@Franz-REMCM Genau die richtige Reaktion bei dieser ( dem Interview entnommenen ) äußerst aggressiven Forderung des ADAC ...
---
"Ein anderer Weg wäre es, den Sprit über eine CO2-Abgabe zu verteuern. Die europäischen Pläne dafür wurden gerade verschoben und verwässert. Was halten Sie davon?
Der ADAC hält die CO2-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Leute brauchen den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen. Aber dass sich die EU dabei etwas mehr Zeit lässt und Preisspitzen verhindert, um die Belastungen nicht zu stark werden zu lassen, das ist absolut in Ordnung, zumal eine Preiserhöhung nur dann positiv wirkt, wenn auch ausreichend Möglichkeiten bestehen, diese mit alternativen Angeboten zu vermeiden."
---
Insbesondere war die Kündigung richtig vor dem Hintergrund das auch der ADAC durch intensive Lobbyarbeit in Brüssel dafür gesorgt hat das das angesprochene ETS 2 Emissions Handels System, das im Vergleich zu ETS 1 auch den CO-2 Ausstoß von Gebäuden ( Heizöl / Gas ) und Verkehr ( Benzin / Diesel ) über den freien Emissionshandel statt durch in den Mitgliedsstaaten festgelegte Preise abwickeln soll, um 1 Jahr nach hinten geschoben wurde. Die Einführung erfolgt jetzt erst in 2028.
Als Übergang wird 2026 zunächst nach der Einführung der CO-2 Bepreisung mit Festpreisen im Jahr 2019 durch die große Koalition und einer Aussetzung der geplanten Preissteigerung um 5 € pro Tonne ( 30 € statt 35 € ) im Jahr 2023 durch die Ampel, ein nationaler Emissionshandel mittels Auktionen beginnen, die zulässige Preisspanne soll zwischen 55 € und 65 € liegen. ( CO-2 Festpreis 2025 war 55 € )
__________________
'First shalt thou take out the Holy Pin. Then, shalt thou count to three. No more. No less. Three shalt be the number thou shalt count, and the number of the counting shall be three."