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Geschrieben von Schimmy am 02.11.2025 um 18:14:
zum zitierten Beitrag
Zitat von motorcycle boy
Wenn Du Dir mal die Website anschaust, fällt auf, daß die sich nur noch „Rhein Neckar Motorcycles“ nennen. Daß es hier um Harley Davidson geht, kann man nur noch im Teaser auf dem Firmenschild am First des Gebäudes erkennen, was wohl erst nach Ablauf der Kündigungsfrist zum Jahresende abmontiert werden muss , und an den Fotos, auf denen Harleys im Showroom stehen.
@motorcycle boy : Ich habe leider keine Erinnerung daran, ob der Laden jemals unter einem anderen Namen im Net präsent war,
aber das Erste, was die Company nach MEINEN Recherchen den "in Ungnade" gefallenen Dealern entzieht, ist die Verwendung von "HD"
bzw. "Harley-Davidson" in der URL ihrer Homepage, und bei diesem Fall ist sie nach wie vor "https://harley-davidson-rhein-neckar.com".
Wie sagte schon der alte Franz: "Schaun mer mal, dann sehn mer scho"..... 
GReetz Jo
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Wenn man schon keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten 
Stammtisch in Münster/NRW
Geschrieben von BlackStar am 02.11.2025 um 18:25:
Moin,
da kann Dir geholfen werden. Der Standort ist ja einer der ältesten in D, seinerzeit unter Erich Krafft aus der Taufe gehoben und später von Thomas Gärtner weitergeführt worden. Lässt sich alles auf diesem Zeitstrahl erkunden 😉
BlackStar
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alles Werbung
Geschrieben von HeikoJ am 02.11.2025 um 19:45:
@Schimmy
Ich hatte nach Händlern und nicht ausschließlich nach Vertragshändlern gesucht ...
Die Suche nach Vertragshändlern ergibt 65
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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."
Geschrieben von motorcycle boy am 02.11.2025 um 22:47:
zum zitierten Beitrag
Zitat von BlackStar
Moin,
da kann Dir geholfen werden. Der Standort ist ja einer der ältesten in D, seinerzeit unter Erich Krafft aus der Taufe gehoben und später von Thomas Gärtner weitergeführt worden. Lässt sich alles auf diesem Zeitstrahl erkunden 😉
BlackStar
Ich habe den Zeitstrahl so verstanden, daß das Geschäft bisher „Harley Davidson Rhein Neckar“ hieß und jetzt in „Rhein Neckar Motorcycles“ umbenannt wurde. Die Verwendung von „Harley-Davidson" in der URL ihrer Homepage kann ihnen HD genau wie das HD-Logo und der Begriff „HD“ am Dachfirst erst mit Ablauf der Kündigungsfrist untersagen. Schätze, den aufwendig mit einer Drohne bei schönsten Sommersonnenwetter aufgenommenen Teaser vom Dachfirst können sie erst nächstes Frühjahr bei entsprechendem Wetter durch einen ohne HD-Logo ersetzen . Das spricht für Volkers These, daß der „Bruch“ mit HD erst vor kurzem auf die Tagesordnung kam und vielleicht auch noch nicht finalisiert ist. Denn, wie ich oben schon schrieb, auch die HD-Werksvertretung wird sich bezüglich „Hinzunahme von anderen Marken“ früher oder später bewegen müssen, bevor ihnen ihr Händlernetz soweit wegerodiert, daß sie selbst bei einem wieder attraktiven Produktangebot mangels Händlern im Umsatz limitiert sind.
Das ist eine Weisheit, die schon Arthur Davidson beherzigte, daß ein zu weitmaschiges Händlernetz auch das attraktivste Produkt im Umsatz limitiert. Das war der strategische Unterschied zu den Konkurrenten Pierce, Flying Merkel, Cyclone, Standard Reading und wie sie alle hießen, obwohl die teils deutlich fortschrittlichere Motorräder als HD im Programm hatten. Ihr werdet sehen, daß die (teils ehemaligen) HD-, Honda-, Kawasaki-, Suzuki- (und andere) Markenhändler allesamt attraktive Konditionen von den Bendas, Souos, Shinerays und QJ-Motors dieser Welt bekommen werden, weil auch letztere wissen, dass die jeweilige Skalierung des Händlernetzes der limitierende Faktor bei der Skalierung des Umsatzes ist.
