Moin zusammen!
Nach langem Mitlesen möchte ich mich in diesem unterhaltsamen Forum auch mal anmelden. Ich bin der Proberaumfahrer (der Username stellt Bezug zu ein paar meiner Hobbies her -> Proberaum (Metal-Band) & Raumfahrer (Astronomie) und Fahrer (Motorrad fahren)) und komme aus Gießen, ursprünglich aber aus dem schönen Goslar am Harz; da ich aber schon 25 Jahre in Hessen lebe habe ich natürlich auch in diese Region mittlerweile einen starken Bezug. Ich bin BJ 1977, Vater einer (aktuell) 9jährigen, leidenschaftlicher Werderfan und Mitglied des Vereins von der Weser, ich koche gerne und oft und bin oft in Frankreich (Ile D´Oleron, Atlantik) im Urlaub.
Was die Zweiradfahrerei angeht... Mit 16 hatte ich mein erstes Moped, eine Zündapp C50, danach eine Simson S51, ab ca. 19 Jahren eine Aprilia RS 125, dann kam eine Motorradpause von gut 10 Jahren. In 2011 juckte es mal wieder in den Pfoten, ich erstand eine Daelim 125er, ein Jahr später entschied ich mich für den Umstieg auf "richtige" Motorräder, fuhr ab da für 3 Jahre eine 650er Yamaha Dragstar, stieg dann auf eine 1400er Intruder um. Gutes Moped, ohne Frage, aber als die Trude abgezahlt war musste es dann endlich auch mal eine Harley sein. Ich erstand eine 1200er Sporty, um genau zu sein eine modifizierte Nightster - modifiziert, weil u.a. ein Peanut-Tank und ein Heckfender mit der auf 200 St. limitierten Sonderlackierung "Harley-Davidson Racing" (original eine Sonderausgabe für die 883) verbaut waren. Richtig schönes Moped mit viel Charakter. Letztlich wechselte ich dieses Frühjahr aber dann auf die Sport Glide, da ich bequemer reisen wollte. Eine richtig gute Entscheidung in allen Belangen. Die SG ist wirklich das beste Motorrad, das ich je fahren durfte. Verbaut ist eine J&H-Anlage, Heizgriffe und der Motorschutzbügel.
Mit allen vier Mopeds bin ich schon an den Atlantik gefahren, meist summierte sich das dann auf 3.000 km. Dass die Sport Glide mit dem großen Tankvolumen, dem USB-Anschluss, dem Tempomaten, den Koffern und einem deutlich (!) bequemeren Sattel ausgestattet ist hat die diesjährige Tour auf die Insel Oleron weitaus angenehmer gestaltet.
Ich lese hier schon lange mit und wollte nun auch mal in der Lage sein, meinen Senf dazuzugeben wenn es passt. Der Winter ist leider lang, und auch wenn ich Ganzjahresfahrer bin, so hockt man witterungsbedingt dann doch öfter mit dem Laptop auf der Couch als im Sommer. Also, los geht´s
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Motorradfahren hebt Grenzen auf. Mensch und Maschine, Natur und Technik, alles wird eins.
Flosse zum Gruß,
Tobi