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Geschrieben von sk68 am 23.03.2026 um 19:40:

zum zitierten Beitrag Zitat von LRalf
zum zitierten Beitrag Zitat von HeikoJ
zum zitierten Beitrag Zitat von LRalf
Die Marke hat doch gerade durch die konsequente Beibehaltung der traditionellen Werte überhaupt so lange überlebt.

und jetzt fehlt ihr dadurch der Nachwuchs weil den die "klassischen" Modelle nicht die Bohne interessieren. Und wenn mal rigoros modernisiert wird, siehe die neuen Sportster, geht gleich das Geschrei los.

.... Der Versuch Harley ganz neu zu erfinden ist m.E. aussichtslos.

Das ist meines Erachtens der springende Punkt.

Es gibt nunmal (starke) Marken, die so stark mit bestimmten Eigenschaften verbunden sind, dass damit die langfristige Akzeptanz steht und fällt. Suzuki z.B .... gehört wohl eher nicht dazu. HD hingegen ist aus meiner Sicht nicht nur schlicht ein Beispiel, sondern DAS Beispiel für eine solche Marke.


Geschrieben von HeikoJ am 23.03.2026 um 20:15:

zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
angesichts der heftigen Konkurrenz durch preisgünstige und schöne V2-Einsteigercruiser aus China

klar, die Amerikaner stürzen sich gradezu auf Cruiser aus China, deshalb wurde ja auch die Produktionsverlagerung einiger HD Modelle nach Asien von den Amerikanern lautstark begrüßt ...
Fast jeder in den USA würde sich lieber ein Motorrad aus China kaufen als eine Harley.

Zum Beispiel so eine Mitt 808, einziger Nachteil: nicht in den USA erhältlich ( wie die meisten der etwas 200 chinesischen Motorradmarken. ) Aber einen Händler in Deutschland gibt es (grade von 8495 € auf 6995 € reduziert.)  Was es in den USA gibt sind Modelle von CFMoto, QJMotor, Voge und Zonta. Und dann ist da noch UM Motorcycles aus Miami die in China produzieren lassen, sehr beliebt bei der hispanischen Bevölkerung.


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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."


Geschrieben von HeikoJ am 24.03.2026 um 15:27:

Hier mal ein interessanter Ausblick wo es möglicherweise mit der Company unter der Ägide von Artie Starrs hingehen könnte.

Zitat: "Diese überraschende Personalie signalisiert eine klare Transformation: Die Motorrad-Ikone will sich vom reinen Hersteller zum Lifestyle-Erlebnis-Anbieter entwickeln. Ein strategischer Schachzug, der die gesamte Branche aufhorchen lässt und neue Maßstäbe für die Zukunft des Unternehmens setzt."

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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."


Geschrieben von LRalf am 24.03.2026 um 16:01:

zum zitierten Beitrag Zitat von HeikoJ
Hier mal ein interessanter Ausblick wo es möglicherweise mit der Company unter der Ägide von Artie Starrs hingehen könnte.

Zitat: "Diese überraschende Personalie signalisiert eine klare Transformation: Die Motorrad-Ikone will sich vom reinen Hersteller zum Lifestyle-Erlebnis-Anbieter entwickeln. Ein strategischer Schachzug, der die gesamte Branche aufhorchen lässt und neue Maßstäbe für die Zukunft des Unternehmens setzt."

Zitat:
Die Integration von Apps, die das Fahrerlebnis erweitern, digitale Communities, die Fahrer verbinden, oder AR-Erlebnisse, die das Motorradfahren in neuen Dimensionen erlebbar machen – all das sind mögliche Anwendungsfelder.

Die greifen nach jedem Strohhalm oder wie man aus heißer Luft Geld machen möchte. Das kenne ich schon aus eigenem Berufsumfeld. Jede neue Ceo macht Wind zur Daseinsberechtigung nach der Devise "Sicheres Auftreten bei absoluter Ahnungslosigkeit". Unterm Strich kommt oft nichts dabei heraus. Aber 2 Jahre Spitzengehalt kassiert.
Ob Golf oder Puma - was hat das mit Harley zu tun.


Geschrieben von motorcycle boy am 24.03.2026 um 16:52:

Diese Investitionen werden natürlich auf die Dealer abgewälzt.

