Servus Gemeinde,
bin ja noch ein Harley Neuling und hab dieses Wochenende eine schöne Pässe-Tour zusammen mit 10 anderen Kollegen (markenfremd) 1.400 km vorwiegend bergig runtergeritten.
Eine scharfe Passabfahrt und die Hinterbremse lässt sich bis zum Trittbrett ohne Wirkung treten, pumpen hilft auch nichts. 10 Minuten das Bremspedal unberührt lassen (besonders spassig am Stilfser Joch) an geht's wieder, klassischer Fall von zu heiß...
Ist mir bei 4 Pässen passiert, besonders spannend war's am Umbrail, da war die Piste Kies und da lass ich lieber das Hinterrad bremsen.
Die vordere macht brav mit, jedoch fing sie irgendwann an zu "pulsieren" = keine konstante Bremswirkung sondern, naja wie soll man das beschreiben - mal viel mal weniger viel, auch nicht sehr prickelnd,
Aber im Zusammenspiel mit einer nicht vorhandenen Hinterbremse eine pumpenden Vorderbremse, da lässt man es in den engen Kurven lieber, das Trittbrett den Asphalt zu küssen..
Ist das Euch auch schon passiert?
Muß ich meinen Fahrstil ändern?
Gibt's da irgendwas, um die Bremsen standfester zu machen?
Sicher hat der Herr Davidson bei der Konstruktion seines Motorrades nicht das Stilfser Joch im Focus gehabt sondern eher die Route 66 aber daß sich die Fuhre nicht mehr anhalten lässt kann nicht im Sinne des Erfinders sein.
Für Tips, die Bremsen zu verbessern wäre ich dankbar (RK Bj. 2004)
Grüße
Klaus
PS: Einer BMW GS ging's auch so - Hinterradbremse lief heiß und hatte auch keine Wirkung.
Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von wiggerl am 13.07.2010 23:34.