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Zu den Rückfallquoten der Boot-Camps gibt es unterschiedliche Statistiken. Eindeutige Ergebnisse gibt es da leider nicht. Nur soviel, dass solche Camps, die eine nachgeschaltete Betreuung der Jugendlichen haben, eine deutlich geringere Rückfallquote haben, als solche, die die Jugendlichen nach der Entlassung unbetreut sich selbst über-, und die Jugendliche in ihr altes, verkorkstes Umfeld entlassen.
Einen Praxistipp hätte ich allerdings noch. Lasse die Finger von Pfefferspray und Gaspistolen (von letzteren auch dann, wenn ein kleiner Waffenschein vorhanden ist). Zwar ist der Einsatz nur dann strafbar, wenn der Gebrauch im Rahmen der Notwehr/Nothilfe nicht verhältnismäßig war. Allerdings ist es zumeist recht zeitaufwändig, die richtige Windrichtung zum Auslösen zu ermitteln.
Außerdem kann auch ein Straftäter unter gewissen Umständen Notwehr geltend machen, z.B. wenn Deine Notwehrhandlung nicht geboten oder gar unverhältnismäßig ist. Und mit einer Gaspistole in der Hand kannst Du gegenüber einer echte Waffe verdammt wenig ausrichten, wenn man vielleicht mal vom Werfen absieht. Dein Gegenüber muss nämlich (leider) zurecht nicht davon ausgehen, dass Deine Waffe nur eine kleine Gasspritze ist 
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~~ Vier Räder bewegen den Körper; doch nur zwei Räder bewegen die Seele ~~
Wenn es eine "richtige" Antwort geben würde, wäre die diskusion kaum nötig.
Bei dem einen hilft dies, bei dem anderen hilft das und bei der Mehrzahl wohl gar nichts.Da wir durch einen Österreicher eine recht dunkele Vergangenheit haben, wird sich Deutschland wohl nie dazu durchringen, mehrfach Täter mit Migrations - Background generell in Ihre Heimatländer auszuweisen. Andere Länder handhaben das anders.
Es gibt aber nicht nur Ausländische Straftäter in Deutschland, somit wäre auch nur ein Teil des Problems gelöst
Respekt für den "Rocker"
Ich persönlich würde aus gutem Grund gegebenfalls auch wegschauen. Hatte mal bei einem solchen Rettungsversuch einen "Täter" ins Krankenhaus befördert...18 Monate Gerichtsverfahren und dann glückliche Einstellung des Verfahrens gegen großzügige Spende an ein Waisenhaus, waren die Quittung für mich.
und selbst auf die Gefahr, das mich die "Gutmenschen" sofort in die rechte Schublade stecken:
Der Ruf nach dem Staat kommt mir persönlich viel zu früh.
Es wurde hier schon einigemale geschrieben: Das Elternhaus, bzw. das Versagen der Erzieher sollen dann Schullehrer oder der Staat ausbaden.
Das ist m.E. falsch. Dien Eltern sind Verantwortlich und wenn die sich der Verantwortung entziehen, soll die Allgemeinheit dafür aufkommen. Da sage ich eindeutig Nein!
Und leider ist es halt so, das im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung, der Anteil Ausländer an solchen Straftaten 400% höher ist als bei der deutschen.
Hinzukommt, dass dies die geschönten amtlichen Zahlen sind. Menschen mit Migrationshintergrund (haben ja deutsche Pässe), Asylanten (hier wird angenommen(!), dass ein Großteil der Straftatbestände Verstöße gegen das Aufenhaltsrecht sind) und noch einige andere Gruppen werden aus der Statistik herausgenommen um die Statistik nicht ganz so verherend aussehen zu lassen.
Bei Gewaltaten Jugendlicher sieht das ganze noch viel schlimmer aus.
Beispiel: Amtliche Zahl NRW 2009: ca. 8% Ausländerantei=28% Straftatsanteil. (und das bei den geschönten Statistiken)
Es gibt Strafvollzugsanstalten mit 80% ausländischen und Deutsche mit Migrationshintergrund.
Das wollte ich einfach mal loswerden.

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Es gibt aber nicht nur Ausländische Straftäter in Deutschland, somit wäre auch nur ein Teil des Problems gelöst
Zitat von Adi66
Zu den Rückfallquoten der Boot-Camps gibt es unterschiedliche Statistiken. Eindeutige Ergebnisse gibt es da leider nicht. Nur soviel, dass solche Camps, die eine nachgeschaltete Betreuung der Jugendlichen haben, eine deutlich geringere Rückfallquote haben, als solche, die die Jugendlichen nach der Entlassung unbetreut sich selbst über-, und die Jugendliche in ihr altes, verkorkstes Umfeld entlassen.
Zitat von Adi66
Einen Praxistipp hätte ich allerdings noch. Lasse die Finger von Pfefferspray und Gaspistolen (von letzteren auch dann, wenn ein kleiner Waffenschein vorhanden ist).
zum zitierten Beitrag Zitat von hardy.b
Es gibt aber nicht nur Ausländische Straftäter in Deutschland, somit wäre auch nur ein Teil des Problems gelöst
Ausländeranteil in Deutschland 8,6 Prozent. Ich arbeite im Knast Santa Fu. Dort sind die Hamburger mit "Langzeitstrafen" inhaftiert. Ausländeranteil inkl. "Deutsche" mit Migrationshintergrund zur Zeit bei ca. 70 Prozent.........................................
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Warum ausweisen?
Kann ich einen jungen Ausländer, mit womöglich deutschem Pass, der nicht mal die Sprache seiner Eltern spricht und in Deutschland aufgewachsen ist ausweisen? Wohin?
