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......und ich hab mir gerade elektrisch einen Cappuccino gemacht.....langt auch!
"13.10.2025 Keine Nachfrage. Klare Absage aus München: BMWs Motorrad-Sparte verweigert den E-Wahn.
Aufgrund des ausbleibenden Kundeninteresses hat sich BMW dazu entschieden, auch künftig keine elektrischen Motorräder zu vermarkten. Man setzt klar auf Verbrenner - auch wegen der bisherigen Erfahrungen des Konzerns mit Elektroautos.
In einem Gespräch mit dem US-Magazin Common Tread nahm BMW-Motorradchef Markus Flasch offen Stellung zur künftigen Ausrichtung der Motorrad-Sparte. Der Manager machte deutlich, dass derzeit keinerlei nennenswerte Nachfrage nach Elektromotorrädern oder Motocross-Modellen bestehe. Aus diesem Grund sehe BMW keinen Grund, in diesem Segment aktiv zu werden, und halte stattdessen an klassischen Verbrennungsmotoren fest. Das gelte auch mit Blick auf die bisherigen Erfahrungen des Konzerns mit Elektroautos – die überwiegend unbefriedigend waren."
https://apollo-news.net/klare-absage-aus-mnchen-bmws-motorrad-sparte-verweigert-den-e-wahn
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Grüße, BlackChrome
Einfache Farbenlehre: rot + grün = braun
zum zitierten Beitrag Zitat von BlackChrome
"13.10.2025 Keine Nachfrage. Klare Absage aus München: BMWs Motorrad-Sparte verweigert den E-Wahn.
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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."
Das „125er-Äquivalent“ CE 02 kostet beim BMW-Händler MCA in Ffm aktuell 10000€ für rund 100 km echte Reichweite und wird bei TVS in Indien produziert, um überhaupt auf dieses Preisniveau gedrückt werden zu können. Vergleicht mal was man für das Geld für Verbrenner-Motorräder (1000 ccm, 4-Zylinder) kriegt und wieviel ein Verbrenner-Roller mit diesen Leistungen kostet (4000 € mit minimal 200 km Reichweite) . Und da braucht der CE 02 das Schnell-Ladegerät aus dem Highlinepaket, um auf 2,5 Stunden Ladezeit zu kommen. Da sind 200 km Reichweite in 5 Minuten getankt und bezahlt. Und der heimische Leistungspreis steigt auch nicht.
Und genau das wollte uns Markus Flasch sagen: Ein E-Roller unterschreitet für Elektrofans in Ballungsgebieten gerade so die finanzielle Schmerzgrenze und erreicht gerade so die nötige Reichweite für das „Tagesgeschäft“ in Ballungsgebieten. E-Motorräder sind in allen relevanten Kategorien nicht konkurrenzfähig und werden das auf absehbare Zeit auch bleiben.
Meine Frau will für ihr Tagesgeschäft so einen kostspieligen BMW CE 02 haben
, weil sie nicht gerne tankt und sie von den Inspektionsterminen genervt ist. Aber die braucht auch ein CE 02 . Da er wohl im wesentlichen regelmäßige Bremsenwartung braucht, bin ich gerade am klären, ob man dafür einen Termin mit aufwendigem Bringen und Holen braucht oder ob nach Vereinbarung vor Ort darauf warten kann.
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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)
zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
Das „125-Äquivalent“ CE 02 kostet beim BMW-Händler MCA in Ffm aktuell 10000€
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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."
Die asiatischen Verbrenner-125er kosten aber in Deutschland um 4000€, wenn überhaupt.
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BMW setzt konsequent auf Technologieoffenheit
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zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
BMW setzt konsequent auf Technologieoffenheit
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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."
Und das hat seinen (EU-)politischen Grund. Durch das apodiktische Verbrenneraus und die Nichtbesteuerung der CO2-Emissionen des Stroms für E-Fahrzeuge gibt es einfach keinen perspektivischen Anreiz, im großen Stil in E-Fuel-Produktion zu investieren. Genauso wie es in der DDR keinen Sinn gemacht hätte, in eine Werkstatt für Viertakt - PKW oder - Motorräder zu investieren. Wenn stattdessen eine bis 2035 auf 100% steigende Beimischungsquote von E-Fuel vorgeschrieben würde, wäre das ein boomender neuer Industriezweig, und so viele haben wir ja dank der an Sozialismus gemahnenden Regulierungswut der letzten 20 Jahre in der EU nicht mehr. Die Folgen spürt doch mittlerweile jeder am eigenen Leib.
