Roadrunner95 · 471 Posts
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Das Leben ist zu kurz für gummigelagerte Motoren und Ausgleichswellen. 
Chess · 580 Posts
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niterider · seit
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ohne Rücksicht auf die Kosten, noch dazu im kleinen V2
den ungeheuren Weitblick von Bill Harley, da sie für 12 Jahre von 57 bis 72 das schnellste Superbike (bis CB750 ab 69) bzw. den schnellsten V2 der Welt (bis Ducati 750 ab 73) ermöglichte und bis heute(!) trägt und damit die vorgenannten Konkurrenten um Jahrzehnte überlebt hat. Vermutlich ist diese Konstruktion der am längsten und meisten gebaute Motorradmotor der Welt, also muss dieser Konstruktion etwas grundsätzlich sehr richtiges innewohnen. Das allen, die von Harleys archaischen Motorkonstruktionen faseln . Den längst-und meistgebauten Motorradmotor muss man erstmal nachmachen, da zählen keine kurzfristigen Erfolge!
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Asgar · 1651 Posts
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nightrider63 · seit
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niterider Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 24.06.2016 18:46.
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).
blicken. Hermann Weber hat in Zschopau die Indian-Konstruktion aus Foto 2 in damals typisch einzigartiger DKW-Manier drastisch kostenoptimiert, ohne die technische Qualität zu verringern. So hat er das mittlere Zahnrad des Indian-Primärs weggelassen und treibt mit einem Zahnradritzel auf dem linken Kurbelwellenhauptzapfen direkt (grüner Pfeil) das Primärzahnrad auf dem Kupplungskorb an, genauso, wie es der gute Soichiro Honda bei seiner CB450 der 60er kopiert hat und ALLE Japaner (außer CB750) BIS HEUTE
nachmachen. Da wir damit im Primär die 1. Drehrichtungsumkehr haben, brauchen wir im Getriebe eine zweite, damit das Motorrad nicht rückwärts fährt. Also lassen wir die aufwendige und kostspielige Hohlwelle der Angelsachsen (ob Indian, Harley oder die Engländer) weg und machen aus der Hauptwelle die Getriebeeingangswelle (gelber Pfeil), auf der links die Kupplung sitzt, die von einer Schnecke ausgerückt wird (blauer Pfeil). Irgendwo haben wir das doch auch schonmal gesehen
. Richtig, Harley hat das aus den beschlagnahmten DKW-Patenten in den Sportsterblockmotor übernommen, allerdings von einer Schnecke in ein billiges Blech mit Ausrücknocken vereinfacht. Die Getriebeeingangswelle (gelber Pfeil) treibt nun die Getriebeausgangswelle (roter Pfeil) an, auf der rechts das Sekundärkettenritzel sitzt, und fertig ist die Blaupause für das Triebstranglayout aller Japaner bis heute.
, denn dieses Layout ist die absolut kostengünstigste Art, mit den wenigsten und einfachsten Bauteilen einen Motorradtriebstrang ohne Einbußen bei der technischen Qualität darzustellen.Dieser Beitrag wurde schon 13 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 03.01.2017 17:30.
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und außerdem durch die Umwandlung von Haupt-, Vorgelege- und Hohlwelle in Eingangs- (gelb) und Ausgangswelle (rot) die Hohlwelle und ...Dieser Beitrag wurde schon 7 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 03.01.2017 17:32.
