Die Boot-Camps haben auch eine Rückfallquote von 50 - 60%. Das hilft dort auch fast nur bei Ersttätern oder in solchen Fällen, wo das Urteil auch nicht ganz sauber war und nicht 100% sicher war, ob der Junge es wirklich verbrochen hat.
Hier werden auch Zahlen geschönt, nicht alle gehen bis zum ende durch diese Camps, sondern zurück in ihre Zelle. Die Jungs tauchen aber in keiner Statistik auf. Ein schlauer Mensch sagte mal, im Knast lernen die Jungs eher, wie man es besser oder schlimmer macht, aber nicht, dass man sowas nicht macht.
Die Kriminalität wird immer schlimmer, es gibt mehr Täterschutz als Opferschutz. Selbst Gaspistolen etc. darf man zum selbstschutz nicht mehr führen, sogar mit der Anwendung von Pfefferspray macht man sich Strafbar, da fühlen sich solche Typen doch sehr sicher und unser Staat schützt sie schon im Vorfeld.
Wenn aber jemand sagt, durch die legalisierung von Waffen, würde jeder Nachbarschaftsstreit eskalieren, finde ich das weit her geholt. Ein Küchenmesser hat man auch schnell zur Hand und wird bei solchen Streitigkeiten auch nicht eingesetzt. Sich in Deutschland eine illegale Waffe zu besorgen, ist doch heute schon leichter, als ohne EC Karte am Automaten eine Schachtel Kippen zu bekommen. Dennoch ballert nicht jeder damit wild umher. Da sich solche Attacken wie in Berlin immer mehr häufen, denken sicher einigen immer mehr über Selbstschutz nach und in einer solchen Lage, würde es mich nicht interessieren, ob diese legal oder scheissegal ist