Hi,
die Empfehlungen (Werkstatthandbuch resp. Aftermarketanbieter) bzgl. Füllmengen bzw. Füllstandhöhe, aus denen letztlich das Luftpolster resultiert, sind ja eher als recht kompromissbehaftete Grundeinstellung anzusehen, da das jeweilige Fahrzeug im Auslieferungszustand sowohl für einen 65 kg als auch für einen 110 kg schweren (leichten?) Fahrer sicher und angenehm fahrbar sein soll/muss.
Die Mehrzahl der Motorradeigner kommt mit dieser herstellerseitigen Auslegung klar und ist zufrieden.
Wer daran nun etwas ändern will, kommt um eine individuelle Abstimmung nicht umhin, da sonst wieder nur eine -wenn auch besser arbeitende- Kompromisslösung anstehen würde. Auch braucht ein 'Motorradwanderer', der stets weich anbremst, eine gänzlich andere Abstimmung als der, der heftig in die Eisen steigt. Über die vom Hersteller/Anbieter abweichenden Angaben von Füllmengen/-höhen und der Viskosität lässt sich eine Telegabel recht gut auf das jeweilige Gewicht und die fahrerischen Vorlieben zufriedenstellend abstimmen.
Deshalb sehe ich ein Beharren auf die-von-wem-auch-immer-Vorgaben als recht müssige Angelegenheit an, da nur der jeweilige Anwender seine ureigenen Bedürfnisse kennt.
Wer es im Ansprechverhalten und in der Fahrstabilität noch etwas präziser haben möchte, baut in seine Seriengabel ein Gold Valve oder gleich ein Cartridge System ein (
http://www.racetech.com/page/id/59 ).
Gruß, silent