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zum zitierten Beitrag Zitat von sepperl
@grenadier:
wenn man deine antworten so verfolgt hat man den eindruck dass man keinesfalls ein motorrad älter wie 2013 kaufen darf mit max. 1500 km. das ganze dann nur vom händler in d-land mit nachgewiesenem scheckheft und 50 jahren garantie.
wenn sich das jemand leisten kann ist das sicherlich in ordnung.
besser noch er kauft sich gleich eine neue beim händler mit garantieverlängerung damit auch ja nix passieren kann.
die restlichen angebote die es so gibt stampfen wir dann in die tonne und die besitzer sollen sehen wo sie mit ihren schrottkisten bleiben.
du selbts scheinst aber mit eisenschweinen zu leben oder zumindest zu liebäugeln.
wie passt das zusammen?
mal im ernst:
es wird genügend schindluder betrieben mit re-importen, dass man aber deshalb gleich alles verteufeln muss was nicht direkt vom vertragshändler ausgeliefert wurde finde ich etwas übertrieben. handelt es sich doch hier auch nur um modelle die offiziell nach d-land importiert wurden.
wir haben unsere roadking in 2007 neu beim händler gekauft, nach 7 jahren und 16tsd kilometer (nachwuchs und arbeit haben meine frau nicht weiter fahren lassen) wechselte sie dann den besitzer der noch heute super happy damit ist.
in deinen augen dürfte man ja so eine maschine überhaupt nicht kaufen.
just my 2cents.
Noch eine technische Frage dazu.
Wenn der km-Stand manipuliert wurde, wie wird das gemacht bzw bleibt der Originale irgendwo gespeichert?
Kann man das irgendwie feststellen?
Normalerweise im Canbus beim Auslesen!
Geht wohl erst ab 2008...
zum zitierten Beitrag Zitat von Grenadier
..... vielleicht deshalb???
http://www.motor-talk.de/forum/brauche-euren-rat-us-import-t4739148.html
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Der Teppich hat das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht, hab ich recht ?
Über das Thema kann man diskutieren, aber wohl keine Tipps geben, denn bei dem einen Gebrauchtkauf ist alles o.k, beim anderen geht alles in die Buxe... Das kann man nicht verallgemeinern. Auch bei einer Probefahrt kann man nicht viel feststellen.
Deshalb sollte man die Risiken verringern. Wie? Indem man nur aus erster Hand kauft vom seriösen Vobesitzer. ich würde niemals eine Harley kaufen, bei der ich den Vorbesitzer nicht kenne.
Klar sind solche Moppeds i.d. Regel natürlich teurer, aber dann ist's so wie mit allen Begehrlichkeiten im Leben: etwas länger sparen oder eine Baureihe kleiner kaufen. Aber nicht alles haben wollen zu nem kleinen Preis und dann hinterher jammern...
Die UK- Mopeds sind übrigens rostanfälliger, besonders dann, wenn man Reifen wechseln muss
(Steckachsen festgerostet). Aber das ist bekannt und sollte auch bei einem Neuling schon gegoogelt worden sein.
Letztendlich ist ein Fahrzeugkauf auch immer ein bisschen Glücksache. Als Einsteiger macht man Fehler, ich habe selber über 27 Jahre gebraucht, um halbwegs meine Harleykenntnisse sammeln zu können, dass kostete alles viel Geld, zumal ich auch kein begnadeter Schrauber bin.
Zitat von sepperl
@grenadier:
wenn man deine antworten so verfolgt hat man den eindruck dass man keinesfalls ein motorrad älter wie 2013 kaufen darf mit max. 1500 km. das ganze dann nur vom händler in d-land mit nachgewiesenem scheckheft und 50 jahren garantie.
wenn sich das jemand leisten kann ist das sicherlich in ordnung.
besser noch er kauft sich gleich eine neue beim händler mit garantieverlängerung damit auch ja nix passieren kann.
die restlichen angebote die es so gibt stampfen wir dann in die tonne und die besitzer sollen sehen wo sie mit ihren schrottkisten bleiben.
du selbts scheinst aber mit eisenschweinen zu leben oder zumindest zu liebäugeln.
wie passt das zusammen?
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When your chopper is broken you fix it. When you are broken your chopper fixes you.
Naja,
ich hab ja jetzt selbst so ne "Importmöhre" in der Garage stehen.
Stammt auch aus UK.
Is ne 2010er FLHTCU und hatte 2013 als ich sie gekauft hab nachgewiesene 8000 km aufm Tacho. Ne stimmt ned. Der Tacho war noch auf Meilen eingestellt. Musste erst umschalten.
Die ersten Meter waren schon gewöhnungsbedürftig weil wie wir alle ja wissen die Maschinen nur Linksverkehr gewöhnt sind.
Dann könnte ich noch diverse andere "Importmöhren" aufzählen die hier bei mir im Bekanntenkreis klaglos ihren Dienst versehen. Wenn man nicht auf die VIN schaut würde man gar nicht merken dass es keine Europa-Modelle sind obwohl die doch eigentlich von alleine auseinander fallen müssten.