Falls Du es noch nicht mitgekriegt hast: Die Beseitigung dieses Mißstands ist u.a. mit der Forderung nach Technologieoffenheit verbunden. Die „sozialistischen“ Chinesen machen es vor. Dort ist an ein Verbrenneraus nicht zu denken.
Der freiheitlich-demokratische Staat hat regulatorische Rahmenbedingungen zu setzen, hier die Regulierung nicht aufkommensneutraler Emission von CO2. Die diktatorische Wirtschaftssteuerung durch Vorgabe einer bestimmten Technologie ist von einem wirtschaftsliberalen Gemeinwesen meilenweit entfernt und gemahnt an (national)sozialistische Planwirtschaft. Wir mussten ja in Deutschland bereits im 20. Jahrhundert zwei Staatsinsolvenzen als zwingende Folge solcher steuernder Wirtschaftspolitik erdulden.
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zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
Falls Du es noch nicht mitgekriegt hast: Die Beseitigung dieses Mißstands ist u.a. mit der Forderung nach Technologieoffenheit verbunden. Die „sozialistischen“ Chinesen machen es vor. Dort ist an ein Verbrenneraus nicht zu denken.
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Das mit den „neuen“ Verbrennern kann Deutschland auch. Dann werden die Chinesen diesen günstigen E-Fuel doch auch sicher supergünstig exportieren, wie alles, was sie im zivilen Bereich herstellen. AramCo steckt mithilfe österreichischer Technologie auch Unmengen an Geld in den Aufbau von einer E-Fuelproduktion, denn im sonnenverwöhnten Nahen Osten ist ja wohl der optimale Standort für solche Anlagen. Bisher exportiert die OPEC halt Mineralöl, dann die Chinesen und Araber E-Fuel. Das eine wie das andere war noch nie und wird auch nie in Europa wirtschaftlich darstellbar sein. Beim Öl wird es seit Jahrzehnten hingenommen, beim E-Fuel soll der Import von E-Fuel plötzlich in ganz schreckliche Abhängigkeiten führen. Das ist doch alles an den Haaren herbeigezogen, weil nicht sein kann, was ideologisch nicht sein darf. Warum soll man denn diesen chinesischen und arabischen E-Fuel in bis 2035 schrittweise gesteigerter Beimischung in Europa nicht in modernen Verbrennern als Treibstoff benutzen dürfen?
Diese Antwort bleibst Du mir schon diesen ganzen Thread über schuldig.
Dieses ganze Verbrennerverbot passt doch hinten und vorne nicht zusammen, das ist doch rein fundamentalistische Ideologie. Schön, dass Du mich mit Deinem letzten Beitrag darin bestätigt hast: Die Chinesen ( und Araber ) setzen mit Ausbau ihrer E-Fuelproduktion auf Technologieoffenheit, und die Ideologen in der EU und besonders in D sind mal wieder die Verpenner, wie auch bei der KI, den neuen kleinen Atomreaktoren, den Chips, den (a)sozialen Medien und, und, und … 
Das einzige, was diese intoleranten Versager typischerweise zustande bringen, ist regulieren und verbieten [wie der seinerzeitige Ostblock. Die wirtschaftliche Endabrechnung ist bekannt, einschließlich einer katastrophalen Umweltverschmutzung]. Das hat ja sogar neulich unser Bundeskanzler mit dem „Stöckchen ins Rad der EU stecken“ sinngemäß gesagt.
