Hallo allerseits,
ich habe in meiner Slim (Bj 2012, MY2013) seit Sommer 2021 eine Yuasa YTX20HL-BS. Die wird mit einem Cetec-Ladegerät (5A) geladen, sobald die Akku-Spannung unter 12.3-12.4V fällt. Dann wird das Ladegerät wieder entfernt. Die Zeit für`s notwendige Nachladen wird nun immer kürzer (von 3-4 Wochen nun fast nur noch eine Woche). Hatte erst den 9V-Alarmsirenenakku im Verdacht, da der seit 2012 noch als Original drin ist. Ist es aber nicht. Alle Alarmfunktionen gehen und die Ruhestromaufnahme bei ausgeschalteter Zündung liegt sogar mit 3-4mA recht niedrig (kurzzeitig steigt der Ruhestrom aber auf 8-9mA - wahrscheinlich vom Blinken der LED im Tacho). Wahrscheinlich ist die Hauptakku-Kapazität nach fast 5 Jahren doch schon etwas geschwunden und die Selbstentladung wird dominierend.
Vorgestern Akku raus - aufgeladen paar Stunden gewartet und ein kleiner Batterietester zeigt: SOH 100%, SOC 100%, Akkuspannung 12.7V, Innenwiderstand 6.4 mOhm, CCA(EN) 350A.
Gestern nach 24h: SOH 100% , SOC 80%, Akkuspannung 12.6V, Innenwiderstand 6.4 mOhm, CCA(EN) 350A. Alle Messungen im ausgebauten Zustand.
Nun ist bei dem Wetter alles wieder eingebaut...Gestern kleine Runde (40km)...Danach Akkuspannung 12,7V
Heute früh Akkuspannung 12.57V.
Frage: kann man den Mut aufbringen und über`s herausgeführte Ladekabel den Batterietester an den Akku im eingebauten Zustand ranlassen?
Keine Ahnung welche "Testimpulse" zur Akkuprüfung dann eventuell auf das Bordnetz gelangen. Akku jedes Mal ausbauen bzw. Hauptsicherung ziehen ist bei dem bei mir verbauten Schwingsattel immer ein "Kino".
VG
Stephan
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Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann. (Marcus Tullius Cicero)