So stellen wir uns dann bald einen erlebnisreichen Tag in der schönen neuen Harleywelt vor:


Ich kann es mir schon lebhaft vorstellen: Weil Harleyfahren in der realen €5+-Welt ohne Sound und mit ständigen Kontrollen und Sperrungen aller Art (95db Standgeräusch, Grödner-, Sella-Joch, Streckensperrungen) eh keinen Spaß mehr macht, gehe ich nach einem opulenten 7-Gänge-Menü im 5-Sterne-Dealer-Restaurant rüber zum Fahrsimulator und fahre auf einer Harley meiner Wahl, vom Knucklehead bis zum M8 ein Stündchen mit der Augmented Reality-Brille und vollem Sound im Metaverse über die digitalen Zwillinge der schönsten Strecken der  Welt, aber ganz ohne Ampeln, Staus, Autos und LKW, aber vernetzt mit meinen 1%er-Kumpels, die in den Fahrsimulatoren nebenan sitzen. Während der gemeinsamen Tour gibts noch tolle Gamingabenteuer im Stile der alten 1%erfilme aus den 60ern mit Jack Nicholson bzw. für die intellektuellen Fahrer im Stil von Easy-Rider zu bestehen. Wenn ich den höchsten Score des Tages/der Woche/des Monats erreicht habe, werde ich als Fahrer des Tages/der Woche/des Monats in YouTube und auf der Facebook-Seite des Dealers präsentiert und bekomme ein schönes Händler-T-Shirt mit echtem Diamantbesatz geschenkt. Statt archaisch richtige Motorräder aus Metall zu konstruieren und zusammenzubraten, erarbeiten die Software-Ingenieure von Harley schon längst ständig neue Modelle vom Old-School-Chopper bis zur Flugharley fürs Metaverse, sodass ich ständig den Drang verspüre, Harleys Neuigkeiten im Metaverse auszuprobieren. Danach  gehe ich rüber in den Dealershop und lasse mir ein komplettes HD-Wohnzimmer zusammenstellen. Oder ich kaufe die neuesten Harley-Klamotten, natürlich mit Designs von den erlesensten Coutouries in Paris. Natürlich alles zu Premiumpreisen.Wir wollen uns schließlich nicht gemein machen mit den schmutzigen alten Harleymännern von früher.

Ich könnte auch noch auf den Golfplatz des Dealers gehen, aber heute ist schlechtes Wetter. Also gehe ich in die Austellung der früher mal tatsächlich in der realen Welt gebauten Motoräder und bestaune ehrfürchtig diese archaischen Relikte. Das waren ja verwegene Kerle, die sich mit sowas in den damals noch nicht vollautonomen Straßenverkehr getraut haben, unter halbblinde Hochbetagte, ganzjährig Menstruierende oder durchgeknallte Transporterfahrer. So beschließe ich einen schönen Tag in der lokalen HD-Welt und komme ganz sicher wieder, wenn das neueste oder abgefahrenste Modell oder geilste neue Harley-Game ins Metaverse eingestellt wurde.

Versprochen!

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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)


Geschrieben von flat eric am 24.03.2026 um 17:00:

Es gab Zeiten, in denen Motorradfahren genug "Entertainment" war. Darüber hinaus brauchte es keine zusätzlichen Anreize - einfach draufsetzen und fahren. Bikertreffs hießen damals die "sozialen Treffpunkte", das war Event genug. Reicht heute natürlich nicht mehr, außerdem muss man ja irgendwas Digtales integrieren und fertige Angebote machen: der Kunde muss nicht mehr selber nachdenken, was ihm Spaß machen könnte, das wird ihm schön vorgekaut. Am besten natürlich so, dass für die Company was dabei abfällt. Tja, wenn's die Leute so haben wollen, bitte schön.
Ich bleib bei meinem Alteisen, setz' mich drauf und fahr los. Beim Kumpel vorbei - hey, kommst mit? Klar, bin dabei. Und los geht's. DAS ist Freiheit und nicht stundenlange Planung, Vorbereitung, Handy und Motorrad programmieren und zwischendurch noch fleißig posten, damit auch alle sehen, was man gemacht hat.
Klar, jede Zeit hat das ihre. Ich bin froh, dass mir Fahren um des Fahrens willen Spaß macht und ich das hoffentlich noch lange machen kann.

DLzG
Wolfgang


Geschrieben von MCycling am 24.03.2026 um 20:55:

zum zitierten Beitrag Zitat von HeikoJ
Hier mal ein interessanter Ausblick wo es möglicherweise mit der Company unter der Ägide von Artie Starrs hingehen könnte.