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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)
Geschrieben von HeikoJ am 03.11.2025 um 12:16:
zum zitierten Beitrag
Zitat von motorcycle boy
Ich habe den Zeitstrahl so verstanden, daß das Geschäft bisher „Harley Davidson Rhein Neckar“ hieß und jetzt in „Rhein Neckar Motorcycles“ umbenannt wurde.
Dann guckt man mal ins Handelsregister, und siehe da, die Änderung hat bereits 2017 stattgefunden ...
15.05.2017
51.200,00 EUR wurde als neues Stammkapital angegeben. HARLEY-DAVIDSON RHEIN-NECKAR GmbH hat seinen Firmennamen auf Rhein-Neckar Motorcycles GmbH geändert.
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Geschrieben von HeikoJ am 03.11.2025 um 15:06:
zum zitierten Beitrag
Zitat von motorcycle boy
Das ist eine Weisheit, die schon Arthur Davidson beherzigte, daß ein zu weitmaschiges Händlernetz auch das attraktivste Produkt im Umsatz limitiert.
Ja, das war so etwa um 1910 !?!
Inzwischen gibt es das engmaschigste Netz überhaupt, nennt sich Internet, fast alles ist nur einen Klick entfernt, und einige Fahrzeughersteller ( Tesla, Lynk, BMW, Mercedes-Benz, VW, Polestar, BYD, NIO, Royal Enfield, Yamaha ) haben dort wo es die gesetzlichen Regelungen zulassen ( China, Indien, Japan, USA, teilweise Europa ) bereits ein entsprechendes Modell etabliert. Natürlich müssen auch die Kunden davon überzeugt werden. Scheint in einigen Ländern einfacher zu sein als in anderen und ist wohl auch von der Altersstruktur der Kundschaft abhängig. Manche sehnen sich halt nach der guten alten Zeit zurück und können mit dem "modernen Kram" nichts anfangen.
Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand. Einheitliche, günstigere Preise ( oder höhere Marge für den Hersteller ) durch Verzicht auf Zwischenhandel, nicht mehr mit Mutti jeden Samstag einen Händler nach dem anderen abklappern und versuchen noch einen winzigen Rabatt oder wenigstens Winterreifen oder eine Reisetasche oder dies oder das rauszuschlagen um nicht das Gefühl zu haben über den Tisch gezogen zu werden weil der Nachbar hat ja 500 Euro weniger bezahlt. Der Hersteller hat bei einem Agenturmodell oder einem Stützpunkt direkten Einfluss auf die Qualität des Personals. Einheitliche Gestaltung der Stützpunkte ( Markenidentität ) usw.
Problem bei der Einführung sind starke Händlerverbände, hat nicht zuletzt BMW 2018 erfahren müssen, Zitat aus dieser Zeit: "die Verhandungen über die Änderung der deutschen Verträge mit den Händlern sind sehr zäh, in anderen Ländern ist das neue Agenturmodell problemlos eingeführt worden."
Aber selbst für den Lebensmitteleinkauf muss man das Haus nicht mehr verlassen. Möbelhäuser am A**** der Welt haben sich auch erledigt.
Natürlich muss man auch berücksichtigen das der Freundliche grade in der Harleywelt für viele einen hohen sozialen Stellenwert hat, Bekannte treffen, Kaffee trinken, Benzingespräche, alles besser als sich die Vorhaltungen von Mutti anzuhören. Mein nächster Freundlicher ist 100 km weg, ich vermiss ihn auch nicht, ich bestelle mir die Teile die ich brauche übers Internet und habe neben meiner geliebten Gattin auch anderweitig ausreichenden Sozialkontakt. Stichwort: Ehrenamt.
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Geschrieben von 0liver am 03.11.2025 um 16:39:
zum zitierten Beitrag
Zitat von HeikoJ
Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand. Einheitliche, günstigere Preise ...
