Hm ja, also nix gegen Wehrhaftigkeit, habe selbst mehrere Jahre als Fallschirmjäger gedient, bevor es an die zivile Uni ging, aber das Argument, der Wunsch nach Glechberechtigung endet auf dem Schlachtfeld, lässt sich genauso leicht aushebeln.
Denn 99% aller Kriege wurden von Männern vom Zaun gerissen und so können Frauen argumentieren, warum sollen wir in Kriegen kämpfen die ihr anfangt.
Und sie ignoriert in ihrem Artikel ja die Frauen, die in der Ukraine bleiben um ebenfalls zu kämpfen. Das Gros der Frauen, die die Ukraine jetzt verlassen, sind Mütter mit ihren Kindern.
Tue mich echt schwer, mit so Artikeln die alles über einen Kamm scheren. Bin auch kein Freund davon, alle männlichen Eigenschaften/Tugenden als toxisch abzutun, aber die Diskussion vor kriegerischen Handlungen zu führen, ist Quatsch.
Auch finde ich es ein wenig vermessen, die Ausrichtung der BW nun rückwirkend zu kritisieren. In den 90ern hat niemand in DE mehr den Sinn gesehen, 80 Brigaden zur Abschreckung der Russen zu finanzieren und auf der anderen Seite, nicht die spezialisierten Kräfte zu haben, um dem Einsatz-Szenario gerecht zu werden. Fing an mit der Hilfeleistung belgischer Fallschirmjäger, die Deutsche Bürger aus Ruanda retten mussten, weil es die Kommandostrukturen bei uns gar nicht gab. In Folge wurden die ganzen Luftlandeverbände umstrukturiert, das KSK gegründet, die DSO (nun DSK), Standorte zusammengelegt, etc. Das entsprach aber dem Zeitgeist und den Anforderungen an die Bundeswehr 1995-2014. Und das ist mMn der einzige Fehler, den man vorwerfen darf, dass ab 2014 nicht die alle Alarmglocken angingen und man von Einsatzarmee wieder auch die Landes und Bündnisverteidigung in den Fokus genommen hat. Jedoch lässt sich auch dort vermuten, dass es ohne den Überfall auf die Ukraine, keinen Willen und keine Mehrheit in Bevölkerung und Parlamenten gegeben hätte, die Bundeswehr für einen Bündniskrieg fit zu machen.
Und auf den schwachsinnigen Teil zu transgender und Homosexualität will ich gar nicht eingehen. Es ist lächerlich zu behaupten, die BW hätte Einhorn-Debatten geführt, statt sich auf die Ausbildung zu konzentrieren. Und mal generell - wenn ich mit einem Kameraden im Einsatz bin, ist es mir scheiss egal, zu welchem Geschlecht er sich hingezogen fühlt. Sein Charakter, Ausbildung und Befähigung zählen, dass ich mich auf ihn oder sie verlassen kann. Glück ab