: Wenn die Steuerung mechanisch wäre, dann würden diese dollen maschinen nichtmal anlaufen.

Ich kenne noch Maschinensteuerungen mit Relais und Schützen. DIE waren anfällig. Und haben nur allereinfachste Dinge erledigt, für die man heute einen der simpelsten Micorprozessoren nehmen kann...


Geschrieben von Moos am 24.11.2011 um 21:36:

Zitat von viczena
Ich kenne keinen Vergaser, der nicht nach spätestens 10 Jahren revidiert werden müsste.

Sag mal, willst Du uns hier eigentlich verarschen mit solchen unsinnigen Aussagen. Ich kenne kein einziges Fahrzeug wo der Vergaser nach 10 Jahren überholt werden mußte. Dann muß meiner jetzt ja auch zur Revision. fröhlich Es fahren abertausende Fahrzeuge durch die Gegend wo das Gegenteil beweisen.

Ganz abgesehen von den Gummimbranen der Gleichdruckvergaser.

Und was werkzeugmaschinen angeht: Wenn die Steuerung mechanisch wäre, dann würden diese dollen maschinen nichtmal anlaufen.

Ich kenne noch Maschinensteuerungen mit Relais und Schützen. DIE waren anfällig. Und haben nur allereinfachste Dinge erledigt, für die man heute einen der simpelsten Micorprozessoren nehmen kann...

Ich kenne viele mechanische, mehrere Jahrzehnte alte Maschinen die noch tadellos funktionieren aber keine einzige Mechatronische.
Und jetzt langts mir, sind sowieso schon wieder längst OT.

Moos

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Geschrieben von viczena am 24.11.2011 um 22:10:

Anlagen, die einer Steuerung bedürfen? Oder Anlagen mit regelsystemen?


Geschrieben von Tolot am 24.11.2011 um 23:47:

Zitat von viczena
Ich hab sie auch alle gefahren, und ich bin froh, dass ich jetzt am Berg voran komme. Und das die neuen TCs mit Einspritzung immer anspringen und einen ordentlichen Anzug haben. Und wenn die EVO Grundleistung so dolle und befriedigend war, warum waren dann fast alle Evos getunt?

Ich weiß nicht, ob alle getunt sind/waren.Meine Sportster ist es nicht und deren Leistung genügt mir. Ich komme auch damit zurecht, daß ich zum Anlassen den Choke ziehen muß, daß sie die ersten km nicht ohne Choke läuft, daß es bei Kälte etwas schwieriger wird .... Wenn Dir die TC und Einspritzer lieber sind, dann ist Dir das unbenommen. Jeder wie er mag. Und ich mag sie halt nicht, ohne aber ein Dogma draus zu machen.
Und letzt laßt uns doch zum Thema zurückkehren.


Geschrieben von Mudman am 25.11.2011 um 00:05:

zum zitierten Beitrag Zitat von Mo
Du alter Dinosaurier fröhlich

Ist anscheinend so, bin ja auch 59er Baujahr, wie der Cadillac Eldorado mit den größten Heckflossen fröhlich

Was Elektromobile angeht, ich finde sowas im Großstadtverkehr gut, keine Abgase = kein Smog und kein Feinstaub und für die Kilometer, die gefahren werden, reichen die Batterien allemal. Also, als reines Mittel zum Zweck geht das schon und ein E-Bike auch, aber als Classic Bike, wie ne Heritage, das geht doch überhaupt nicht...

Schon komisch, wenn ich mir vorstelle, es besucht mich ein Kumpel mit einem neuen Bike, ich frage ihn "wasn das für ne Kiste?" und er darauf "eine EON Gleichstrom 86KW" fröhlich und wenn ich ihn dann frage, woher der Strom für die Akkus kommt, dann sagt er nur: "seit 2 Wochen aus Temelin, weil unsere Solarkraftwerke wegen dem Schnee nicht laufen...".

greets Mudman

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Geschrieben von viczena am 25.11.2011 um 10:34:

Zitat von Moos


Sag mal, willst Du uns hier eigentlich verarschen mit solchen unsinnigen Aussagen. Ich kenne kein einziges Fahrzeug wo der Vergaser nach 10 Jahren überholt werden mußte. Dann muß meiner jetzt ja auch zur Revision. fröhlich Es fahren abertausende Fahrzeuge durch die Gegend wo das Gegenteil beweisen.
Moos

Na dann miss mal einen Vergaser nach 10 Jahren nach. Am besten mit einer Lambda Sonde (falls dir das nicht auch zu kompliziert ist). Du wirst überrascht sein.

