niterider · seit
niterider
) als zu klein, eine 13/32 Nuß, die theoretisch zwischen 7/16 (= 14/32) und 3/8 (= 6/16 = 12/32) liegt, findet sich nirgendwo, wahrscheinlich, weil es sie garnicht gibt
. Also entscheiden wir knallhart
, daß mit etwas "hammerlichem" Geschick eine 10er Nuß sowohl "außen/oben", ...
). Euch ist sicher auch schon der liebevoll aufgebrachte Unterbodenschutz
(für uns eine Premiere an einem Bike) aufgefallen, der den Fender auch noch die nächsten 100 Jahre gegen Korrosion durch Steinschlag (oder Salz? nehmen die das in Brasilien überhaupt?
) zuverlässig konserviert hätte. Dafür ist es gut, daß das Zeuchs extrem zäh ist, für unsere Absichten hingegen eher nicht, denn es erweist sich als nahezu unmöglich, den Unterbodenschutz mit einem Schraubenzieher von den Kontermuttern ordentlich abzukratzen.
. Ihr seht mal wieder, überall bei Restaurationen lauern versteckte Kosten
.
Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 06.07.2016 18:54.
niterider · seit
niterider
.Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 06.07.2016 18:54.
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niterider Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 06.07.2016 19:21.
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niterider Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 06.07.2016 19:30.
Asgar · 1651 Posts
seit 18.04.2015
Asgar 




niterider · seit
niterider
).
bei jeder (zweiten) Inspektion von Flatheads: Man steckt nach Entfernung von Ventilfeder und Federteller das Ventil wieder von oben in die Führung, nicht ohne zuvor Schleifpaste auf den Ventilsitz geschmiert zu haben. Mangels des Einbaus von teuren gehärteten Ventilsitzringen in preiswerte Alltags-KFZ-Motoren und relativ weichen Gußeisenlegierungen muß das Ventil bei JEDER
(zweiten) Inspektion in den vergrießgnaddelten Ventilsitz neu eingeschliffen werden, damit es bis zur nächsten Inspektion wieder halbwegs dicht schließt. Prinzipiell eine Wartungsarbeit, die JEDER
Flathead regelmäßig braucht, der vor 45 konstruiert (!) wurde. Soviel zur immer wieder auch hier im Forum behaupteten "Alltagstauglichkeit" von solchen Motoren.Dieser Beitrag wurde schon 10 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 06.07.2016 17:57.
niterider · seit
niterider zum zitierten Beitrag Zitat von Asgar
Moin Niterider!
Das mit den Andrews-Zahnrädern klingt überaus interessant.
Hast du damit Erfahrungen?
(Einbau, Passung, Haltbarkeit?)
Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 06.07.2016 17:59.
Asgar · 1651 Posts
seit 18.04.2015
Asgar 





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niterider
Asgar · 1651 Posts
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niterider · seit
niterider Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 16.07.2016 20:19.
niterider · seit
niterider
). Anlass: einer unserer Kumpel hatte beim Umzug eine riesige Kiste mit vergessenen Dias entdeckt. Ein paar davon habe ich jetzt für uns alle digitalisieren lassen, wobei man mir bedeutete, ich wäre wohl ein Nachzügler, weil sie dieses Geschäft nach Boomjahren längst runtergefahren hätten, sodaß ich sage und schreibe 3 Wochen warten musste. Damals waren Harleyfahrer noch mißtrauisch beäugte Außenseiter, auch in der Motorradszene, in der sie für "bekloppt" erklärt wurden. Also nix mit angeben, so wie die heutige haute volee`
.
").
) hatte ich vor lauter Sorge, dass es in der DDR kein SAE-50 geben würde ("kennen die überhaupt diese amerikanische Einteilung der Viskositätsklassen? Vielleicht haben die ne russische Norm!" ) nicht nur einen Kanister SAE50 im Begleit-Transit untergebracht, sondern auch noch meinen Öltank überfüllt, mit dem hier im Thread schon beschriebenen Erfolg, dass die Kurbelwelle meines Early Shovel das Öl schaumig rührte. Also rollte ich den Starrahmen an einer Autobahntanke über den um die Zapfsäulen rumreichenden Rost und ließ den Schaum, der ja nicht schmiert, ab und füllte aus dem Kanister nach, der sich bedenklich leerte.Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 16.07.2016 20:15.
niterider · seit
niterider
. Heute würde man vom Verfassungsschutz abgeführt, wenn nicht vorher schon vom Bock geschossen.
So genau weiß ich das schon garnicht mehr. 


Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 16.07.2016 20:16.
FLH56 · 1644 Posts
seit 21.07.2007
FLH56 




Zitat von niterider
Damals waren Harleyfahrer noch mißtrauisch beäugte Außenseiter, auch in der Motorradszene, in der sie für "bekloppt" erklärt wurden. Also nix mit angeben, so wie die heutige haute volee`.

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niterider · seit
niterider
hier nun ein paar Fotos von der größten Schwachstelle des Evo.
am Hals. Den Verantwortlichen war klar, daß sie mit dem Evo nureinen schuß freihatten, der sitzen musste, sonst würden sie mit Kind und Kegel untergehen. Das klassischeLayout mußte beibehalten werden, die für den Shovel typischen Ölausschwitzungen mußten aber unter allen Umständen verschwinden, um das miese Technikimage loszuwerden. Also ließ man sich von Porsche Gummifussdichtungen und aufwendige Dehnschrauben alsZylinderstehbolzen aufschwatzen. Dehnschrauben erkennt der schrauber an der Vorschrift, sie nach dem Einsatz des Drehmomentschlüssels mit einer winkelgradscheibe nochmal um 90 Grad anzuziehen, womit bei allen 4 Stehbolzen das exakt gleiche Drehmoment durch Dehnung eingestellt wird und damit der untere Zylinderflansch absolut planparallel auf dem Kurbelgehäuse aufliegt. Leider ist es typisch für Gummi, daß er unter Einwirkung von Hitze und Luftsauerstoff mit der Zeit versprödet und zerbröselt. Unserer Erfahrung nach so im Bereich von 60-80000 km Laufleistung. Dann fängt es an der Fußdichtung wieder an zu schwitzen. das wäre alles noch kein Problem, wenn nicht diese vermaledeiten Dehnschrauben vor dem wiedereinbau des Zylinders ausgetauscht werden müßten. Warum wohl? Na klar sie sind ja bereits gedehnt und so funktioniert das mit dem exakten Dehnen mittels der Winkelscheibe nicht mehr. Und damit ist er da, der Moment, der uns jedesmal kalte schauer den Rücken runterjagt: Wird s wieder ertönen, dieses charakteristische scharfe Knacken, wenn man die alteehnschraube rausschraubt? Wenn ja, dann haben sich die thermischen Verspannungen bei Warmwerden und Auskühlen des Kurbelgehäuses im Gußgefüge über die Laufleistung wieder so gegeneinander verspannt, daß sich wie bei einem Erde die tektonischen Platten schlagartig entspannen und gegeneinander verschieben. Hier wird die schlagartige Entspannung durch das rausschrauben der bis dahin die Verspannungen aufnehmenden alten Stehbolzen ausgelöst. Das Ergebnis sind dann solche Risse im Kurbelgehäuse wie hier im Bild, wie in der Landschaft nach einem Erdbeben. Diese Risse ziehen sich dann von innen ...
Unterdimensioniert bleibt eben unterdimensioniert. Bis zum Shovel fiel das nie auf, weil die kurzen Stehbolzen ja nie rausgeschraubt werden mußten
Nun muß man sagen, daß das die allererste Anfangszeit war, in der man Festigkeitsberechnungen von unregelmäßigen Gehäusen mit Software nach der finite Elemente - Methode durchführte. Bis dahin hatte man Gehäuse ohne große Berechnungsmöglichkeit nach Gefühl und Wellenschlag lieber zu dick als zu dünn gewählt. Porsche wollte wohl mit dieser neuen Methode besonders glänzen und ist dabei offensichtlich voll über das Ziel hinausgeschossen ...
. Leider erleben wir das wieder und immer wieder und sind jedesmal (ange)spannt, wenn so eine Fussdichtungssache reinkommt, sodaß man hier wohl wirklich von einer konstruktiven Schwachstelle des Evo sprechen muß.
Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 18.07.2016 18:21.