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Geschrieben von Harley Oppa am 25.08.2013 um 22:44:

Zitat von Leto
Zitat von beiki
Nettes anderes Beispiel:
ein Fahrzeug wird für 3000 Euro privat im Netzt angeboten. Ein Mensch , der sich als Engländer ausgibt, meldet sich, will das Teil kaufen. Er überweist das Geld (schafft Vertrauen) - allerdings 5000 Euro und gibt an, in 3 Wochen aus England zu kommen, um den Wagen zu holen. Dann meldet er sich wieder, er hätte bei der Vorfreude aus Versehen 2000 EUR zu viel überwiesen und bittet um Rücküberweisung.... die Reise muss ja schließlich noch bezahlt werden. Der freundliche Verkäufer macht das.... und muss feststellen, dass ein paar Tage später der ursprüngliche Betrag von 5000 Euro auch noch zurück gebucht wurde.... 4000 Euro futsch und natürlich keine Möglichkeit herauszubekommen, wohin.

Explizit diese Geschichte gerade meiner Frau vorgelesen, absoluter Quatsch! Geht so, wie dort beschrieben, absolut nicht!

Geht und wird jeden Tag von üblen Leuten, vornehmlich aus Afrika, durch gezogen.
Das sind dann Überweisungen die meistens über Western gemacht werden.

__________________
Oqpa


✠...die einen lieben mich, die anderen hasse ich...✠



Geschrieben von Leto am 25.08.2013 um 22:52:

Nein geht nicht, Überweisung, Geld weg! Glaub es oder lass es.

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Gruß Leto


Geschrieben von dieTor am 25.08.2013 um 22:52:

Ich will auch noch mal was Unklares beitragen:

Wenn ein Betrüger von mir meine Adressdaten, Kontonummer und Geldinstitut kennt, kann er dann nicht einfach sagen oder fälschen, ich hätte ihm eine Einzugsermächtigung erteilt und dann von meinem Konto Geld abbuchen?

__________________
* Ich habe Vorurteile, aber meistens treffen sie zu *


Geschrieben von Leto am 25.08.2013 um 22:55:

Ja aber auch nur aus Afrika, ne mal Spaß beiseite. Es gibt tausend vorstellebare Szenarien, möglich ist theoretisch vieles. Bei deinem beschriebenen Fall würde das jedoch nichts bringen, da das Geld zurück gebucht werden kann.

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Gruß Leto


Geschrieben von Moos am 25.08.2013 um 23:42:

Zitat von Harley-Essen
Zitat von Leto
Zitat von beiki
Nettes anderes Beispiel:
ein Fahrzeug wird für 3000 Euro privat im Netzt angeboten. Ein Mensch , der sich als Engländer ausgibt, meldet sich, will das Teil kaufen. Er überweist das Geld (schafft Vertrauen) - allerdings 5000 Euro und gibt an, in 3 Wochen aus England zu kommen, um den Wagen zu holen. Dann meldet er sich wieder, er hätte bei der Vorfreude aus Versehen 2000 EUR zu viel überwiesen und bittet um Rücküberweisung.... die Reise muss ja schließlich noch bezahlt werden. Der freundliche Verkäufer macht das.... und muss feststellen, dass ein paar Tage später der ursprüngliche Betrag von 5000 Euro auch noch zurück gebucht wurde.... 4000 Euro futsch und natürlich keine Möglichkeit herauszubekommen, wohin.

Explizit diese Geschichte gerade meiner Frau vorgelesen, absoluter Quatsch! Geht so, wie dort beschrieben, absolut nicht!

Geht und wird jeden Tag von üblen Leuten, vornehmlich aus Afrika, durch gezogen.
Das sind dann Überweisungen die meistens über Western gemacht werden.

Das wird auf diese Art und Weise, meist aus England, mit Schecks gemacht, die erst auf dem Konto gutgeschrieben werden und sich später als nicht gedeckt herausstellen. Pech wer dann den Überbetrag schon zurück überwiesen hat. Ne Überweisung kann man nicht zurückbuchen ...
Das wird Beiki wohl meinen.

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Wer mit dem Gastgeber nicht klar kommt, sollte nicht hin gehen.


Geschrieben von blackwilli am 26.08.2013 um 08:46:

zum zitierten Beitrag Zitat von dieTor
Ich will auch noch mal was Unklares beitragen:

Wenn ein Betrüger von mir meine Adressdaten, Kontonummer und Geldinstitut kennt, kann er dann nicht einfach sagen oder fälschen, ich hätte ihm eine Einzugsermächtigung erteilt und dann von meinem Konto Geld abbuchen?

Das kann natürlich jeder versuchen und wird auch meistens funktionieren, da die Banken heute nicht mehr die Berechtigung prüfen, das spart Geld. Baby

Noch etwas zum genannten "Zurückbuchen" in einem solchen Fall :

Niemals zur Bank gehen und um eine Rückbuchung bitten !

Eine Rückbuchung ist eben auch genau eine solche. Hat der Betrüger mittlerweile aber sein Konto geräumt, was er tun wird, wenn er nicht ganz blöde ist, kann der Betrag mangels Deckung nicht zurückgebucht werden. Der Dumme ist dann der Betrogene, der sich nun mit den Banken rumschlagen muss.

Man muss in einem solchen Fall auf eine STORNIERUNG der Lastschrift bestehen !

