niterider · seit
niterider zum zitierten Beitrag Zitat von Inch
Motoröl und das als Obenöl für Viertakter geeignete Zweitaktöl sind zwei Paar Stiefel. Motoröl sollte nicht an der Verbrennung teilnehmen. Zweitaktöl nimmt beim Zweitakter und bei Zugabe zum Benzin beim Viertakter immer an der Verbrennung teil und verbrennt, weil anders legiert, rückstandsfrei. Ergibt aber, wie Nitrider ausführlich darlegt, nur beim SV Motor Sinn. Daher würde ich so einem verschlissenen Motor kein Obenöl zugeben.
Inch 
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Inch am 10.01.2017 23:02.
niterider · seit
niterider · seit
niterider
, ...Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 25.01.2017 18:10.
niterider · seit
niterider Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 25.01.2017 18:16.
niterider · seit
niterider Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 25.01.2017 18:16.
niterider · seit
niterider
ohne ein böses Wort an die Arbeit und schleifen den Lack von den Führungsstangen halt mühselig mit unserer Hände Arbeit wieder ab.
...
nur geringe Aufweitungen für die Positionierung der Lageraußenringe hat, schenken wir uns auf der anderen Seite angesichts des losen Sitzes beim zweiten Lager den ganzen Aufwand mit dem Spezialwerkzeug und treiben das Lager samt Scheiben wie in der sonstigen Motorradwelt üblich mit einem simplen Dorn aus.
, kommt das Ganze natürlich in den Metallschrottkübel.
Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 22.01.2017 17:46.
Inch 
Inch 
niterider · seit
niterider
wie unser rotes Projekt (die 2 Söhne sind erwachsen und wollen vom Alt 68er Harleyleben naturgemäß nix wissen
) , ergänzt um einen Beiwagen. Hier stimmen natürlich auch die Farben, sodaß Ihr schonmal einen Eindruck bekommt, wie das rote Projekt später aussehen soll. Zum Thema Farbe: ich kenne ihn aus der überübernächsten Nachbargemeinde schon seit Ende der 70er flüchtig vom Sehen (das hat wohl was in mir ausgelöst). Damals war er in seiner gelben Phase: Die gelbe Starrahmensporty mit gelben Zylindern und Köpfen und den Panhead mit gelbem Zubehörrahmen, natürlich mit den damaligen Tankmotiven, hat er heute noch. Damals hatten der TÜV und die Zulassungstelle halt noch keine Ahnung ... (goldene Zeiten)
. Das mit dem UL-Motor wird jetzt einige Zeit dauern , denn er hat gerade einen WL-Motor in der Mache (was mir für euch zu schönen Fotos verholfen hat, doch davon später ...) , ...
] kennt Ihr schon. Die Geschichte dahinter ist fast so traurig wie die von unserem Early Shovel-Projekt (ich lass ab jetzt das Wort "Sporty" weg, weil es eh klar ist, daß es ab jetzt nur um Sporties geht
) : Diese "Early-Evo" von 86 -89 mit "Late Ironhead-Motorblock", der 77 mit seinem passenden neuen Dreiecks-Rahmen im Cafe Racer debütierte, stand nach einem intensiven Biker-Leben die letzten Jahre in einem feuchten Rohbau
, der in Eigenregie irgendwann mal ein Eigenheim werden soll (wer kennt nicht solche faulen Kompromisse mit der Chefin
). Bei einer Baumaßnahme vor einiger Zeit fiel sie unglücklich mit der linken Seite gegen irgendeinen Hohlblockstein (oder was weiss ich
), der die vorverlegte Fußrastenanlage links komplett abscherte (die Bruchstelle war schon wieder angerostet). Unser Kunde stellte fest, dass sich die Gänge nicht mehr durchschalten ließen und schraubte den Primärdeckel ab, mit der üblichen Diagnose, daß wohl die Schaltwelle verbogen sei. Anscheinend stellte er fest daß er auch mit elend langer Verlängerung die Wellenmutter auf dem linken Kurbelwellenhauptlagerzapfen, die das Primärkettenritzel sichert, nicht abkriegt und schlug bei uns mit der Maßgabe auf, wir sollten das Getriebe mit geringstmöglichem Aufwand
wieder schaltbar machen.