Der ist gut - ein Schenkelklopfer. Wo ich vorher selbst als Privatperson mit etwas Geschick 10-15% oder mehr raushandeln konnte, legt jetzt der Hersteller den Preis fest, zumindest im Automobilsektor. Und da wünsche ich viel Spaß beim Handeln mit dem Bot. Entweder ich zahle den vom Hersteller gewünschten Preis oder ich nehme ihm seine Ladenhüter ab. Ist aber wohl bei HD schon seit Jahren so...:-)
Aber sonst ist da sicher was Wahres dran, allerdings ein wichtiger Punkt fehlt dabei - das look-and-feel geht völlig verlustig. Ich sehe mir schon vorher gerne an, was ich da kaufen will/soll. Ob Auto, Moped oder Möbel - ich bin halt oldschool. Im Live-Eindruck hat sich schon so mancher Habenwollen-Impuls recht schnell verflüchtigt. Und gerade die internetgestählte Generation Smartphone kriegt doch schon hysterische Anfälle, wenn das bestellte himbeerrot der übers XXXL-Internetportal bestellten Inneneinrichtung dann nicht zur Handyhülle passt.
Geschrieben von Nightrider am 03.11.2025 um 16:54:
Ich habe vor über fünfundzwanzig Jahren ein Motorrad im Internet gekauft, da es ausschließlich nur im Internet vertrieben wurde, und war innerhalb von 20 Minuten ausverkauft.
Das konnte man machen weil wiederum der örtliche Händler die Wartung und Garantieleistungen übernahm, aber ausschließlich nur Fahrzeuge im Internet kaufen ,nein das möchte ich nicht.
Stelle mir gerade vor, das Motorradkäufe im Internet nach 14 Tagen ohne Angaben von Gründen wieder zurückgegeben werden können.
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Geschrieben von motorcycle boy am 03.11.2025 um 17:34:
zum zitierten Beitrag
Zitat von HeikoJ
zum zitierten Beitrag
Zitat von motorcycle boy
Das ist eine Weisheit, die schon Arthur Davidson beherzigte, daß ein zu weitmaschiges Händlernetz auch das attraktivste Produkt im Umsatz limitiert.
Ja, das war so etwa um 1910 !?!
Inzwischen gibt es das engmaschigste Netz überhaupt, nennt sich Internet, fast alles ist nur einen Klick entfernt, und einige Fahrzeughersteller ( Tesla, Lynk, BMW, Mercedes-Benz, VW, Polestar, BYD, NIO, Royal Enfield, Yamaha ) haben dort wo es die gesetzlichen Regelungen zulassen ( China, Indien, Japan, USA, teilweise Europa ) bereits ein entsprechendes Modell etabliert. Natürlich müssen auch die Kunden davon überzeugt werden. Scheint in einigen Ländern einfacher zu sein als in anderen und ist wohl auch von der Altersstruktur der Kundschaft abhängig. Manche sehnen sich halt nach der guten alten Zeit zurück und können mit dem "modernen Kram" nichts anfangen.
Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand. Einheitliche, günstigere Preise ( oder höhere Marge für den Hersteller ) durch Verzicht auf Zwischenhandel, nicht mehr mit Mutti jeden Samstag einen Händler nach dem anderen abklappern und versuchen noch einen winzigen Rabatt oder wenigstens Winterreifen oder eine Reisetasche oder dies oder das rauszuschlagen um nicht das Gefühl zu haben über den Tisch gezogen zu werden weil der Nachbar hat ja 500 Euro weniger bezahlt. Der Hersteller hat bei einem Agenturmodell oder einem Stützpunkt direkten Einfluss auf die Qualität des Personals. Einheitliche Gestaltung der Stützpunkte ( Markenidentität ) usw.
Problem bei der Einführung sind starke Händlerverbände, hat nicht zuletzt BMW 2018 erfahren müssen, Zitat aus dieser Zeit: "die Verhandungen über die Änderung der deutschen Verträge mit den Händlern sind sehr zäh, in anderen Ländern ist das neue Agenturmodell problemlos eingeführt worden."