Der einzige "Vorteil" wäre das Deutschland nicht mehr die Kosten für die Haft am Hintern hat...
Zitat von Black Shot
Der Ruf nach dem Staat kommt mir persönlich viel zu früh.
Es wurde hier schon einigemale geschrieben: Das Elternhaus, bzw. das Versagen der Erzieher sollen dann Schullehrer oder der Staat ausbaden.
Das ist m.E. falsch. Dien Eltern sind Verantwortlich und wenn die sich der Verantwortung entziehen, soll die Allgemeinheit dafür aufkommen. Da sage ich eindeutig Nein!
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Zitat von Adi66
Zitat von Black Shot
Der Ruf nach dem Staat kommt mir persönlich viel zu früh.
Es wurde hier schon einigemale geschrieben: Das Elternhaus, bzw. das Versagen der Erzieher sollen dann Schullehrer oder der Staat ausbaden.
Das ist m.E. falsch. Dien Eltern sind Verantwortlich und wenn die sich der Verantwortung entziehen, soll die Allgemeinheit dafür aufkommen. Da sage ich eindeutig Nein!
Damit hast Du grundsätzlich Recht. Leider ist es allerdings auch so, dass der Erziehungsauftrag in den letzten Jahrzehnten deshalb mehr und mehr auf den Staat übergehen musste, da aufgrund der Berufstätigkeit beider Elternteile zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes die Jugendlichen sich zunehmend selbst überlassen wurden.
Ich hatte noch das Privileg, dass es in meinem Elternhaus ausreichte, dass ein Elternteil den Lebensunterhalt der gesamten Familie sicherstellen konnte. Der zweite Elternteil konnte sich um die Erziehung kümmern. Die Zeiten sind leider mittlerweile längs vorbei. Heute bekommen die Kinder fünf oder zehn Euro morgens in die Hand gedrückt, damit sie sich was zum Essen kaufen können. Den Rest des Tages sind sie sich zwangsläufig selbst überlassen und lernen somit allenfalls von Gleichaltrigen. Und ich befürchte, dass das erst der Anfang ist.
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Stimmt, aus (sich ehemals selbstüberlassenen) Kindern werden Leute mit wiederum eigenen Kindern. Und was sollen diese vermitteln, was sie selbst nicht gelernt haben bzw. lernen konnten. Mich wundert das definitiv nicht.
Vor dreißig Jahren sah da die Welt definitiv noch anders aus.
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Zitat von Black Shot
und selbst auf die Gefahr, das mich die "Gutmenschen" sofort in die rechte Schublade stecken:
Ich hatte noch das Privileg, dass es in meinem Elternhaus ausreichte, dass ein Elternteil den Lebensunterhalt der gesamten Familie sicherstellen konnte. Der zweite Elternteil konnte sich um die Erziehung kümmern. Die Zeiten sind leider mittlerweile längs vorbei. Heute bekommen die Kinder fünf oder zehn Euro morgens in die Hand gedrückt, damit sie sich was zum Essen kaufen können. Den Rest des Tages sind sie sich zwangsläufig selbst überlassen und lernen somit allenfalls von Gleichaltrigen. Und ich befürchte, dass das erst der Anfang ist.
Ich warte noch auf die Aussage das die Videospiele an allem Schuld sind
Meine Eltern waren auch beide berufstätig und ich war auch ein sogenanntes "schlüsselkind".
Viele meiner Freunde waren das ebenfalls - und dennoch hab ich ein großes Maß an Erziehung genossen, habe mein Umfeld respektiert und wusste auch was recht und unrecht ist! Und bei unseren Prügeleien gab es auch mal einen fiesen Cut aber wir haben NIEMALS mit mehreren einen anderen Menschen halb tot getreten, geklaut oder sonstiges asoziales Verhalten an den tag gelegt weil uns langweilig war oder weil wir mal sehen wollten wie einer drauf geht oder womit auch immer dieses jugendliche PAck von heute Ihre Ausraster zu begründen versucht
Zitat von Mo
[Ich warte noch auf die Aussage das die Videospiele an allem Schuld sind![]()
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Hört sich schwer nach meiner Jugend an
Ich weiß nicht woran es liegt aber irgendwann hat ein Teil der heutigen Jugend den Respekt vor seiner Umwelt verloren...
Jetzt kommst mit den Videospielen.
Ich geb dir vollkommen recht. Auch wenn beide Elternteile berufstätig sind und sich auch in früheren Zeiten "Gangs" gebildet haben, muß man nicht zwangsläufig diese Straftaten ausführen.
Wir waren garantiert keine "Kinder von Traurigkeit" und haben viel Sch..... gebaut. Das ist auch schon 35 Jahre her. Aber niemand hat versucht, auch nicht andeutungsweise, jemanden tod zu schlagen.
Viele hatten auch damals kein Geld. Das war aber kein Grund jemanden "abzuziehen" . Irgendwann war immer vorher Schluß.
Das mit den Videos oder sonstigen Dingen gab es nicht ("Wir hatten ja nichts
")
Und Heute? Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, das diese virtuelle Welt bei manch einem den Verstand verklärt. Da passiert ja nichts, außer das der Gegner im Spiel auf der Strecke bleibt. Sche... welch eine Logik. Ich sehe es an meinen Kidis (davon laufen einige rum
), die sehen das alles ganz locker und easy. Hier verschwimmt die virtuelle Welt mit der Realität und da muß man schon zwischendurch einige "Überzeugungsarbeit" leisten.
Das wirkliche Leben ist nun mal kein Spiel. Es kann weder resettet werden, noch auf Anfang gestellt werden.
In der Realität heist das dann unwiederbringlich "Game over"
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Gruss fraggel