Zitat: "Diese überraschende Personalie signalisiert eine klare Transformation: Die Motorrad-Ikone will sich vom reinen Hersteller zum Lifestyle-Erlebnis-Anbieter entwickeln. Ein strategischer Schachzug, der die gesamte Branche aufhorchen lässt und neue Maßstäbe für die Zukunft des Unternehmens setzt."

Die sollten einfach die Benda Chinchilla 500 Kopieren, die ist gerade das heiße Eisen für Einsteiger die sich für Cruiser interessieren. V2, 2-in-2 Anlage, 48PS perfekt für A2. Das ganze für 6999€. 

Über Qualität lässt sich streiten und ist sicher nichts für die Ewigkeit, aber als Einstieg und Sprungbrett für was Größeres optimal. Und optisch schöner als die aktuelle Nightster/Sportster. Muss einfach günstig sein.


Geschrieben von FLH56 am 24.03.2026 um 23:20:

Der Ansatz ist schon interessant, da man wirklich ganz andere Kunden damit ansprechen kann. Die wollen Unterhaltung, sind aber in der Mehrzahl keine potentiellen Kunden für die Core-Hardware, sprich Motorräder, aber natürlich für jegliche Art von Merchandising-Artikeln und digitales Zeugs. So könnte man die starke Marke auch in eine Zeit ohne Verbrenner überführen, weil HD ohne 45 Grad V2 DAS Indentitätsmerkmal verliert. Mal schauen ob und wie es letztlich umgesetzt wird. Noch ist es ja Spekulation.

Meine Nackenhaare sträuben sich aber, wenn ich lese „AR Erlebnisse, die das Motorradfahren in neuen Dimensionen erlebbar machen“. Ernsthaft? Was Bitteschön kann denn besser sein, als mit seinen Kumpels zusammen auf HDs real auf der Straße unterwegs zu sein?  Ein ziemlich bekannter Dialog würde heute vermutlich so ablaufen:

“They blew it“
“But you know it‘s all about digital experience, AR and fun. No Need to Ride in Reality“
“They blew it“

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It's Only Rock 'N' Roll - But I Like It
Member of Bavaria Stammtisch Munich


Geschrieben von Flhrse5 Heiko am 25.03.2026 um 10:23:

Die Liebe zum 45° ein Hubzapfen V2 gilt aber nur für die Altvorderen die sich schon immer mit diesem Konzept verbunden fühlten.

Die ~neuen~ Zielgruppen haben nur wenig Bezug zu den verschiedenen Motorkonzepten und deren Charakter sowie Klangerlebnis.

Was also soll Harley als Produkt entwickeln das diesen Kunden zum Kauf verleitet? Zudem ist alles was vom Fahren\Aufmerksamkeit ablenkt für den Biker ein Sicherheitsrisiko. Eine Kaufentscheidung für Harley weil es ein Freizeitangebot anbietet hatte Harley schon und stampft es ein mit dem Händlersterben. Die Harley Owner Group.


Geschrieben von motorcycle boy am 25.03.2026 um 16:51:



Interessante Analyse, wie kritisch Artie Starr die Premium-Strategie und andere Altlasten von Zeitz bewertet:

- der größte Feind von Harley ist der Gebrauchtmarkt für Harleys, weil Käufer sich die völlig überzogenen Neupreise nicht mehr leisten können
- die Lagerbestände gerade auch bei den Tourern (!) in USA (!) müssen abgebaut werden (= die leichten Zuwächse in USA kamen nur durch Abbau der Lagerbestände zu Sonderkonditionen, die wir auch in DACH schon sehen), weil die frühere Politik zu Lasten der Händler das Geschäft ruiniert 
​​​​​​- die Lagerbestände gemahnen an KTM vor der Insolvenz
- die Aktie ist auf einem langjährigen Tiefststand, Stellenabbau wird bereits mit den Gewerkschaften verhandelt, Harleys Schulden könnten auf Junk-Status herabgestuft werden (= HD ist nicht mehr kreditwürdig = insolvent!) was die Schönfärbereien, die hier im Thread bisweilen veröffentlicht werden, ad absurdum führt
- der Markt für kleine Motorräder (Hero-Klon) aus Indien muss stärker beackert werden
- gleiches gilt für das internationale Geschäft
- ob Lifewire als Dauersubventionsempfänger von Harley eine Zukunft hat, ist fraglich 

Und nein, das ist keine KI, denn bayrisch sprechen die bisher nicht  großes Grinsen  und das bayrische Deutsch wird ohne die üblichen KI-Fehler gesprochen.