, entweder schwarz weiß grob verpixelt oder gleich gar nicht abbildet, habe ich diese Fotos so detailliert geschossen, um dem einen oder anderen in einer ähnlichen Lage vielleicht weiterzuhelfen. Natürlich sollte man gutes Werkzeug haben und möglichst einen Druckluftschrauber wenigstens mal ausleihen können, dann offenbart dieser "Late Ironhead-Motorblock" nämlich seine geniale Konstruktion. Ich glaube, es gibt kein anderes Nachkriegs-Motorrad auf der Welt, wo man das Getriebe bei eingebautem Blockmotor (weiter vorn beschrieben: Getriebegehäuse an Kurbelgehäuse angegossen) innerhalb einer guten halben Stunde ausbauen kann
.
) , muß die Übertragungsstange von Bremspedal zum Hauptbremszylinder und dieser selbst auch weg. Er hängt an einer starren
Druckleitung, was druckpunktmäßig ideal und sehr aufwendig, schraubermäßig aber besonders hinderlich ist. Nach dem lösen der kleinen Kreuzschlitz-Halteschraube der Druckleitung am Sprocketcover biegen wir den Bremszylinder vorsichtig aus dem Weg (wir sollen ja weisungsgemäß mit geringstmöglichem Aufwand schaffen
)
. Auf die Bilder komme ich nämlich in den nächsten Posts zum besseren Verständnis nochmal zurück.
sind. Das wird uns am zwangsläufig vorläufigen Schluß dieser Getriebegeschichte noch einiges Kopfzerbrechen bereiten 
Dieser Beitrag wurde schon 7 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 08.02.2017 18:40.
niterider · seit
niterider
) übernommen hat.
. In der Technik geht doch nix über deutsche Gründlichkeit
. Man versteht allmählich, warum das Qualitätsmanagement in anderen Teilen der Welt erfunden werden mußte. Deutsche Produkte hatten schon vorher ohne Management Qualität 
Dieser Beitrag wurde schon 12 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 10.02.2017 17:00.
niterider · seit
niterider
, ich will Euch ja nicht gegen mich aufbringen 
, findet diesen bauteil- und montagekostensparend an die Rückseite des Kupplungskorbes angegossen. Nachteil dieser Anordnung gegenüber dem BT seit Late shovel (1970) ist, daß der Kupplungskorb wegen der Primärübersetzung deutlich langsamer rotiert als die Kurbelwelle. Im Masse des jeweiligen modellspezifischen Primärübersetzungsverhältnisses sinkt natürlich auch zwangsläufig die Lima-Leistung. Weil der RM-Evo logischerweise schon für die EURO 3 ab 2007 vorbereitet werden mußte, wurde bei ihm ab 2004 wie schon beim BT ab 1970 der Limastator hinter das Primärritzel verlegt und der Rotor hinter dem Primärritzel, aber wie bei den BT´s separat, auf den linken Kurbelwellenhauptzapfen gesteckt. Durch die Drehzahlerhöhung reichte die Leistung der Lima ab dann auch im Leerlauf aus, die für EURO 3 erforderliche Einspritzpumpe ab 2007 anzutreiben. Optisch sieht man das daran, dass Harley die traditionell modelltypisch charakteristisch nach vorne zulaufende Optik des Primärdeckels wahrscheinlich zähneknirschend wegen des gegenüber dem Primärritzel deutlich grösseren Durchmessers des Lichtmaschinenrotors aufgeben mußte. Die Beibehaltung dieser traditionellen Optik war wahrscheinlich auch der Grund gewesen, weshalb Harley beim Late-Evo die Lichtmaschine hinter der seit alters her ohnehin mit grossem Durchmesser gesegneten Kupplung versteckt hatte. Der Vorteil der neuen Anordnung ab 2004 ist neben der höheren elektrischen Leistung der gleiche wie beim BT ab 1970: Bei voller Batterie wird die Lichtmaschine vom "Spannungsregler" genannten Thyristor einfach kurzgeschlossen. Da die Permanentmagnete nicht runtergeregelt werden können, muß die Lima ihre ganze elektrische Leistung in Form von Wärme los werden. Das wird durch die Reibwärme der Kupplung nicht gerade erleichtert. In dieser Beziehung war die Lichtmaschinenlage des Early Ironhead wie bei den BT´s bis zum Early Shovel ideal, nur ließ die Lage vor dem Kurbelgehäuse optisch nur kleine, leistungsschwache Durchmesser zu. Zudem hatten die alten Limas noch autoartige Elektromagnetrotoren, deren Magnetfeld und damit elektrische Leistung sowie Wärmeabgabe bei voller Batterie somit runtergeregelt werden konnte.
