Ich denke auch, man sollte die Kirche einfach im Dorf lassen. Gemessen an der Zahl der Gebrauchtkäufe und Verkäufe überwiegen die problemlosen Transaktionen wahrscheinlich bei weitem.
Wenn das "unbedingthabenwollensyndrom" zuschlägt, neigt der eine oder andere vielleicht dazu, die in manchen Fällen (suspekter Verkäufer, unklare Historie des Fahrzeuges, usw usw) durchaus vorliegenden Warnsignale zu übersehen oder bewusst zu ignorieren (wird schon gutgehen).
Beim Kauf von Gebrauchtfahrzeugen von Privat erkundige ich mich IMMER, in welcher Werkstätte das Motorrad gewartet wurde und wenn möglich rede ich mit denen. Wenn die Sache sauber ist, haben weder der Anbieter noch der Mechaniker ein Problem damit ...... wenn die beide aber herumdrücken, ist das ebenfalls ein Signal, genauer nachzuhaken, sofern möglich, oder aber gleich die Finger davon zu lassen.
Bei Importfahrzeugen von weit enfernten Händlern ist das dann was anderes. Ich hatte heuer - vor dem Kauf der Slim (die ich privat erworben hatte) mit einem "Importeuer" aus Inneröstereich (rund 450 km entfernt) Kontakt, weil ich mich für eine Softail Deluxe interessierte, die er anbot.
Er hat mir dann auf meine Nachfragen von sich aus angeboten, mir ein paar Referenzen zukommen zu lassen. Er hatte bereits einige Motorräder in meiner Region (die ja relativ überschaubar ist) verkauft.
Natürlich kann man immer auf die Schnauze fallen. Man sollte es halt nicht durch Ausserachtlassung aller Regeln provozieren.........