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Geschrieben von LRalf am 25.03.2026 um 17:41:

zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy


Interessante Analyse, wie kritisch Artie Starr die Premium-Strategie und andere Altlasten von Zeitz bewertet:

- der größte Feind von Harley ist der Gebrauchtmarkt für Harleys, weil Käufer sich die völlig überzogenen Neupreise nicht mehr leisten können
- die Lagerbestände gerade auch bei den Tourern (!) in USA (!) müssen abgebaut werden (= die leichten Zuwächse in USA kamen nur durch Abbau der Lagerbestände zu Sonderkonditionen, die wir auch in DACH schon sehen), weil die frühere Politik zu Lasten der Händler das Geschäft ruiniert 
​​​​​​- die Lagerbestände gemahnen an KTM vor der Insolvenz
- die Aktie ist auf einem langjährigen Tiefststand, Stellenabbau wird bereits mit den Gewerkschaften verhandelt, Harleys Schulden könnten auf Junk-Status herabgestuft werden (= HD ist nicht mehr kreditwürdig = insolvent!) was die Schönfärbereien, die hier im Thread bisweilen veröffentlicht werden, ad absurdum führt
- der Markt für kleine Motorräder (Hero-Klon) aus Indien muss stärker beackert werden
- gleiches gilt für das internationale Geschäft
- ob Lifewire als Dauersubventionsempfänger von Harley eine Zukunft hat, ist fraglich 

Und nein, das ist keine KI, denn bayrisch sprechen die bisher nicht  großes Grinsen  und das bayrische Deutsch wird ohne die üblichen KI-Fehler gesprochen.

Ich bin der Meinung, es sind schonmal gute Ansätze um aus der finanziellen Krise zu kommen. 
Aber das allein reicht nicht. Mal sehen was die an den Preisen im Cruiser-Segment tun und natürlich am Design.


Geschrieben von PeterB am 25.03.2026 um 20:57:

Bei H-D sieht es derzeit nicht rosig aus – und die werden vielleicht wie du geschrieben hast: „Lifestyle-Erlebnis-Anbieter“ ausprobieren, um ein bisschen mehr Geld in die Kasse einzutreiben. Ob das wirklich hilft? Keine Ahnung!

Was aber H-D helfen würde, ist ein Motorrad für Einsteiger. Das würde der Marke mehr helfen, als alles andere neue Erlebnis bzw. jedes neue CVO-Modell für 50k EUR (oder auch mehr).

Die Lage des Unternehmens bzw. die neuen Modelle für 2026 werden auch in einem neuen Bericht angesprochen, welchen ich vor kurzem gelesen habe. Die Kritik ist da vollkommen gerechtfertigt… Ich bin mal gespannt, in wieweit und wann es das Unternehmen endlich erkennt…

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Wie geht es mit Harley-Davidson weiter? Neue Modelle, alte Probleme – und eine ungewisse Zukunft...


Geschrieben von HeikoJ am 25.03.2026 um 22:03:

zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
Interessante Analyse, wie kritisch Artie Starr die Premium-Strategie und andere Altlasten von Zeitz bewertet:

Eine Bewertung durch Artie Starrs kann ich in dem Video leider nicht finden, wo soll die denn sein ?
 
--- der größte Feind von Harley ist der Gebrauchtmarkt für Harleys, weil Käufer sich die völlig überzogenen Neupreise nicht mehr leisten können

"Auch das Geschäft mit zertifizierten Gebrauchtfahrzeugen genießt einen hohen Stellenwert. In diesen Feldern sollen ungenützte Potenziale realisiert werden, um die Profitabilität zu erhöhen. Zudem sollen das Angebot ausgebaut und neue digitale wie stationäre Vertriebskanäle erschlossen werden." aus The Hardwire Strategie 2021-2025

--- die Lagerbestände gerade auch bei den Tourern (!) in USA (!) müssen abgebaut werden (= die leichten Zuwächse in USA kamen nur durch Abbau der Lagerbestände zu Sonderkonditionen, die wir auch in DACH schon sehen), weil die frühere Politik zu Lasten der Händler das Geschäft ruiniert

"Global dealer inventory levels of new motorcycles finished the year down 17% vs. end of Q4 ’24" aus SEC 10K Filing 2025