nach wie vor dramatische Probleme: Der Chefingenieur von ehemals Sulzer, aufgekauft von Wäärtsila, aufgekauft von Chinesen, weiß zu berichten von durchschnittlich einem Kolbenklemmer pro Tag von Wäärtsila-Motoren auf den Weltmeeren
, eindeutig verursacht durch Korrosion der Graugußlaufbuchsen. Aber auch heute solltet Ihr vor längeren Stillegungen (über die Winterpause hinaus) unbedingt einen Öl- mit Filterwechsel machen, denn auch das unvermeidliche, in rauhen Mengen anfallende Verbrennungsprodukt "Wasser" fördert die Korrosion. Außerdem würde ich vor der Stilllegung MINDESTENS einen vollen Tank Premium-Benzin verfahren, damit alle Ethanolrückstände aus dem Motor rausgespült sind, denn Ethanol korrodiert gerne Aluminium. JAAA, ich weiß, ethanolhaltiges Benzin ist in USA seit 1980 Standard, aber bei langen Stillegungen würde ich kein Risiko eingehen um ein paar € für Benzin zu sparen.Dieser Beitrag wurde schon 6 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 18.02.2017 13:32.
niterider · seit
niterider
, denn die Passungen sind nur in Deutschland, mittlerweile Europa, genormt. In Amerika macht das, wie im 18. Jahrhundert James Watt in Schottland, noch heute jeder wie er denkt und betrachtet das Ganze wahrscheinlich noch als Betriebsgeheimnis
. Mit dem dort ausschließlich beschriebenen Aushebeln alleine hätte man wegen des Verkantens nicht den Hauch einer Chance!
. Wenn da einer von euch einen Trick weiß, immer her damit! Beim Zusammenbau ist man auf die wenigen, grob verpixelten Schwarzweißfotos des Manuals angewiesen, auf denen man die meisten, kriegsentscheidenden Details gar nicht erkennen kann (Amis halt
). Aus genau diesem Grund hab ich das für Euch hier so detailliert fotografiert, damit Ihr das besser wieder zusammenkriegt, falls Ihr mal in diese Situation kommt.Dieser Beitrag wurde schon 13 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 14.02.2017 18:50.
niterider · seit
niterider Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 14.02.2017 19:14.
niterider · seit
niterider
aufgenieteten Anschlägen begrenzt. So muß übrigens das Getriebe kurbelwellenseitig aussehen, wenn Ihr es wieder ins Gehäuse zurückschieben wollt. Das Bild werdet Ihr im Werkstatthandbuch vergeblich suchen
. Hier seht Ihr nochmal schön, wie der Kugelkopf die Wippe zwischen den genieteten Anschlägen hin- und herbewegt. Darunter in dem alufarbenen Block befindet sich der Mechanismus mit den beiden Schaltklinken, die federbelastet der Schaltscheibe erlauben, sich immer nur einen Gang weiterzudrehen, die linke Schaltklinke für linksrum, die rechte für rechtsrum. Weiter hinten hole ich euch die Explosionszeichnung von weiter vorne im Thread nochmal hoch, versprochen
. Wir nehmen den Schaltautomaten nicht weiter auseinander, weil hier kein Schaden erkennbar ist.
. Der Schaltklinkenanschlag für rechtsrum, also runterschalten, ist durch den Sturz auf den Hohlblockstein über die Schaltwelle verschoben worden und blockiert den Weg der Schaltklinke dahinter auf der Innenseite so, das der nächsttiefere Gang nicht mehr reingeht. Erstaunlich, daß die Schaltwelle selbst dabei keinen Schlag weggekriegt hat. Sachen gibt's ... 
. Wir versuchen die "kleine Lösung", indem wir den Anschlag mit einem kleinen Hämmerchen wieder in die korrekte Position zurückklopfen.
diese beiden Fotos für euch: SOOO NICHT
...
muß das. Vergleicht mit Fotos 8+ 9 in meinem Post vom 5.2.2017 um 16:13, dann werdet Ihr sehen, dass das so stimmt. Die Schaltgabeln können je eine Schaltmuffe auf Haupt- und Vorgelegewelle hin- und herschieben. Im Foto untendrunter seht Ihr übrigens wieder die Schaltarretierung auf der trapdoor. Bewegt werden die Schaltgabeln durch die jeweiligen Zapfen, die auf ihrer Rückseite ins Bild ragen, ...Dieser Beitrag wurde schon 7 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 18.02.2017 13:29.