Hallo,
ich bin Jahrgang 57 und Cuxhavener, aus der Stadt an der Spitze des "nassen" Dreiecks. Ich fahre seit 1976 Motorrad, erst Honda, dann Kawasaki, dann Yamaha und seit 2016 auch Harley. Schon 2001 wollte ich es etwas gemütlicher angehen und meine damals gern bewegte Yamaha Vmax für eine Harley in Zahlung geben. Dann lernte ich meine Frau kennen. Durch die Hochzeit und viele andere Dinge wars dann für 15 Jahre Essig mit dem Kauf einer Harley. Frühjahr 2016 kam ich aber darauf zurück. Angedacht war ein 1200er Sportster und wir besuchten den nächstgelegenen Harley-Händler. Beim Anblick der Motorräder meinte meine Frau aber, dass ein Sportster zu klein wäre, kein Platz mehr für sie. Mir gefallen Motorräder mit möglichst viel Schwarz und wenig Chrom und die Street Bob Special erweckte mein Interesse. Ich konnte mich aber nicht zur Bestellung entschließen. Dann las ich zwei Fahrberichte über den Low Rider S "Beim Angasen setzt bei Opa auf dem Gehweg der Herzschrittmacher aus und die Katze fällt vor Schreck aus dem Baum" sowie "Auf dieser Harley mutiert das Säugetier zum Dinosaurier" und das wars dann. Ich bestellte sofort telefonisch. Einer hatte vor mir bestellt, aber er hatte Liquiditätsprobleme. Ich hatte keine und erhielt das Motorrad früher als gedacht. Vor der Zulassung wurden noch ein Sitzbrötchen und Beifahrerfussrasten angebaut sowie die Fahrerfussrasten vorverlegt. Diese Harley ist aber dennoch nichts für längere Touren zu zweit. Damit meine Frau nicht meckert, behielt ich meine 2003 gekauft Yamaha Bulldog.
Die Harley gefällt mir immer mehr. Hier oben sehr selten, druckiger Motor, schön schwarz und schön laut, Doppelscheibenbremse, kein Wackeln.
Schauen wir mal, wie es weitergeht, Axel