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Geschrieben von Brummer am 15.07.2017 um 14:35:

zum zitierten Beitrag Zitat von Black Rider
Hallo Zusammen!

Ich selber fahre Street Bob - mit einem Solosattel. Meine bessere Hälfte will nun aber auch Motorrad fahren, aber nur als Sozius... Dann auch nicht für die Fahrt zur Eisdiele, sondern eher mal nach Schweden oder am Wochenende nach Luxemburg oder so... Daher überlege ich eine gebrauchte Road King oder Street Glide zu kaufen. Habe mit beiden keine Erfahrung. Zum Beispiel weiß ich nicht wann es entscheidende Veränderungen in Bezug auf Rahmen, Fahrstabilität und Leistung gab. Gab es Jahrgänge wo besonders der Wurm drin war? Entscheidend ist für mich übrigens nicht ABS, LED-Scheinwerfer oder sonstige elektronische Dinge. Mir geht es um Fahreigenschaften und Zuverlässigkeit. Ich suche also das beste Touring-Bike zum günstigsten Preis. Daher hoffe ich auf eure konkreten Erfahrungen. Was ist das beste Jahrgangs-Kaufpreis-Verhältnis für einen gebrauchten Tourer?

Danke und gute Fahrt! Jörg

Da meine bessere Hälfte auch immer als Sozius dabei ist, habe ich mich vor einigen Jahren für die E-Glide entschieden - und es bis jetzt noch nie bereut. Wir fahren jährlich mind. 3 Kurzurlaube mit dem Motorrad und ich bring alles darin unter. Da nehme ich es in Kauf, dass die E-Glide für Kurzfahrten etwas überdimensioniert wirkt. Kaufen würde ich eine ab 2009 - die hat schon das neue Fahrwerk und auch ABS (ist mM nach wichtig). Meine vorige war eine 1999er und von der Fahrleistung bei weitem nicht mit dem neueren Modell vergleichbar. Von der Zuverlässigkeit kann ich nur sagen, dass ich bis jetzt noch nie liegen geblieben bin.


Geschrieben von Christof am 15.07.2017 um 14:47:

1991er FLHS. Seeehr zufrieden. Meist lange Stecken mit der ´besten Ehefrau von allen´ und einem halben Hausstand dabei.


Geschrieben von jax74 am 15.07.2017 um 14:50:

zum zitierten Beitrag Zitat von rockerle69
zum zitierten Beitrag Zitat von jax74
Ich hab ja ne TC88 aus 1999 und mir ist die schon fast zu neu. Nur wollte ich damals keine EVO weil mir bei den Probefahrten dann doch gefühlt zu wenig Leistung da war. Auch wenn es mMn unsinnig ist über performance bei ner Harley zu sprechen muss ich sagen das ich mit meiner Wahl sehr zufrieden bin.
Aus meiner subjektiven Sicht war der Unterschied zur Evo im vergleich zum TC96 doch deutlicher spürbar. Das den Vergaser nur bei der TC88 noch gab war für mich die Sache klar.

Fahr wenn möglich alle Modelle, welche weitgehenst original sind, mal Probe. Bei mir hat letzt endlich dann auch das Bauchgefühl die Entscheidung getroffen.

Zum Thema Vibrationen, da konnte keinen wirklichen Unterschied zwischen der EVO und meiner spühren da ich noch den alten Rahmen habe  Augenzwinkern

Das kann ich so nicht bestätigen mit der Evo-Leistung.
Bin im Urlaub eine 103er E-Glide gefahren.
Wie zuhause zu zweit.
Subjektiv kam die mir nicht wirklich so viel stärker vor, als meine Evo, insbesondere wenn man da die nackten Zahlen als Grundlage nimmt.
Vieleicht hab ich auch nur eine gute Evo erwischt oder die Modifikation und Abstimmung sind so gut.
Ich persönlich mag die Evo's lieber, weil robust, zuverlässig und einfach zu warten.
Eine gute und günstige Evo mit paar Modifikationen bezüglich Fahrwerk & Motor sofern noch nicht gemacht, wären evtl. für den TE eine Option.

Soviel zum subjektiven Empfinden.
Daher rate auch jedem, sowie auch dem TE, einfach selber so viele Bikes wie möglich mal probe zu fahren.

Zu alt gibts nicht, zumindest mMn, da ich selber grad ne FLH <=1969 suche Freude


Geschrieben von Christof am 15.07.2017 um 15:01:

Ergänzung. Ich habe nur Motorräder mit Vergaser und ein Auto mit Vergaser. Hatte damit noch nie Probleme.


Geschrieben von Moos am 15.07.2017 um 16:07:

zum zitierten Beitrag Zitat von Black Rider
..ja, die Frage Vergaser oder Einspritzer habe ich mir auch gestellt. Bin mir aber unsicher ob der Wartungsaufwand beim Vergaser-Modell wesentlich höher ist als beim Einspritzer. Meine Bob ist natürlich Einspritzer und ich genieße es sehr, ohne Sorgen nach Litauen, Schweden oder Tschechien fahren zu können. Auf dem Weg zu den entsprechenden Treffen habe ich schon ziemlich viele Kollegen mit alten Harleys (Vergasermodellen) gesehen, die fluchend auf den Knien lagen oder bei denen gerade der Abschleppdienst kam...

Was Du bevorzugst ist letztendlich deine Entscheidung. 
Fahre meine Vergasermaschine jetzt über 50tkm und der Vergaser wird so ziemlich das einzige Teil sein an dem ich noch nicht geschraubt habe. Ich gehe davon aus das ein Vergaser auf lange sicht wartungsfreundlicher ist als eine EFI, da einfach weniger Verschleißteile. Wobei die EFI natürlich ihre Vorteile in der Gemischregulierung hat und die meisten wohl auch ein Motorradleben lang funktionieren.
Da Du aber ja eingangs nach entscheidenden Veränderungen in Bezug auf Rahmen, Fahrstabilität und Leistung gefragt hast, wirst Du eh wohl oder übel bei einer neueren Maschine mit EFI landen und die Frage Vergaser/EFI ist eigentlich obsolet.
 

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