Es ist ja schön, dass es eine Gruppe von Leuten gibt, die eine Kritik an der Regelungs- und Kontrollflut lächerlich finden und diese Politik füt gut heissen. Wenn dem nicht so wäre, gäbe es ja auch in Deutschland bereits einen Aufstand.
Die Demokratie zeichnet sich aber u.a. dadurch aus, dass es unterschiedliche Meinungen gibt (wenn dem nicht so wäre, würde ja jeder das identische Motorrad fahren) und dass diese unterschiedlichen Meinungen auch kontrovers kommuniziert werden können.
Ich rede auch nicht davon, dass alle Regeln abgeschafft werden; dann gäbe es Mord und Totschlag. Ein gewisses Regel- und Kontrollwerk ist sehr wohl zu begrüssen.
Im Weltvergleich liegt Deutschland aber an der Spitze der
(1) Gesetze und Verordnungen
(2) des täglichen Zuwachses dieser Gesetze und Verordnungen
(3) einer immensen Manpower an Kontrollorganen
In anderen Ländern wird vieles deutlich entspannter gesehen (Frankreich, Holland etc pp.) und man fühlt sich dortens auch nicht "wie im Busch", sondern es ist durchweg alles zivilisiert.
Das Ausland lacht über die Regel- und Kontrollwut Deutschlands!
Jedes Gesetz/Verordnung nebst Kontrollorganen verursacht auch immense Kosten. Volkswirtschaftlich auf Deutschland bezogen gehen die in die Milliarden.
Holland hat bereits deutlich weniger Bürokratie und hat dennoch eine Institution geschaffen, die durch Bürokratie verursachten Kosten tatsächlich zu senken. Hier lassen sich Millionen sparen und das Modell ist erfolgreich!
In Deutschland werden nach wie vor täglich zig neue Gesetze/Verordnungen geschaffen.
Wer es gut findet, Glückwunsch!
fregatte
PS: was haltet Ihr davon eine Geschwindigkeitsgrenze für Motorräder auf Autobahnen mit 80km/h einzuführen; dadurch würde die Zahl der Unfälle marginal sinken und wir hätten wieder ein neues Gesetz?!
Gut wäre doch auch, wenn jeder Motorradfahrer auf jeder Ausfahrt einen Ordnungshüter auf dem Soziussitz mitnehmen müsste/dürfte; der könnte dann rund um die Uhr kontrollieren, ob man sich auch artig verhält und konstruktive Tips geben!