Eigentlich könnte mir das Verbrennerverbot ja völlig egal sein, die aktuellen Verbrenner interessieren mich ohnehin nicht mehr, und ob ich 2035 noch lebe, weiß der liebe Gott …
Aber was ich grundsätzlich nicht abkann, ist von Fakten ungetrübte, ideologische, totalitäre Politik, die Menschen paternalistisch umerziehen will, statt auf Kreativität und Eigenverantwortung zu setzen. Diese Politik und ihre Folgen haben die Europäer schon lange im 20. Jahrhundert erdulden müssen, und es ist erschreckend, daß diese ewig gestrige Mentalität samt sklavischer Linientreue im 21. Jahrhundert immer noch unverbesserlich fröhliche Urständ feiert. Jaja, auch in der DDR war doch alles besser …

Wenn dann unsere Industrie, namentlich VW, den Bach runtergegangen ist und die Renten flächendeckend gekürzt werden müssen, gibt es dann wie bei Stalin 1932 die „Ingenieursprozesse“, weil natürlich nicht die Ideologen schuld sein dürfen, sondern die Ingenieure und Betriebswirte das weltverbessernde politische Mikromanagment sabotiert haben. Schon Winterkorn wollte die Dieselemissionsregulierung beim kleinen Motor ganz ohne Harnsäure und beim großen mit viel zu geringer Beimischung haben, zur Reduktion der Produktionskosten und damit nur die Werkstatt bei der Inspektion nachfüllen muß. Natürlich haben dem großen allwissenden Winterkorn wie bei Stalin vor 1932 die Ingenieure nicht etwa aus Angst nicht gesagt, daß das nicht geht, sondern haben bösartig diese Revolutionäre Idee sabotiert. Die Fachleute haben längst ihre bürgerliche Existenz verloren oder sogar im Gefängnis gesessen, gegen Winterkorn wird seit 10 Jahren ergebnislos prozessiert, und jetzt ist er natürlich vieeel zu alt und zu krank …
In diesem Sinne:
Der politisch-gewerkschaftliche Komplex aus Ministerpräsident, IG-Metall und ihrem Betriebsrat haben linientreu die Umstellung von VW auf „All Electric Society“ im Aufsichtsrat mitbeschlossen, linientreue CEO‘s installiert, und heute, wie es erkennbar den Bach runtergeht, dürfen wie bei Stalin 1932 natürlich nicht die vom politischen System (Politik + Gewerkschaft) erlassenen ideologischen unerfüllbaren Vorgaben schuld sein, sondern es muß dem Management und „Miesmachern von der Opposition (!) und der Arbeitgeberseite“ sowie uneinsichtigen Elementen im Volk in die Schuhe geschoben werden, dass massenweise Arbeitsplätze in Gefahr sind. Ganz wie bei Stalin, der 1932 natürlich den Arbeitern und Bauern nicht eingestehen konnte, dass seine unsinnigen Plan- und Technologievorgaben die SU in eine riesige Wirtschaftskrise samt partieller Hungersnot gestürzt hatten.
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zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
Warum soll man denn diesen chinesischen und arabischen E-Fuel in bis 2035 schrittweise gesteigerter Beimischung in Europa nicht in modernen Verbrennern als Treibstoff benutzen dürfen?
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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."
Hier wird ja heiß diskutiert. Ich habe heute bei motorrad-news einen Bericht zum neuen Suzuki-Motorrad gelesen, dass sowohl mit Benzin als auch mit Ethanol fahren kann:
https://www.motorrad-news.com/suzuki-gixxer-sf-250-ffv-mit-ethanol-antrieb/
ch war mir aber nicht sicher, ob Ethanol zu den E-Fuels zählt und habe mich schlau gemacht – ja.
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Wie geht es mit Harley-Davidson weiter? Neue Modelle, alte Probleme – und eine ungewisse Zukunft...
Kann schon sein, dass Batteriefahrzeuge 62 % Wirkungsgrad haben.
Aber wir haben nicht genug Strom für alle. Und wenn wir den hätten, dann könnten wir ihn nicht verteilen. Diese Menge hat einfach ein Kapazitätsproblem.
Und das wird auch noch Jahrzehnte so bleiben.
Chemische Brennstoffe sind bzgl. Energiedichte bisher unerreicht, wenn man sie auch handhaben möchte. Wasserstoff ist leider schwierig und nur teuer zu lagern usw.
Benzin dagegen bei Umgebungsbefingungen quasi einfach im Fass.
Wenn die Welt EFuels will, wird der Markt sie bereitstellen. Marktwirtschaft! Und keine Verbote.
Weiterhin kann man auf Forschung und Entwicklung hoffen. Es wird weiter gehen.
Stand heute werden wir aber noch für mehrere Jahrzehnte Verbrenner und EFahrzeuge nebeneinander betreiben.
Ethanol könnte man selber herstellen. Schön das hier wenigstens Meinungsfreiheit hoch gehalten wird. Manch Foren unterbinden jegliche Diskussion. Bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Bei den derzeitigen Kosten für Fahrzeuge und Strom wird sich das so schnell nicht durchsetzen. Zumal der Strommarkt auch ein gesetzliches Monopol für wenige Anbieter darstellt. Man darf seinen überflüssigen Strom den man evtl. mit Solar erzeugt nicht einfach dem Nachbarn verkaufen sondern ist gezwungen diesen an Konzerne billig abzugeben damit diese ihn teuer weiterverkaufen können. So wird das ganz sicher nix.
Europa reguliert sich noch zu Tode. In wenigen Jahren kehren sie um oder sind am Ende.
Daher schließe ich mich dem Vorredner an. Marktwirtschaft. Das beste für den Verbraucher setzt sich durch. Die Entmündigung in einer angeblichen Freiheit muss aufhören.