Gut spätestens am Tacho merkt man es dann bei einigen doch das da was ja wohl ned stimmen kann.
Hm ... ich bin ja ein überzeugter Gebrauchtkäufer, egal ob motorisierte Teile oder fotografisches Arbeitszeugs. Unterm Strich spare ich viel Geld, echte Enttäuschungen sind rar. Allerdings breche ich die Kaufverhandlungen sofort ab wenn ich auf seltsame Geschichten oder andere Ungereimtheiten stosse. Vielleicht hab ich da auch ein Gefühl dafür entwickelt. Man muss wissen was man tut und nichts unbedingt haben wollen.
Mein aktuelles Mopped hatte auch nen "Bug" (ohne Probefahrt gekauft weil nicht zugelassen), der Preis und die Geschichte haben aber gestimmt. Hat mir die letzten Wochen aber echt zu nem Vergnügen gemacht 
Ich denke auch, man sollte die Kirche einfach im Dorf lassen. Gemessen an der Zahl der Gebrauchtkäufe und Verkäufe überwiegen die problemlosen Transaktionen wahrscheinlich bei weitem.
Wenn das "unbedingthabenwollensyndrom" zuschlägt, neigt der eine oder andere vielleicht dazu, die in manchen Fällen (suspekter Verkäufer, unklare Historie des Fahrzeuges, usw usw) durchaus vorliegenden Warnsignale zu übersehen oder bewusst zu ignorieren (wird schon gutgehen).
Beim Kauf von Gebrauchtfahrzeugen von Privat erkundige ich mich IMMER, in welcher Werkstätte das Motorrad gewartet wurde und wenn möglich rede ich mit denen. Wenn die Sache sauber ist, haben weder der Anbieter noch der Mechaniker ein Problem damit ...... wenn die beide aber herumdrücken, ist das ebenfalls ein Signal, genauer nachzuhaken, sofern möglich, oder aber gleich die Finger davon zu lassen.
Bei Importfahrzeugen von weit enfernten Händlern ist das dann was anderes. Ich hatte heuer - vor dem Kauf der Slim (die ich privat erworben hatte) mit einem "Importeuer" aus Inneröstereich (rund 450 km entfernt) Kontakt, weil ich mich für eine Softail Deluxe interessierte, die er anbot.
Er hat mir dann auf meine Nachfragen von sich aus angeboten, mir ein paar Referenzen zukommen zu lassen. Er hatte bereits einige Motorräder in meiner Region (die ja relativ überschaubar ist) verkauft.
Natürlich kann man immer auf die Schnauze fallen. Man sollte es halt nicht durch Ausserachtlassung aller Regeln provozieren.........
Hey - vielen Dank für Eure rege Beteiligung und die Menge an Kommentaren. Ich bin jetzt schlauer und sicher: kein Kauf mehr aus England. Lieber doch noch länger warten und dort kaufen, wo man vertrauen hat und was man sich vorstellt. Problematisch nur - wie bei mir - wenn man keine definitive Vorstellung hatte.
Am freien Markt und ein Import-bike würde ich NUR noch kaufen, wenn ich jemanden dabei hätte, der wirklich ECHTE Ahnung hat.
Das Problem dabei ist, an Fahrzeugen vor 2008 kann man nicht wirklich (ob es danach auch noch manipuliert werden kann weiß ich nicht) feststellen, ob die Angaben zur Laufleistung des deutschen Verkäufers stimmen. In Inselland bekommt man nirgendwo irgendwelche Auskünfte. Das Einzige was im Zweifel hilft ist das original Certificate of Registration. Ohne das ist man komplett hilflos.
Hoffe, die Warnung erreicht diejenigen, die heiß sind und sämtliche Augen zudrücken.
Wenn man sich die vielen guten Beiträge in den Foren anschaut, frag ich mich manchmal warum die Leute nicht vorher nach Infos suchen. Seit Jahren geben hier im MVT viele Leute ihre Erfahrungen mit Importen wieder und helfen somit jenen, die keine Ahnung haben. Ich hab all das hinter mir - zuerst keine Ahnung, dann Tipps bekommen, die richtigen Leute gesucht und danach meine eigenen positiven Erfahrungen weitergegeben. Hab es bis heute nicht bereut, es lief alles wie am Schnürchen!
Beschissen wirste hüben wie drüben wenn du nicht aufpasst.
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Kleiner Tip bei Importen...wo man nicht weiss wie lange sie gestanden haben ohne Sprit
im Tank ....immer mal in den Tank schaun.
Die Beschichtung löst sich nur zu gerne und dann bleibt ihr irgendwann stehn mit defekter Einspritzpumpe.
Kosten dann, wenns günstig wird : über 1000€ für Fehlersuche, neue Pumpe und Tankbeschichtung innen.
Kenn jetzt bereits 2 Leute die das schon hatten....sind laut dem Beschichter auch keine Einzelfälle
und auch nicht nur Harleys...er hat genug zu tun.
Nur als Hinweis gemeint.
Gruss
triple