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Einfache Lackierkabine für den Hobbyspritzer

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Einfache Lackierkabine für den Hobbyspritzer

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Maiki ist offline Maiki · 297 Posts seit 18.05.2015
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Neuer Beitrag 22.03.2018 05:23
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Das Design ist TOP! Aber der Klarlack scheint eine starke Orange zu haben. Hast du diesen geschliffen und dann poliert? 

rainer500 ist offline rainer500 · 356 Posts seit 21.11.2016
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Neuer Beitrag 22.03.2018 08:21
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zum zitierten Beitrag Zitat von Maiki
Das Design ist TOP! Aber der Klarlack scheint eine starke Orange zu haben. Hast du diesen geschliffen und dann poliert?

den Klarlack habe ich poliert. Je nach Lichteinfall sieht das momentan schlimmer aus als es ist. Ich schau mir das erstmal bei Sonnenlicht an und werde dann nochmal nachpolieren. Dürfte im angebauten Zustand eh leichter gehen als wenn das Werkstück rumwackelt und man die Poliermaschine nur mit einer Hand halten kann. 
Da das mein Erstlingswerk ist fällt es auch schwer mit „rabiaten“ Mitteln da dran zu gehen.

Kannst du eine bestimmte Polierpaste empfehlen? (habe eine sehr weiche Scheibe auf einem Excenterschleifer)

Gruss Rainer 

Humphrey ist offline Humphrey · 463 Posts seit 29.06.2011
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Neuer Beitrag 22.03.2018 12:25
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Hi Rainer,

Orangenhaut bekommst du mit polieren nicht weg. Das geht nur mit schleifen. Angefangen vom 320er bis hoch zum 3000er Schleifpapier und dann polieren. Aber sehr vorsichtig. man ist sehr schnell durch und dann fängst du von vorne an.  Eventuell schleifen mit 320 bis die grobe Orangenhaut weg ist und dann nochmal eine Schicht Klarlack. Aber erst wenn der Klarlack richtig durchgehärtet ist (4-6 Wochen).

Mit deinen Mitteln die du zur Verfügung hattest ist das Ergbnis hervorragend. Würde ich so lassen.
Schau dir mal neue Fahrzeuge genauer an. Die haben alle Orangenhaut und das mit Lackierstrassen im Millionenwert.

__________________
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HDRK100 ist offline HDRK100 · seit
HDRK100 ist offline HDRK100
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Neuer Beitrag 22.03.2018 13:42
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Ich lackiere auch selber, ich stehe mehr auf Oldschool, hab den Lack stumpf geschliffen und
dann durch 8 Schichten Lack immer wieder einzelne Oberflächen rausgeholt, zum Schluß Klarlack in Stumpf drüber.
Attachment 280025
Attachment 280026

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von HDRK100 am 30.03.2018 10:24.

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Maiki ist offline Maiki · 297 Posts seit 18.05.2015
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fährt: BO 2015 (FXSB), Street Glide 2017, bald PAM(?)
Neuer Beitrag 23.03.2018 04:52
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Orangenhaut erkennt man besten indem man ein Spiegelbild auf der Lackoberfläche betrachtet. Da braucht es keine Sonne, schau einfach auf deinen Tank und versuche die Lampen an der Decke zu betrachten. Sind diese "krieselig" oder unscharf, hast du eine Orange.

Als Anfänger würde ich auf keinen Fall mit 320er schleifen. Ich fange mit 2000er (nass) an 3000er und finishe dann mit 3m Poliermitteln.  Diese sind aber für einmalige Projekte (zu) teuer, da diese in 1L Gebinde kommen..  Ich rate dir zu Mezerna oder Farecla G4/G3. Die bekommt man auch als 250ml Tuben.

Ja, die heutigen Autos sind wirklich schlecht lackiert. Nagelneue Autos mit Orangenhaut auszuliefern sind mittlerweise Standard. Bei Reperaturen haven  viele Lackierer Schwierigkeiten die reparierten Teile so "schlecht" zu lackieren, damit man den Unterschied zur Werksqualität  nicht sieht.  

rainer500 ist offline rainer500 · 356 Posts seit 21.11.2016
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Neuer Beitrag 23.03.2018 08:20
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Danke für die Tips und das positive Feedback.

Vielleicht kann jemand erklären wodurch Orangenhaut entsteht. Freude

Einerseits sollen Temperatur gleichmäßig sein, ausreichend Abluft vorhanden sein, Sprühabstand und Sprühwinkel zum Werkstück stimmen. Andererseits bin ich bis auf den Klarlack mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wenn es kein Benzintank wäre hätte ich vielleicht sogar auf den 2k-Klarlack verzichtet, dachte schon dass es da Probleme geben könnte.



 

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Humphrey ist offline Humphrey · 463 Posts seit 29.06.2011
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Neuer Beitrag 23.03.2018 10:16
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zum zitierten Beitrag Zitat von Maiki

Ja, die heutigen Autos sind wirklich schlecht lackiert. Nagelneue Autos mit Orangenhaut auszuliefern sind mittlerweise Standard. Bei Reperaturen haven  viele Lackierer Schwierigkeiten die reparierten Teile so "schlecht" zu lackieren, damit man den Unterschied zur Werksqualität  nicht sieht.

Da hast du absolut recht. Den Unterschied sieht man bei genauem Betrachten immer. Und der Lackierer hat dann Schei... gebaut.Augen rollen fröhlich


@ Rainer

Hauptgründe für Orangenhaut sind:
a: zu hohe Luftfeuchtigkeit
b: zu kurze Ablüftzeit zwischen den Schichten
c: Raumtemperatur
d: zu dicke Lackschichten

Ohne profesionelle Lackierkabine ist es unmöglich ein 100% Ergebnis zu erzielen. Und selbst da klappt es nicht wie die Ergebnisse der Industriefertigung zeigen.

Und du hast es mit 2K Klarlack schon richtig gemacht. Mit 1K wirst du nicht glücklich. Viel zu weich und hält nichts aus. Bei Gebrauchsgegenständen absolut untauglich.

__________________
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mortimer ist offline mortimer · 106 Posts seit 20.08.2013
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106 Posts seit 20.08.2013
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Neuer Beitrag 23.03.2018 21:21
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@ Rainer

Weitere Gründe für Orangenhaut :

Falscher Luftdruck für die Lackierpistole (zu viel/zu wenig)
Minderwertige Lackierpistole (evtl. der Düsensatz nicht passend für das zu verarbeitende Material)
Viskosität des Materials schlecht eingestellt
Unkorrekte Vorarbeit des Untergrundes
Minderwertiger Lack
etc etc...

Eine gute Lackierung ist nicht umsonst so teuer bei einer guten Lackiererei....Freude

Gruss, Mortimer
 

rainer500 ist offline rainer500 · 356 Posts seit 21.11.2016
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Neuer Beitrag 23.03.2018 22:48
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zum zitierten Beitrag Zitat von mortimer

Eine gute Lackierung ist nicht umsonst so teuer bei einer guten Lackiererei....Freude

Gruss, Mortimer

Das verstehe ich mittlerweile sehr gut. Wenn ich bedenke wieviel Handarbeit in diesem kleinen Tank steckt. Spachteln, schleifen, füllern, etc. alles zeitintensive Arbeiten die sich nicht durch Maschinen vereinfachen lassen. 

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