Habt ihr mal gelesen wir schwer die Dinger sind!
Hier der Text aus Dreame-Maschines:
7,7 Kilogramm – das ist ein Haufen Holz. Und nein, das wiegt nicht etwa das ganze gesamte Vorderrad inklusive der Felgen an der Forty-Eight, nein, nein … soviel wiegt allein der 16-Zoll-Reifen! Hinten wird’s noch schlimmer. Sage und schreibe 9,06 Kilo wiegt der hintere Reifen, ein schmales Bürschle von gerade mal 150 Millimetern Breite – da bleibt einem die Spucke weg. Etwas über neun Kilo wiegt normalerweise ein komplettes Paar (!) der weltweit gängigsten Reifengrößen 120/70ZR 17 und 180/55ZR17. Diese Werte machten uns neugierig; also kamen auch mehrere 17- und 19-zöllige Vorder-
reifen auf die geeichte Digital-Waage. 3,84 Kilo wog ein 19-Zöller Brigdestone BT 45, deren 4,02 ein Reifen der Marke Full Bore. Auch sportive 17-Zöller haben wir nachgemessen. 4,30 Kilo brachte ein 120/70ZR17-Vorderradpneu Conti Race Attack auf die Waage, ein Dunlop D208 RR in der gleichen Größe wiegt 4,36 Kilo. Der leichteste von uns gemessene Vorderradpneu war ein Dunlop Qualifier, er kratzte mit 4,04 Kilo ganz hart an der magische Marke mit der 3 vor dem Komma. Das muss man sich mal reintun: Der 17-Zöller Dunlop Qualifier wiegt annähernd nur halb so viel wie der 16-zöllige Dunlop D402F, der an der Forty-Eight verbaut ist.
Und genau da liegt der Sturheits-Hase im Pfeffer. Das schweineschwere Vorderrad der Forty-Eight will nicht gerne einlenken; kein Wunder angesichts des horrenden Gewichts und der daraus resultierenden Kreiselkräfte. Aber nicht nur das Gewicht, sondern auch der Durchmesser des Reifens ist unmittelbar mitverantwortlich für die Rotationskräfte. Da hatten wir unser zweites Aha-Erlebnis. Es stellte sich nämlich heraus, dass der Außendurchmesser des Ballon-16-Zöllers an der Forty-Eight nur knapp unter dem der 19-Zöller liegt, die wir zum Vergleich herangezogen haben. Die weltweit gängigen 17-Zöller muten im Vergleich dazu schon fast schmächtig an.
Wir fassen zusammen: Die Forty-Eight kommt serienmäßig mit bleischweren Reifen in Tateinheit mit vergleichsweise großen Außendurchmessern! Wie bitte
soll sowas freiwillig ums Eck wollen? Dazu kommt noch, dass die Reifenaufstandsfläche am OEM-Vorderrad ziemlich groß ist, was nicht gerade einen souveränen Gerade-auslauf fördert. Und tatsächlich rührt die Forty-Eight ganz gerne bei Geradeausfahrt behäbig um die Hochachse, nicht dramatisch zwar, aber doch irgendwie nervig; ständig muss der Fahrer aktiv dafür sorgen, dass die Fuhre sauber gerade läuft …
Hat jemand von euch den ganzen Text vorliegen? Wäre auch interessant ob andere Hersteller auch so schwer sind. Da gab es in der Vergangenheit schon abweichungen...
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Street Glide Special Bj.2020
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