Aber selbst für den Lebensmitteleinkauf muss man das Haus nicht mehr verlassen. Möbelhäuser am A**** der Welt haben sich auch erledigt.
Natürlich muss man auch berücksichtigen das der Freundliche grade in der Harleywelt für viele einen hohen sozialen Stellenwert hat, Bekannte treffen, Kaffee trinken, Benzingespräche, alles besser als sich die Vorhaltungen von Mutti anzuhören. Mein nächster Freundlicher ist 100 km weg, ich vermiss ihn auch nicht, ich bestelle mir die Teile die ich brauche übers Internet und habe neben meiner geliebten Gattin auch anderweitig ausreichenden Sozialkontakt. Stichwort: Ehrenamt.
Also so eine naive Darstellung habe ich schon lange nicht mehr gelesen
. Könnte geradezu von GenZ stammen, aber die sind auch gerade mal um die Zwanzig.
Gerade bei einem wartungs- und instandsetzungsintensiven Gegenstand wie einem Motorrad kommt es auf eine nahegelegene Werkstatt an. Und auf die Inaugenscheinnahme dieser Werkstatt und vielleicht das Gespräch mit Kunden, die aus der Werkstatt kommen. Motorräder mit dünnem Händler- und Werkstattnetz verkauften sich damals nicht und verkaufen sich auch heute nicht. Sonst würden sich Neueinsteiger im Markt nicht so intensiv um den Aufbau eines Händlernetzes bemühen. Das kostet nämlich richtig Zeit und Geld.
Also wer allen Ernstes zigtausende Euronen aufgrund eines Bildchens im Internet ausgib, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
Das ist dann wohl auch die Klientel, die einen Zweger brauchte und für die um sich greifende Überschuldung verantwortlich ist. Einen teuren Hobbygegenstand guckt man sich dreidimensional an, prüft die Haptik, ob was lose baumelt, klappert oder die Verarbeitung mies ist, riecht vielleicht auch dran, macht eine Probefahrt. Wird wohl auch kaum einer Vernünftiger ein Fahrzeug allein nach Inaugenscheinnahme einer Anzeige bei Mobile.de oder Kleinanzeigen.de kaufen. Steht ja alles im Internet. Das muss dann wohl stimmen 
Gerade bei einem Gegenstand, der ergonomisch und emotional zu einem passen muss, ist eine Bestellung im Internet absurd. Welchen Vorteil soll das dem Käufer bringen? Schuhe kann man sich online in verschiedenen Größen bestellen, Fahrzeuge nur zum angucken und bei Nichtgefallen zum wieder Zurückschicken wohl eher nicht. Da muss man dann doch wieder zum Händler vor Ort. Was soll es einem dann bringen, im Internet zu bestellen? Da geht es den Herstellern nur darum, die Preisfestsetzungsmacht an sich zu reißen und jegliche Verhandlung zu unterbinden. Also einseitige Vorteile beim Hersteller zum Nachteil des Kunden.
Was kommt denn als Nächstes? Gleich ein Termin beim Notar aufgrund einer Anzeige bei Immoscout? In fünf Jahren geht das bestimmt auch noch online. Das böse Erwachen kommt hier wie da, wenn man den teuer gekauften Gegenstand zum ersten Mal gegenständlich vor sich hat.
Also ein bisschen Mühe sollte man sich schon geben.
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Geschrieben von motorcycle boy am 03.11.2025 um 18:12:
zum zitierten Beitrag
Zitat von HeikoJ
zum zitierten Beitrag
Zitat von motorcycle boy
Ich habe den Zeitstrahl so verstanden, daß das Geschäft bisher „Harley Davidson Rhein Neckar“ hieß und jetzt in „Rhein Neckar Motorcycles“ umbenannt wurde.
Dann guckt man mal ins Handelsregister, und siehe da, die Änderung hat bereits 2017 stattgefunden ...
15.05.2017
51.200,00 EUR wurde als neues Stammkapital angegeben. HARLEY-DAVIDSON RHEIN-NECKAR GmbH hat seinen Firmennamen auf Rhein-Neckar Motorcycles GmbH geändert.
