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Geschrieben von Schimmy am 23.10.2023 um 10:12:

zum zitierten Beitrag Zitat von Wern
Jetzt wo du konkret fragst, habe ich nochmal nachgesehen: steht in allen Bedienungsanleitungen meiner Ladegeräte, auch im Netz bei Polo, Louis, Varta etc.
Wird also wohl stimmen.

zum zitierten Beitrag Zitat von snike98
Ist doch `ne steinalte Faustregel; haben mir schon alte KFZler in den Siebzigern angeraten.
Ist technisch sicher überholt, falsch machen kann man damit aber sicher auch nichts.

Moinsen @Wern , @snike98 

Genau DA "liegt der Hund begraben", denn dieses Limit trifft auf die heutzutage verbauten AGM und Gel-Akkus NICHT mehr
zu, sondern bezieht sich auf die "in grauer Vorzeit" üblichen Nasszellen-Akkus.

Da user "wern" die Homepage von Varta zitierte: Dort sollte man nicht alleine nur auf das geschriebene Wort achten, sondern
sich vielmehr die beiden dort abgebildeten Ladediagramme genauer anschauen.... Das obere der beiden zeigt die Ladekurve
eines AGM-Akkus und dort steht als Formel:
I = 25%.... 35% x C
also im Klartext: max. Ladestrom (A) für AGM-Akkus entspricht 25 bis 35% der angegebenen Batteriekapazität (Ah).
Der maximale Ladestrom für einen LiFePo4-Akku kann sogar 100% der angegebenen Kapazität betragen, ohne dass es dem Akku schadet.

Nun ist es sicherlich nicht falsch Akkus auch mit einer geringeren Stromstärke aufzuladen (die neuen, "intelligenten" Ladegeräte passen
ohnehin Ladespannung und -strom dem Entladezustand des angeschlossenen Akkus an), nur sollte einem daran gelegen sein den Akku
schnellstmöglich wieder vollständig aufzuladen, um die Gefahr der Sulfatierung (= Leistungsverlust) zu minimieren. Augenzwinkern

Mal so als Beispiel:
Der Ladevorgang eines zu 50% entladenen 20Ah Akkus dauert mit einem Ladestrom von 0,8A ca. 12,5 Stunden ; mit einem Ladestrom
von 5A hingegen nur ca. 2 Stunden. Augenzwinkern

In diesem Zusammenhang finde ich diese Aussage auf der YUASA Homepage auch recht interessant (Bild).....

GReetz  Jo

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Wenn man schon keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten Augenzwinkern

Stammtisch in Münster/NRW


Geschrieben von Agossi am 23.10.2023 um 14:39:

Ich stelle meine Maschine Ende November in der Einstellhalle ab, schliesse den Benzinhahn und überwintere sie so.
Ende Februar öffne ich den Hahn, ziehe den Choke und starte sie.

Sonst mache ich nichts, seit 4 Jahren funktioniert das tadellos so. Man kann aber natürlich auch eine Doktorarbeit draus machen.

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"Der Staat ist das kälteste aller kalten Ungeheuer...".
Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, 1883

Freiheit und Frieden für die Ukraine!
 


Geschrieben von Schneckman am 26.10.2023 um 12:52:

Minimale Ablagerungen im Vergaser summieren sich mit der Zeit auf und werden sich irgendwann bemerkbar machen.
Gutes Ablüften soll helfen.
Es geht schleichend und wird nicht unbedingt sofort bemerkt, z.B. die Drehzahl fällt langsamer zurück in den Leerlauf, Verbrauch steigt, Endgeschwindigkeit wird weniger.
Vergaserfachmann Steven Topham empfiehlt nicht nur das Leeren der Schwimmerkammer, sondern sogar deren Ablaßschraube (je nach Vergser die ganze Kammer) noch einige Zeit offen zu lassen.
Dies schon ab zwei bis drei Monaten Standzeit.
Nicht leerfahren, da bleibt immer noch Sprit drin, sondern durch Abnehmen der Kammer oder Ablaßschraube komplett leeren.
Und sicherstellen, daß nicht durch den Schlauch noch was vom Benzinhahn her nachläuft.

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WAS MAN ANFÄNGT, MUß MAN AUCH ZU EN