Harley als hochwertige Marke wird es immer geben, solange Verbrennungsmotoren zugelassen werden. Die Frageist, wie lange die von den Banken Kredit kriegen, um ihre Verluste auszugleichen. Wenn die Banken den Hahn zudrehen, weil sie kein Ende der Absatzkrise bei Harley absehen, geht Harley insolvent und da liegen bestimmt schon einige auf der Lauer, die die Marke kaufen wollen. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber am wenigsten von der Krise berührt, d.h. am solventesten sind derzeit nun mal die Chinesen. Bei einer Übernahme, von wem auch immer, besteht die Gefahr, daß die klassische, und damit sehr kostspielig zu produzierende Technik mehr oder weniger über Bord geworfen wird und der Name, wie in den letzten Jahren von Indian oder Norton, auf irgendeinen preiswert zu produzierenden modernen Bock (Kurzhub, Gleitlager, Druckumlaufschmierung, Wasserkühlung, Druckgußgehäuse, Rückratrahmen, Plastiktank, Plastikfender usw.: oh sorry, ich wollte die Rodfahrer nicht verletzen) gepappt wird.