@ norain
Ich setze Li-Ion-Akkus im RC-Modellbau ein.
Bei allen Vorteilen von Li-Ion-Akkus (geringes Gewicht, hohe Energiedichte, geringer Memory-Effekt), gestaltet sich die Lagerung und der Betrieb als nicht ganz unkritsch (Quelle: Wikipedia in Auszügen).
- Eine Lagerung bei vollständig geladenem Akku verkürzt die Lebensdauer, daher sollte der Ladezustand im Lagerungszustand 60-70% betragen, bei Temperaturen um +15°C --> kann man diese Forderung beim Überwintern und eingebauter Batterie (aktivierte Alarmanlage) dauerhaft sicherstellen ?
- Ein Li-Ion-Akku besteht aus mehren Zellen, wobei die Einzelzellspannung nicht unter 2,5V fallen darf, die den Zellenlebenszyklus deutlich verkürzen würde . Entsprechend muß die Einzelspannung beim Laden/Entladen jeder einzelnen Zelle überwacht werden, was eine spezielle Ladetechnik/Ladegeräte erfordert. Insbesondere der ladungsabhängige Ladestrom und die exakt einzuhaltende Ladeschlußspannung muß überwacht werden. --> wie löst man die erforderliche Ladetechnik für die eingebaute Batterie im Moped ?
- Li-Ionen Akkus sollten "flach" entladen werden auf eine Restkapa von 30% (nicht auf 0%), um die Lebenszeit zu maximieren
- Häufig eingesetzte flüssige oder gelförmig eingesetzte Elektrolyte dürfen nicht gefrieren --> kann man die geforderten Temperaturen beim Überwintern und eingebauter Batterie (aktivierte Alarmanlage) dauerhaft sicherstellen ?
- Mechanische Belastungen können zu inneren Kurzschlüssen führen. Die geliebten "Good Vibrations" des TC-Motors könnten sich hier also eher kontraproduktiv auswirken. Durch die hohen fließenden Ströme bei innerem Kurzschluß kann es zur Überhitzung und sogar zum Brand des Akkumulators kommen.
Ich persönlich würde zumindest im Moment noch Abstand von dieser Technologie bei einer Twincam-Applikation nehmen....
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Gruß aus dem Nordschwarzwald.
Dirk
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Dirk
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