Problem ist das der Unfall bereits 2,5 Jahre her ist. Damals hat mich auf der Stadtautobahn ein Auto rechts Überholt und auf meiner höhe die Spur gewechselt (zu mir). Schon war es geschehen. Ich hatte so ein komisches Gefühl bei dem Typen das ich gleich die Polizei angerufen habe, wo er auch prompt seine Schuld zugab. Am nächsten Tag hat dieses komische Gefühl noch nicht nachgelassen, so das ich meinen Schwiegervater (Anwalt für Verkehrsrecht im Ruhestand) um Rat gebeten habe, der mich dann zu seiner meinung nach dem Besten Anwalt für solche Fälle in Berlin geschickt hat. Ca. 2 Wochen Später kam dann der Hammer, auf einmal behauptete mein Unfallgegner ich wäre ihm Reingefahren (Er kommt ja aus Russland und hat nach 8 Jahren in Deutschland, natürlich die Beamten nicht verstanden) und Klagte auf 50-50 Schadensteilung. Die ganze Geschichte ging dann bis vors Landgericht Berlin (habe in sämtlichen Instantzen gewonnen). Jetzt aber 2,5 Jahre nach dem Unfall steht mein Anwalt kurz vorm Ruhestand und Ihm und seiner Arbeit ist anzumerken das er keinen Bock mehr hat. Er hat der Gegnerischen Versicherung 30€ Nutzungsausfall pro Tag in Rechnung gestellt. Wenn ich mich aber recht entsinne waren es aber laut Sanden-Danner-Tabelle (ist die gerichtlich angewendete Nutzungsausfalltabelle) stehen mir eigentlich 69€ pro Tag zu, hat mein Anwalt beim ersten Termin erwähnt.