Das heißt, dass die Belastung des eigenen Kontos dann von der eigenen Bank storniert werden muss, als wenn es diese nie gegeben hätte. Der Dumme ist dann die eigene Bank, die nun versuchen muss, das Geld wiederzubekommen. Rechtsgrundlage für den Anspruch auf eine Stornierung ist die widerrechtliche Abbuchung, die die eigene Bank ohne Prüfung der Berechtigung durchgewunken hat.


Geschrieben von Herzo_Klaus am 26.08.2013 um 09:48:

Zitat von blackwilli

Noch etwas zum genannten "Zurückbuchen" in einem solchen Fall :

Niemals zur Bank gehen und um eine Rückbuchung bitten !

Eine Rückbuchung ist eben auch genau eine solche. Hat der Betrüger mittlerweile aber sein Konto geräumt, was er tun wird, wenn er nicht ganz blöde ist, kann der Betrag mangels Deckung nicht zurückgebucht werden. Der Dumme ist dann der Betrogene, der sich nun mit den Banken rumschlagen muss.

Man muss in einem solchen Fall auf eine STORNIERUNG der Lastschrift bestehen !

Das heißt, dass die Belastung des eigenen Kontos dann von der eigenen Bank storniert werden muss, als wenn es diese nie gegeben hätte. Der Dumme ist dann die eigene Bank, die nun versuchen muss, das Geld wiederzubekommen. Rechtsgrundlage für den Anspruch auf eine Stornierung ist die widerrechtliche Abbuchung, die die eigene Bank ohne Prüfung der Berechtigung durchgewunken hat.

Servus !

TOP-TIPP ! Danke !!! Sollte man sich merken !

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Nemo me impune lacessit !

Ich habe nicht Angst davor dass ich zu früh sterbe, sondern davor, dass ich zu spät sterbe !

 


Geschrieben von Leto am 26.08.2013 um 13:30:

Auch das ist so nicht richtig. Das nochmal zu erklären klemme ich mir aber jetzt.

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Gruß Leto


Geschrieben von Sporty48 am 26.08.2013 um 14:03:

Hi,

nur Cash und die vor Rausgabe des Briefes prüfen lassen ob kein Falschgeld.

Bisher zum Glück keine negativen Erfahrungen gemacht smile
Mal abgesehen von den Kaspern die anrufen "ich zahl dir 1000 Euro weniger, kaufe ungesehen..... " und tschüß

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cu Sporty48


Geschrieben von Markus_112 am 30.08.2013 um 17:54:

Kurzes Update:

Hatte mittlerweile sehr guten Kontakt zum Sachbearbeiter der Leasing. Namhaftes Haus, mit dem so ziemlich alle Hersteller Geschäfte machen.

Wenn ich das Geld auf dem Konto hab, werd ich meine Bank kontaktieren, ob es jetzt sicher ist. Wenn ja, können Möpi und Brief raus.


Geschrieben von Markus_112 am 09.09.2013 um 14:52:

Hallo Leute.

Für alle interessierten nochmals ein kurzes Update: Hab das Geld auf mein Konto überwiesen bekommen. Summe stimmt und sonst ist auch alles paletti. Laut Auskunft meiner Bank gehört das Geld auch mir und kann nur noch von MIR irgendwohin verbucht werden.

Jetzt kann der Käufer Leasingnehmer die Bob abholen und der Leasinggeber bekommt die Papiere. Beides natürlich gegen Unterschrift.

Ich kannte das zwar auch nicht, aber es scheint doch noch seriöse Leute zu geben.

Hab übrigens auch schon die Nachfolgerin im Visir Augenzwinkern


Geschrieben von Roadking57 am 09.09.2013 um 14:53:

Super gratuliere! Und besten Dank für die Info! Freude


Geschrieben von Sportyzilla am 09.01.2015 um 09:21:

Moin Leute,

da ich gerade meine XL1200 Nightster verkaufe, möchte ich hier mal ein paar Erfahrungen beisteuern. Leider hätte ich das Eingangsposting von Markus 112 fast vollständig zitieren können.

Baby

Jetzt bin ich in der glücklichen Lage, dass ich nicht verkaufen muss. Im Zweifelsfall kommt sie halt ins Wohnzimmer. Soweit, so gut.

Zu den üblichen Kandidaten "Was ist letzter Preis?" und "Ich geb dir sofort 5 k€ und hol sie heute ab!" ein weiterer Fall.
Bekomme eine SMS in ganz gutem deutsch auf mein Handy, in der nach dem Zustand des Motorrades gefragt wird und eine E-Mail Adresse steht.
Ich schicke also eine nette Mail mit kurzem und knappen Inhalt und denke mir nichts weiter. Wollte dann auf die SMS antworten, dass ich eine Mail geschrieben habe, als ich bemerke, dass keine Nummer zum antworten hinterlegt ist!?

Google sagt mir dann, dass das wohl ein anonymer SMS Dienst aus dem Netz ist. Immerhin keine sensiblen Infos in die Mail geschrieben, wie Adresse oder dergleichen.
Jedenfalls bekomme ich kurze Zeit später Mail von "Service Limited", ob ich gegen Scheck nach England verkaufe... Baby Baby


Also erstmal den Absender checken... Baby

Gruß,
Robert


Geschrieben von Defcon am 09.01.2015 um 10:14:

Schlimmer geht immer

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Geschrieben von busfahrer am 09.01.2015 um 12:08:

Sone SMS hab ich vor kurzem beim Verkauf meiner Sporty (war übrigens auch ne Nightster) auch gekriegt!

Hab ich gar nicht drauf reagiert!

Wer nichts zu verbergen hat, kann auch anrufen und nicht über einen Dienst per SMS um eine Mail bitten!

Gruß