Und was soll das jetzt aussagen?
Da hat ein vorausschauender Unternehmer offensichtlich rechtzeitig die Notbremse gezogen und über mehrere Jahre den Ausstieg peu a peu vorbereitet, anstatt wie andere zu warten, bis die Geschäftsaufgabe oder gar Insolvenz alternativlos wird. Zumindest der Einstieg in die Hinzunahme anderer Marken signalisiert dieses Vorgehen doch wohl offensichtlich
Und jetzt ist wohl nach 10 Jahren kontinuierlicher Talfahrt der Zeitpunkt gekommen, gegenüber dem Hersteller die Karten auf den Tisch zu legen: Entweder Du schluckst die Kröte oder Du kündigst mir halt … . Alohahe und viel Glück dabei, im Ballungsraum Mannheim-Ludwigshafen mit Einzugsgebiet von Heidelberg bis Bad Dürkheim einen neuen Offiziellen aus dem Boden zu stampfen angesichts der gegenüber der Konkurrenz weit überdurchschnittlichen kontinuierlichen Talfahrt. Auch das hatten wir schon weiter oben 
Oder soll mit diesen Einlassungen belegt werden, daß das Entfernen von „Harley Davidson“ aus Firmenamen und Website bis auf ein paar Fotos ein wachsendes Vertrauen auf eine noch lange gute offizielle Händlerschaft signalisiert
. Doch wohl eher nicht. Das sieht doch wohl eher aus wie ein von langer Hand vorbereiteter strategischer Rückzug. Die Resthinweise auf Harley Davidson in Video und Fotos sollen Harleykunden doch wohl eher signalisieren, daß man in Gebrauchtan- und -Verkauf von Harleys weiter engagiert sein will.
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Geschrieben von sAndele am 03.11.2025 um 19:54:
Zitat von motorcycle boy
Das ist dann wohl auch die Klientel, die einen Zweger brauchte ...
Das ist dann wohl die beste Formulierung, die heute ihren Weg zu meinen Augen fand!
Ein dickes Dankeschöm dafür!
Gruß, s'Andele
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Gruß, s'Andele
Geschrieben von tuonolorenzo am 03.11.2025 um 20:33:
zum zitierten Beitrag
Zitat von HeikoJ
Inzwischen gibt es das engmaschigste Netz überhaupt, nennt sich Internet, fast alles ist nur einen Klick entfernt
Das ist auch der feuchte Traum der Tech-Milliardäre rund um den Globus : Der Mensch als Sofa-Amöbe.Nur lebensfähig mit entsprechenden Endgeräten,konsumiert er alles,vom Brötchen bis zum Tesla,ausschließlich online.Durch Bildschirmzeiten
von einem halben Tag weichgekocht und offen für KI-generierte Kaufbefehle.Wozu rausgehen in die rauhe Welt und was erleben? Daß dabei der Einzelhandel über die Wupper geht,und damit Viele ihre Familien nicht mehr ernähren können,
interessiert nicht.Wozu in die Stadt,ist doch eh durch mein Zutun verödet,nur Tedi und Barbershop.
Ich weiß,das ist schon polemisch,und auch ich kaufe Dinge im Internet. Aber alles,bei dem ich Beratung durch einen MENSCHEN mit entsprechender Mimik brauche,möchte ich nicht missen.Dazu gehören auch Harley-Händler und Werkstätten.
Hab da auch schon Vieles erlebt,Gutes und manchmal auch Schlechtes.
Damit es nicht zu sehr Off-Topic gerät:Morgen früh um 1 Uhr wird der erste Teil der Harley-Modelle für 2026 auf youtube vorgestellt(Quelle:Harleysite). Wenn was Interessantes dabei ist,guck ich mir das nächstes Jahr live beim Händler an.
Wie altmodisch ich doch bin!
Geschrieben von HeikoJ am 03.11.2025 um 20:44:
@motorcycle boy
Das war lediglich die absolut wertungsfreie Information wann die Namensänderung stattgefunden hat und wo man diese ( und andere ) Informationen finden kann. Was du da rein interpretierst ist ganz allein deine Sache. Der Geschäftsführer ist im übrigen Vorstandsmitglied des Harley Davidson Händlerverbandes e.V.