--- die Aktie ist auf einem langjährigen Tiefststand, Stellenabbau wird bereits mit den Gewerkschaften verhandelt, Harleys Schulden könnten auf Junk-Status herabgestuft werden (= HD ist nicht mehr kreditwürdig = insolvent!) was die Schönfärbereien, die hier im Thread bisweilen veröffentlicht werden, ad absurdum führt

Es sind es nicht die Schulden die auf "Junk Status" herabgestuft werden, sondern mit dem Rating wird die Kreditwürdigkeit bewertet. Ein Rating im "Junk" Bereich bedeutet erstmal nur das die betroffene Firma bei neu ! abgeschlossenen Krediten mit höheren Zinsen rechnen muß. Und nicht mal das wenn nur eine Rating Agentur diese Einstufung vornimmt. Grundsätzlich gilt für Anleger je niedriger das Rating desto größer das Risiko, aber auch die Möglichkeit auf eine höhere Rendite. Bei den drei wichtigsten Rating Agenturen ( Moody's, Fitch, S&P ) steht die Company eine Stufe VOR Junk ( Moody's Baa3 , Fitch / S&P BBB- )  heißt allgemein "Durchschnittlich gute Anlage. Bei Verschlechterung der Gesamtwirtschaft ist aber mit Problemen zu rechnen". Alle drei Agenturen sind übereinstimmend der Meinug das sie mit einer Neubewertung zuerst die Veröffentlichung der neue Strategie abwarten wollen. Wobei der Downgrade von BBB auf BBB- durch Fitch Anfang März 2026 erfolgt ist, als Reaktion auf den FY2025 Geschäftsbericht.

--- der Markt für kleine Motorräder (Hero-Klon) aus Indien muss stärker beackert werden
--- gleiches gilt für das internationale Geschäft

"Harley-Davidson konzentriert sich künftig auf zehn zentrale Märkte, die strategisch ausgebaut und mit maßgeschneiderten Produkten versorgt werden. Das Unternehmen ist weiter offen für Partnerschaften mit anderen Herstellern, um kleinere Hubraumklassen zu erschließen." aus The Hardwire Strategie 2021-2025

Ich hatte das Forum hier immer so verstanden das wir alle Harley Fans sind, statt dessen bekomme ich den immer stärkeren Eindruck das hier mit aller Gewalt schlechte Stimmung verbreitet werden soll. Und wieder und wieder arbeitet man sich an einem mittlerweile ehemaligen CEO ab dessen Bewertung durch US Analysten so aussieht.

Aber was ich jetzt aber am meisten vermisse ist der Hinweis auf eine bestimmte Modellreihe die seit mittlerweile knapp vier Jahren nicht mehr gebaut wird ...

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'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."


Geschrieben von v2devil am 26.03.2026 um 08:40:

vielleicht baut HD ja in 2-3 Jahren mal wieder nen Roller; so als heißen Scheiß für die Einsteiger fröhlichBaby

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Nicht alles, was ein Loch hat, ist Kaputt!!!
Gruß
v2devil großes Grinsen


Geschrieben von HeikoJ am 26.03.2026 um 21:18:

 @v2devil  Im weiteren Sinne nicht erst in zwei Jahren ...  Freude

Mit dem auf der EICMA gezeigten S2 Maxi-Scooter betritt LiveWire völlig neues Terrain. Das Konzept wurde gemeinsam mit Kymco entwickelt und kombiniert den Komfort eines großen E-Scooters mit der Dynamik des bewährten S2-Antriebs.
Der Maxi-Scooter gilt als erster Vertreter einer neuen Designsprache und könnte LiveWire künftig auch für den urbanen Massenmarkt attraktiv machen. Er zeigt, dass die Marke längst mehr will als nur Nischenprodukte für Enthusiasten.

... und was Vernetzung, auch der HD Modelle, betrifft:
Parallel dazu arbeitet LiveWire mit der c.technology AG an einer vernetzten Plattform für Nordamerika und Europa. Ziel ist die Integration von Echtzeit-Fahrzeugdaten, Cloud-Diensten und Community-Funktionen über mobile Apps. Damit entsteht ein digitales Ökosystem, das Fahrer, Fahrzeug und Marke dauerhaft miteinander verbindet. Diese Plattform soll nicht nur für die LiveWire ONE, sondern auch für Harley-Davidson-Modelle kompatibel sein – ein weiterer Schritt in Richtung „Connected Mobility“.

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