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Guten Morgen ;-)
kurze Frage, hab auf meiner Softail 2004 eine JPS (Fat Bubba ) Gabel ,und nun neue Bremsen von einem 2020 Model, mir einen Adapter bestellt, und zack passt nur für den originalen Bremssattel, der Neue sitzt ca 1,2 cm weiter Richtung Felge, hat wer ne Ahnung ob es dafür auch Adapter gibt, kann keinen finden ? ansonsten müsste ick mir nen "alten" Bremssattel besorgen .
Danke,Grüße und scheenen Sonntach
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3 x 3 ist Donnerstag ....logisch..oder ?
Ich würde auf jeden Fall den neuen Sattel verwenden , da dieser deutlich effektiver ist wie die alten Modelle. Die neuen werden bei Brembo gefertigt , soweit mir bekannt.
Wenn der neue Sattel nach innen gerückt sitzt und eine Distanz zur Gabelaufnahme nötig wird , dann dreh dir dafür Hülsen und bestell dir längere Bremssattelschrauben in 10.9.
Achtung , das Gewinde der neueren Sättel ist metrisch.
zum zitierten Beitrag Zitat von HeikoSK
Ich würde auf jeden Fall den neuen Sattel verwenden , da dieser deutlich effektiver ist wie die alten Modelle. Die neuen werden bei Brembo gefertigt , soweit mir bekannt.
Wenn der neue Sattel nach innen gerückt sitzt und eine Distanz zur Gabelaufnahme nötig wird , dann dreh dir dafür Hülsen und bestell dir längere Bremssattelschrauben in 10.9.
Achtung , das Gewinde der neueren Sättel ist metrisch.
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zum zitierten Beitrag Zitat von RalleNL
ja Klasse Danke, hatte ich auch drüber nachgedacht,nur bin ich bei 1,2 cm Distanzbuchsen doch etwas skeptisch, wenn ick mit 400 Kg +Km/h antippe wie sich die Kräfte entwickeln, und ick bremse zu 99% nur mit der Handbremse ,eventuell muss ich mir ne dicker Adapterplatte machen .

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Wenn man schon keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten 
Stammtisch in Münster/NRW
Ich habe bei mir auf Grund der breiteren Gabelbrücken in Verbindung mit dem Fatboy Vorderrad auch 10mm Distanzen für den Bremssattel drehen müssen , welche ich aus AL7075 gefertigt hatte.
Die Abnahme durch die DEKRA verlief völlig problemlos . Generell ist die Eintragung alternativer Bremsanlagen möglich , zumal im vorliegenden Fall eine deutliche Verbesserung zu erwarten ist.
...und "Schimmy" - auf jeden Fall muss die Pumpe zum Sattel passen. Da hast du absolut Recht ...
ick habe die neue bremse komplett neu vorn wie hinten, hinten is im Moment die alten noch drin, kann auch so bleiben, ist ab unabhängig, nur vorn hätte ich gern die Neue, der Adapter passt aber nur für den alten Sattel, und scheinbar gibts für die Gabel und die neuen Bremsen noch keinen Adapter ,dann wird mir whol nix anders über bleiben als soon Block "Duraluminium" zu nehemen und die Fräse anzuwerfen, bzw. lassen, evtl Gebrauchsmusterschutz , lohnt sich aber wohöl nicht wirklich für 5Stück im Jahr 
Aber jedenfalls Danke für all die juten Tipps !
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3 x 3 ist Donnerstag ....logisch..oder ?
Moin,
@RalleNL zu Deinen Distanzbuchsen: 12mm ist absolut ausreichend aber ich würde wie @HeikoSK schon sagt auf jeden Fall AW-7075 (auch häufig als Flugzeugaluminium bezeichnet nutzen).
Ich habe mir 2016 mal eine eigene Bremsanlage (nicht für eine Harley) gebaut und diese komplett für den TÜV berechnet. Die Unterlagen mit den Berechnungen umfassen ca. 40 Seiten und die Anlage wurde ohne Probleme vom TÜV abgenommen.
Alles was über 10mm Stärke ist, ist überhaupt kein Problem und bei 10mm ist noch ein riesen Puffer vorhanden!
Falls Du wissen möchtest, was für Kräfte an der Bremsscheibe angreifen, siehe 1 Bild: Bei meinen Berechnungen bin ich damals bei max. Beladung (460kg, 2 Personen plus Gepäck) bei ca. 11.500 N gelandet, das ist schon eine Hausnummer! Da die Harley jedoch größere Scheiben (als meine Bremsanlage) hat, reduziert sich die Kraft sehr schnell und wird ungefähr in Größenordnungen von 9.000 N liegen. Wenn Du nur mit Vorderbremse bremst, natürlich dann komplett am Vorderrad.
Die Materialstärken - in dem Fall für Adapterplatten - wurden über die in Bild 2 abgebildeten Formeln berechnet und lagen in meinem Fall bei ca. 4 mm. Habe damals dann 10mm Adapter gefräst und somit mehr als 150% Puffer. Daher wie gesagt, 10mm Buchsen überhaupt kein Problem. Ach ja, Material war auch bei mir AW-7075.
Zum Thema Bremskolben:
Es gibt auch die Möglichkeit, zu berechnen, welche Bremspumpe man zu welchen Bremskolben einsetzen sollte. In meinem Fall habe ich damals von 2 x 1 Kolben schwimmend auf 2 x 4 Kolben starr umgestellt (also von 2 Kolben auf 8 Kolben). Da sollte man auf jeden Fall die Bremspumpe anpassen.
Mit der gewählten Bremspumpe (radial) kann ich mit max. 2 Fingern das Hinterrad beim Bremsen problemlos steigen lassen - ob sinnvoll oder nicht sei mal dahin gestellt. Damit kann man natürlich schnell überbremsen.
Ich würde einfach erst einmal die alte Bremspumpe nutzen und ausprobieren. Wenn die Bremsleistung vom Gefühl her gut ist, dann solltest Du die Bremspumpe behalten.
Problem mit stärkeren Bremspumpen ist nämlich - wie schon gesagt - man muss auch richtig bremsen können ... und das können weniger als 1%, heißt nicht, dass ich mich dazu zähle.
Falls du keine Adapterplatten mit ABE findest, kann ich Dir gerne meine Unterlagen mit den Berechnungen zur Verfügung stellen. Aber ich sage gleich, die müssten dann natürlich auf die Adapterplatten der Harley angepasst werden. Mit guten Kenntnissen in der Mathematik und Physik kein Problem 
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Der Weg ist das Ziel ... wer torkelt hat mehr vom Weg! 
Hier nochmal der Grund für das Material (AW-7075). Die Wechselbiegefestigkeit wirkt sich nämlich entsprechend hoch auf die Materialstärke aus!
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