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Erfahrungsgemäß steht die Gesamtfahrleistung von der Qualität und der Sauberkeit des Schmiermittels im Zusammenhang. Bei der abnormen Produktionsstreuung der Harleys stimmt das nicht immer. Allerdings ist eine Reibungsverminderung bei Lagerstellen von Vorteil. Die Wirksamkeit von Additiven , die Thermostabilität von Schmierfähigkeit und Viskosität nimmt mit zunehmender Laufleistung , Eintrag von Verbrennungsrückständen und Kondensat ab.
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Dives qui sapiens est
hey folks
3 seiten thread für etwas was jede/r seit dem kreidler flory weiss:
*wenn ich motor tunen tu, dann ich häufiger öl wechsel tu und kipp bestes benzin wo gibt inne tank*
- nichts anderes steht auf der faq seite - und sonst ist das dankesschreiben auf der seite ja so was von peinlich durchsichtig gefaked, dass ich mich wundere, dass sich irgendjemand darüber länger als 2 sekunden gedanken macht....
greez
moony
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most motorcycle problems are caused by the nut, which connects the seat to the handlebar
Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen.(G B Shaw)
Sollte das Öl nach 4000 km tatsächlich schon thermisch oder mechanisch verschlissen sein, dann hat der Motor ein schwerwiegenderes Problem, das durch einen simplen Ölwechsel nicht gelöst werden kann. Ich tanke auch Super Plus, da nach meiner Erfahrung Super Plus einen kühleren und - bei niederen Drehzahlen - ruhigeren Lauf ermöglicht.
Mein Motor ist ein TC96 im Serienzustand.
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Mein Motorrad besteht aus mattschwarz lackiertem Stahl, glänzendem Chrom und ein wenig Gummi an den richtigen Stellen...
Ich wechsel prinzipiell alle 4000-5000 Km alle Öle, jedoch min. einmal im Jahr und das vor der Winterpause, damit sich bei dem längeren Stillstand sich nichts absetzten kann oder Rückstände bilden.
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Gruß
Uli,
der mit den 56 Kräutern.
Es gibt Dinge im Leben die wichtig sind, Familie, Gesundheit und wahre Freundschaft, der kümmerliche Rest kommt von ganz allein.
moderne Öle bilden keine Ablagerungen , Verbrennungsrückstände werden in der Schwebe gehalten und neutralisiert.
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Dives qui sapiens est
zum zitierten Beitrag Zitat von olperer
moderne Öle bilden keine Ablagerungen , Verbrennungsrückstände werden in der Schwebe gehalten und neutralisiert.
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Street Glide Special Bj.2020
http://www.facebook.com/michael2611
Und bei frischem Öl bildet sich dann kein Kondensat!?
Das hat, wenn schon, was mit Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit zu tun und nicht mit dem Alter/Zustand des Öles. Zumal sich Kondensat üblicherweise nicht im Stand bildet, da ein Luftaustausch erforderlich ist um Feuchtigkeit zu transportieren, sondern bei genutzen Motoren die regelmäßig nicht auf Betriebstemperatur kommen.
Ob das Öl vor oder nach dem Winter gewechselt wird ist heutzutage Bumsegal.
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Moos
Mit einem Forum ist es wie mit einer Party.
Wer mit dem Gastgeber nicht klar kommt, sollte nicht hin gehen.
Ich fahre schon immer Super Plus, Ultimat oder V-Power. Maschine läuft " gefühlt" besser. Verbraucht weniger. Ob das nun so ist, weiß ich auch nicht.
Wenn man aber einen Mehrpreis von 5 Cent pro Liter rechnet, sind das bei 5 L Verbrauch 25 Cent auf 100km. Das heißt bei 1000km 2,50Euro und bei 10 000km 25Euro im Jahr. Ist doch nich der Rede wert, mein Auto fährt auch immer mit Super Plus.
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V2 blubberblubber
Kondensateintrag wird von modernen Ölen i.d.R. gut vertragen. Der Ölwechsel vor dem Winterlagen kann jedoch Vorteile haben. Durch therm. Belastung können Additive auch hochwertiger Öle mit hohem VI-Index abgebaut werden , sodass chem. Reaktionen mit metallischen Oberflächen nicht ausgeschlossen werden . Einmal sind alle Öle verbraucht , billige etwas schneller(preiswerte Öle müssen deshalb nicht schlecht sein).
Interessant sind immer wieder diese techn.Abstinenz die der Werbung für S+ auf den Leim geht. Obwohl zahllose Leistungsvergleiche bei nicht für S+ vorgesehene Motoren keine Leistungssteigerung oder Spritersparnis gezeigt haben , ist der Glaube daran unerschütterlich.