Zu deinem anderen Beitrag:
Genau, die GenZ ist die zukünftige Kundschaft.
Man kann tatsächlich Probefahrten mit Harleys zentral übers Internet buchen, der Untergang ist nah. https://testrides.harley-davidson.com/de_de
Der von dir so hochverehrte Jochen Zeitz wollte, ähnlich wie Tesla, Präsenzpunkte in den Innenstädten / Ballungszentren / Malls einrichten, das hätte den größten Teil deiner Anforderungen ( schmecken, riechen, anfassen ) erfüllt und damit wäre eine sinnvolle Abdeckung und Kundennähe machbar gewesen, sogar potentielle Neukunden wären in greifbarer Nähe gewesen statt niemals zu einem Händler zu fahren, Mutti kauft neue Dessous, Vatti guckt nach 'ner Harley oder 'nem T-Shirt.
Reparatur / Wartung ? Abholtermin übers Internet buchen, Fahrzeug wird abgeholt und nach erfolgter Reparatur / Wartung zurückgebracht. Die Alternative ist eine endlose Gurkerei über schlecht ausgebaute Nebenstrassen in fürchterlichem Zustand bis nach Fechenheim zur Harley-Factory.
Immerhin hat das Gebäude einen gewissen Charme.
Was ist jetzt besser ? Viele Händler bieten einen Abholservice ja schon an, warum wohl ? NIO bringt in Japan zum Beispiel die zur Wartung anstehenden Fahrzeuge zu unter Vertrag stehenden zentralen Werkstätten, keine 3 Monate Wartezeit auf einen Servicetermin, gleichbleibende, vom Hersteller kontrollierte Servicequalität, geschultes Fachpersonal. Was will man noch mehr. Die ölverschmierten Hände des Werkstattmeisters küssen von dem man noch nicht mal weiss wann der die letzte Schulung für die Fahrzeuge hatte ? Frag mich mal was ich bei HD Vertragshändlern schon so alles erlebt habe, seitdem mache ich sämtliche Wartungarbeiten lieber selber ...
Oha, alles nur alte Menschen hier, da setz ich mich doch lieber wieder an meine XBox und spiel 'ne Runde CoD, später wieder gucken, vielleicht finden endlich ein paar junge Leute den Weg zu HD.
Naive Darstellungen habe ich mir erst angewöhnt seit ich hier im Forum unterwegs bin ...
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Geschrieben von joe.sixpack am 03.11.2025 um 21:16:
Naiv…. ist zu glauben, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen wie z.B. ein KFZ-Vertragshändler kostenlos den Auslieferungs-Horst für den KFZ-Hersteller spielt. Da reicht finanziell auch nicht die Agenturpauschale für die Auslieferung an den Onlinekunden. Letzendlich hat der Fahrzeugkäufer dann auch noch Informations- und Handlungsbedarf, was aber die gezahlte Pauschale nicht abdeckt.
Der Händler hat eine Mischkalkulation aus Fahrzeug-, Teile-, Zubehörverkauf, Service- und Reparaturarbeiten. Wenn da nur 1 Punkt wegfällt, muß er neu kalkulieren und die restlichen Einzelposten werden teurer. Dann beginnt bei den Kunden das Gejammer über die Preise, kommunikativ kurz angebundene Verkäufer (entgangene Provision), keine Vorführfahrzeuge (händlerfinanziert) usw.
Als BMW-MOTORRAD mit dem Agenturmodell bei den Vertragshändlern „um die Ecke“ kam, haben nicht wenige ihre Verträge gekündigt und sich anderen Marken zugewandt, die noch auf ein klassisches Vertriebsmodell vertrauen.
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>die einen lieben mich, die anderen hasse ich<
Geschrieben von Nightrider am 03.11.2025 um 22:03:
Fallen dann beim Internetkauf die urdeutschen „ Überführungskosten“ weg, die hat Harley Davidson hier auch recht spät eingeführt?
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