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niterider
hochinteressant und war bis zum aktuellen Armata-Panzer all die Jahrzehnte der russische Standardpanzermotor
, aber das ist eine andere Geschichte, wir wollen hier nicht den roten Faden verlieren. 1941 setzte für den Rußlandfeldzug ein Umdenken bei den Wehrmachtsstrategen ein, wegen der äußerst schwierigen Aufrechterhaltung der Kommunikation in den russischen Weiten brauchte man plötzlich flinke, wendige Kradmelder in großer Anzahl, und die RT 125 ging in die Massenproduktion (ich hol das Foto der RT125 jetzt nicht nochmal hoch, Interessierte finden es wenige Posts weiter vorn) . Hermann Weber kehrte für diesen Motor zu einer besonders kostengünstigen Primärkette
(blauer Pfeil) anstelle der aufwendigen Zahnräder des vorgenannten SB/KS-Motors zurück: Für Harley war dann nach 45 trotz der komplizierten Hohlwelle diese Konstruktion als Vorlage günstiger, weil sich hier der schon vorhandene W-Triebstrang ohne größere kostenintensive Umkonstruktion in einen damals High-Tech-Blockmotor (statt teuer angeflanscht wie beim SB/KS-Motor) integrieren läßt. Wir sehen, daß die Primärkette (blau) wie beim W-Motor über ein Primärkettenrad auf dem Kupplungskorb (rot) geführt ist, der wiederum wie beim W-Triebstrang auf dem linken Ende der Hauptwelle (gelb) sitzt, auf deren rechten Ende, gleichfalls wie beim W-Triebstrang, das Sekundärkettenritzel befestigt ist. Das W-Getriebe brauchte lediglich "hochkant" eingebaut zu werden, damit die Vorgelegewelle wie beim RT125-Triebstrang vertikal UNTER der Hauptwelle (gelb) zu liegen kam; gleichfalls eine Weltneuheit von DKW. Alle diese Maßnahmen ergaben einen nie gekannten kurzen Triebstrang, der der RT 125 wie später der Sporty zu einem wendig-kurzen Radstand, typisch für Gelände- und Sportmotorräder, verhalf. Das fällt insbesondere auf, wenn man ihn mit dem elendig langen klassisch angelsächsischen Triebstrang der BT´s vergleicht
. Auch hier hatte Harley lange schwer unter dem unerreichbar kurzen Triebstrang der Scout gelitten , der zum Beispiel dazu führte, dass die Steilwandfahrer ausschließlich die Scout verwendeten. Da kam Harley 45 der extrem kurze, prima mit dem W-Motor zu verschmelzende DKW-RT125- Triebstrang ohne eigene Entwicklungskosten doch wie gerufen, um diesen lästigen Nachteil bei seiner sportlichen Baureihe ein für allemal aus der Welt zu schaffen.
). Dieses Bild mit der Hauptwelle, auf der die Hohlwelle zur Vermeidung der Drehrichtungsumkehr, sowie untendrunter die Vorgelegewelle sitzt, hatten wir ja schon. Ich hole es hier nochmal hoch, weil im unterschied zur DKW bei der Sporty generell von Anfang an (siehe Fotos vom Sporty-4-Gang-Getriebe weiter unten) die Hohlwelle (5) auf die linke Seite, (hinter der Kupplung) gewandert ist ...
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niterider · seit
niterider
(ich nenn jetzt keine Namen).
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Roadrunner95 · 471 Posts
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auf die Zahnräder der Hauptwelle 2 geschaltet (Drehrichtungsumkehr 2 hebt Drehrichtungsumkehr 1 auf). Zahnrad 8 wird auf den Nuten der Hauptwelle 2 nach links verschoben, um mit den Schaltklauen in seiner Flanke Vorgelegeritzel 1 mit der Hauptwelle 2 zu verkuppeln und so den 4. Gang als Direktdurchtrieb von Kupplung zum Sekundärkettenritzel am rechten Ende der Hauptwelle 2(hier verdeckt durch die rechte Gehäusewand) ohne Übersetzuung und damit Reibverluste zu schalten.Dieser Beitrag wurde schon 23 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 03.01.2017 17:53.
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). BMW hat sich 36 nicht getraut, den bis heute auf wundersame Weise erhaltenen Prototyp R7 im Art Deco-Stil rauszubringen, da sie wohl befürchteten, dass die USA den ab 33 für ausländische KFZ in Deutschland verhängten Importstop mit gleicher Münze heimzahlen würden und die R7, für Deutschland am obersten Premiumrand, eindeutig gegen Indian gerichtet war.
vorzufindenden 3 13/16 Zoll Hub der Kurbelwelle und den 4 untenliegenden, zahnradgetriebenen Nockenwellen und die 4 Gänge samt Primär links und Sekundärkette rechts spendiert hat
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