zum zitierten Beitrag
Zitat von Road King 2008
Kann es immer noch nicht glauben. Seit 1977 fahre ich Motorrad, davor Mofa und Kleinkraftrad. Unzählige Reifenwechsel vorgenommen. Nie Probleme gehabt. Diese Ostertour werde ich aber nie vergessen. Meine Frau und ich waren auf einen Kurzurlaub über Ostern in den Harz gefahren. Alles war prima. Da wir gestern zeitig zu Hause sein wollten, fuhren wir die Rücktour bis auf die letzten 30 km Autobahn. Tempo immer im Bereich der Richtgeschwindigkeit. Irgendwie war ich während der Fahrt schon leicht genervt, da mir im Heckbereich der RK bei gemäßigtem Tempo leichte ungewohnte Rolleigenschaften auffielen. Machte mich schon mit dem Gedanken eines beginnenden Radlagerschadens gefasst. Geräuschmäßig war nichts festzustellen und während einer Rauchpause konnte ich auch nichts feststellen. Heute weiß ich, daß das Hinterrad in dem Moment der Kontrolle sich von seiner besten Seite zeigte. Also ging die Fahrt weiter und bei normaler BAB -Geschwindigkeit eher unauffällig, hinzu kam, daß man bei dem teilweisen schlechten Zustand unserer Strassen, vieles eben jenem zuschreibt. Jedoch hatte ich die letzten 30 km noch normale Landstraße und nach dem Verlassen der BAB, erkannte ich meine RK nicht mehr wieder, totaler unrunder Rollablauf. Ich bin dann sofort angehalten und traute meinen Augen nicht. Aber seht selbst. Ich kann es selbst nicht glauben, aber die 300 km Autobahn haben wohl den vorher unsichtbaren Herstellungsfehler, im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar gemacht. Stinkwut, eine geraucht und die letzten km wie auf rohen Eiern nach Hause gefahren. Gegen Ende der letzten Saison wechselte ich von Dunlop auf die jetzigen Metzeler. Die Reifen haben jetzt ca. 5.500km gelaufen. Gekauft über Internet bei einem großen Onlinehändler, halt dort wo es eben ...mopedreifen... so gibt. Montiert wurden die Reifen selbstverständlich beim einem Zweirad-Meisterbetrieb. Zuhause gleich entsprechendes Schreiben aufgesetzt und warte nun morgen auf Reaktion. Sollte ich morgen keine positive Reaktion erhalten, bin ich sofort beim Anwalt und Gutachter. Habt ihr noch Vorschläge um evtl. keinen Fehler bei der Vorgehensweise zu machen.Drückt mir die Daumen. Gruß RK, der froh ist hier unbeschadet schreiben zu können.
Servus,
genau das gleiche hatte ich mal mit nen Dunlop D404 Hinterrad auf meiner damaligen Intruder.
Auch beim großen Onlinehändler bestellt.
Der Reifen ging dann zu Begutachtung an Dunlop.
Es kam ein Standardschreiben mit Blabla Überhitzung z.B. durch falschen Reifendruck etc.
Wie will man das am Ende auch beweisen?
Kosten wurden nicht ersetzt/erstattet und der Reifen wurde von Dunlop entsorgt obwohl ich schrieb ich will ihn wieder haben (um ihn z.B. wo anders auch mal vorzuzeigen).
Problematisch bei mir kam noch hinzu:
Ich hatte ne 800er Trude die Serienmäßig nen 140er drauf hat.
Der zerbröckelte Dunlop war ein 170er den ich auf ner umgespeichten 1400er Trudefelge fuhr.
Leider trug mir das keine Sau ein...
... somit war der 170er Reifen damit für meine 800er Trude auch nicht freigegben.
Ich habs dann notgedrungen als Lehr/Leer-geld abgeschrieben.
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Die Linke zum Gruße
Schleifi
Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Schleifi am 03.05.2011 16:47.