Läuft gefühlt besser ........ Was sagt der Prüfstand ?
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Dives qui sapiens est
Ich habe im Motor u. Primär Megol Meguin 10W60 und im Getriebe 75w140 von Castrol und wie gesagt an beiden Mopeds fliegen alle Öle alle 4000-5000 raus, egal was die Werbung oder der Freundliche um die Ecke sagt.
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Gruß
Uli,
der mit den 56 Kräutern.
Es gibt Dinge im Leben die wichtig sind, Familie, Gesundheit und wahre Freundschaft, der kümmerliche Rest kommt von ganz allein.
Ich würde gerne mal eine Erklärung haben, warum ein Motor und desen Mapping, welches nicht für 98 ROZ oder mehr gemacht wurde mit 98 ROZ Benzin kühler läuft und weniger Verbraucht.
Meine Auto kann je nach (Qualität 95 oder 9
die Zündkurve verändern - mein V2 nicht
...von den Hightec-Motoren habe ich keine Ahnung....
Fahre nun knappe 110tkm meine EVO, meist mit Super Plus, was mir übrigens Zassel auch empfohlen hat, und mach alle 1-1,5 Jahre mal nen Ölwechsel....wobei meine Jahreslaufleistung meist über 8tkm hinaus geht ....
Ich hatte noch keine Probs mit meinem Triebwerk....das Ballert wie am ersten Tag!
Dann mappt mal fröhlich weiter .... Marco, ich bin ganz bei Dir .... 
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Wer Blockhead fährt braucht kein E-Prüfzeichen ! 
Zitat von Neuling
Richtig, aber je nach Standort der Überwinterung(Temperaturschwankungen) könnte sich Kondenswasser in der Ölwanne bilden. Ist nicht viel aber immerhin. Besser mit frischen Öl in die Pause schicken.
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Gruß aus Lüneburg
Thomas
Super-Plus macht nur Sinn, wenn die Motorsteuerung (Zündung) über einen Klopfsensor verfügt, der das dann auch bemerkt. Ein normaler Evo Motor merkt nichts davon und verändert auch daher keinen Zündzeitpunkt. Haben die TC-Modelle einen Klopfsensor? Wenn ja, dann macht Super-Plus nur Sinn, wenn man ein Zündkennfeld in seiner Steuerung hat, daß auf Super-Plus abgestimmt wurde. Das werkseitig verbaute Zündkennfeld berücksichtigt Super-Plus nicht. Wenn doch, würde der Hersteller es vorschreiben.
Fazit:
fährt man noch Serie, ist Super-Plus Quatsch.
Zum Ölwechselintervall:
meine alte BMW R51/3 von 1953 soll alle 5000km Ölwechsel bekommen, da sie über KEINEN Ölfilter verfügt. Und das bei den damaligen, schlechten Motorölen.
Die sind heute um Welten besser geworden. Selbst das billigste Baumarktöl ist tausend Mal besser als die Öle aus den 80er Jahren! Der TC-Ölfilter ist feinporiger als der der EVO Modelle. Wer hier nach 4000 km das Öl wechselt, fährt entweder Rennen oder hat etwas nicht verstanden.
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Gruß aus Lüneburg
Thomas
Allein die Verdichtung entscheidet über S+. Ein falsches Zündkennfeld oder ein zu mageres Gemisch (AFR) kann mit S+ teilkompensiert werden , ist aber techn. falsch. Die Klopfsensorik der TC-Motoren hat ein Regelfenster für das Zündkennfeld um unterschiedl. Spritqualitäten klopffrei zu verbrennen.
Bei kaltem Motor läuft Kondensat aus der Feuchtigkeit der Ansaugluft ins Öl. Bei häufigem Kurzstreckenbetrieb müssen Öle Kondensat und Sprit aus der Startanreicherung aufnehmen.
Die Leistungsdichte und das Drehzahlniveau der R51/3 verlangte wesentliche Additive moderner Öle nicht. Die damaligen Öle bildeten einen Schlamm, die alten BMWs (meine R69S)und andere hatten an der Kurbelwange eine Ölschleuder , wenn die verschlammt war , war Feierabend mit Schmierung der Kolben und deren Bolzen. Jetzt ist bei einigen Herstellern erst alle 30tkm der Ölwechsel fällig. Die Fahrleistung modernerer Motoren liegt ø bei 300 tkm und teilw. erheblich darüber. Insofern lassen sich die Öle nicht mehr vergleichen , allein die Spreizung der Viskosität und deren Index(Thermostabilität der Viskosität).
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Dives qui sapiens est