Die meisten Vergaser werden nicht gewartet, da hast du recht. Aber die produzieren auch irgendwas an Gemisch. Zufällig. Mal so, mal so.

Das ist auch der Grund, warum man in Zeiten verschärfter abgasvorschriften mit dem Vergaser nix mehr reissen kann. Denn da wird nachgemessen. Und nicht nur geraten und herumprobiert...


Geschrieben von Döppi am 25.11.2011 um 12:30:

Gings hier nicht mal um Elektromotorräder ??

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Geschrieben von cb750 am 25.11.2011 um 15:58:

zum zitierten Beitrag Zitat von Döppi
Gings hier nicht mal um Elektromotorräder ??

Nein um Elektromotorräder mit Vergaser.... fröhlich

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Geschrieben von Döppi am 25.11.2011 um 19:42:

Wenn es eins gibt , das mich für 5 Euro Strom nach Berlin bringt , ohne Nachzuladen , dann kaufe ich mir das . Denn auf der Autobahn ist mir das scheiss egal , ob die brummt oder nicht .

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Geschrieben von Tolot am 26.11.2011 um 13:32:

zum zitierten Beitrag Zitat von Döppi
Wenn es eins gibt , das mich für 5 Euro Strom nach Berlin bringt , ohne Nachzuladen , dann kaufe ich mir das . Denn auf der Autobahn ist mir das scheiss egal , ob die brummt oder nicht .

Na ! Wenn Du mit der Harley unterwegs bist, dann doch nicht letztendlich nur mit dem Ziel, von A nach B zu kommen. _Das_ hat man bequemer etc. mit Auto und Bahn. Auch wenn ich selbst nach Möglichkeit viele Muß-Fahrten mit dem Mopped unternehme wegen des Doppelnutzens - fahren muß ich ohnehin aber so macht es wenigstens auch noch Spaß - so entscheide ich mich für das Mopped immer wegen des Fahrspaßes. Muß ich dagegen signifikante Strecken über die Autobahn fahren (Langfahrten), dann fahre ich aber nicht mit dem Mopped, denn auf der Autobahn macht es nun mal keinen Spaß - der hört für mich jenseits der 100 km/h auf und bei Langfahrten kommt es letztlich darauf an, schnell das Ziel zu erreichen.
Langer Rede kurzer Sinn: Bei dieser Art von Muß-Fahrten stellt sich die Frage nach einer Elektro-Harley überhaupt nicht. Und gerade bei Langfahrten sehe ich noch nicht, daß das Elektrofahrzeug in überschauarer Zeit eine Konkurrenz darstellt. Die Batterietechnologie - im weitestens Sinn - ist noch lange nicht so weit, um a) viele hundert km Reichweite und b) Wiederaufladung in wenigen Minuten zu ermöglichen. Dies ist aber für Langstrecken unabdingbar, wobei die Reichweite nur sekundär ist, viel wichtiger ist die schnelle Wiederaufladbarkeit. Ein großes Einsatzgebiet für Elektromobile liegt in den kurzen bis mittleren Strecken, insbesondere auch den Fahrten zum Arbeitsplatz, und das sind jedenfalls für mich auch die typischen Strecken, auf denen ich mit dem Mopped unterwegs bin - selten mehr als 200km am Tag, das müßten dann schon sehr ausgedehnte Touren sein.
Insbesondere das Mopped mit der großen Empfindlichkeit für Gewicht - je mehr wir zuladen dests ungünstiger gestaltet sich alles - wird wohl nie so viel Batteriekapazität haben, wie es beim PKW möglich ist. Unter´m Strich sehe ich daher für _mich_ als reiner Spaß- und Lustfahrer kein Einsatzgebiet für ein Elektro-Mopped.


Geschrieben von El_Locco am 26.11.2011 um 15:18:

fröhlich Wenn es die nächsten 30 Jahre noch Schnitzel und Rinderfilet gibt, dann soll mir das egal sein ob ich auf der Benzin- oder Elektroharley zum Steakhouse fahre. Das würde mir mehr Sorgen machen.

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Geschrieben von Tolot am 26.11.2011 um 18:06:

zum zitierten Beitrag Zitat von El_Locco
fröhlich Wenn es die nächsten 30 Jahre noch Schnitzel und Rinderfilet gibt, dann soll mir das egal sein ob ich auf der Benzin- oder Elektroharley zum Steakhouse fahre. Das würde mir mehr Sorgen machen.

Mit so Sprüchen riskierst Du einen Forumsverweis! Egal ob Bezin-V2 oder E-Motor! Schnaub! ;-)