Ich habe das ganze seinerzeit zu Gericht gebracht, hier die Abschlussinfo:
Dauer des ganzen Prozedere bei Gericht ca. 1 Jahr.
Die Spedition hat zwar maßgebliche Regeln zu den Incoterms und den vereinbarten Versandbedingungen nicht eingehalten (Buchstaben vertauscht, nicht korrekte Angeben zu Incoterms etc.) aufgrund meines "Empfängerhorizonts" hätte ich aber darauf kommen müssen, dass es sich um einen Fehler der Spedition handelt und diesen schriftlich hinterfragen müssen
Außerdem ist mir lt. Gericht kein maßgeblicher materieller Schaden entstanden (Zusätzliche Kosten von 500.-€ sind anscheinend nix.....)
Berufung ist erst ab 600.-€ möglich.
Da mein Anwalt mein Nachbar ist, bin ich einigermaßen glimpflich herausgekommen.
Ich kann aber jeden der plant ein Motorrad zu versenden nur zur Vorsicht raten. Eine zusätzliche schriftliche Zusicherung, dass ALLE Kosten sowohl im Inland als auch im Ausland inbegriffen sind, ist dringend notwendig.
Der Rücktransport verlief mit einer anderen Spedition übrigens absolut problemlos, ich kann diese ggfs. empfehlen. Kontaktdaten gerne per PN
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