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Geschrieben von Agossi am 23.04.2026 um 15:48:

Wenn ein Einspritzventil undicht ist, läuft wegen dem Restdruck etwas Benzin über das geöffnete Einlassventil in den Zylinder, dieses Benzin läuft dann mit der Zeit  durch den Stossspalt der Kolbenringe in das Kurbelgehäuse. Das passiert bei jedem Verbrenner mit Einspritzung. Die Menge ist aber so klein (nicht mal ein Schnapsglas), dieses Benzin verdunstet dann bei warmen Öl sofort. Das ist hier aber garantiert nicht das Problem.

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"Der Staat ist das kälteste aller kalten Ungeheuer...".
Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, 1883

Freiheit und Frieden für die Ukraine!
 


Geschrieben von Foxy am 23.04.2026 um 16:02:

Herzlichen Dank an alle für die Infos !!!!

Wie mess ich den Ölstand richtig?  Aufem Seitenständer oder wenn das Moped aufgerichtet ist ?

Will ja jetzt keinen Fehler machen.

Die KI sagt: Der Ölstand bei einer Harley-Davidson Sportster 2016 wird bei warmem Motor (nach einer 15min Fahrt) im Stand auf dem Seitenständer gemessen.

Olstab wird eingesetzt, aber nicht eingeschraubt.

Messen sie keinesfalls bei kaltem Motor, da Öl vom Tank in den Sumpf gelaufen ist.


OK, dann halte ich mich mal dran.

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Grüße aus Rockenhausen

Foxy

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Geschrieben von dan_w_83 am 23.04.2026 um 16:08:

Auf dem Seitenständer abgestellt. Ölstand ideal dann zwischen Min und Max.

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Tutto passa. 


Geschrieben von motorcycle boy am 24.04.2026 um 00:11:

 @Foxy 

„Olstab wird eingesetzt, aber nicht eingeschraubt.“

In dem Manual von @dan_w_83  steht aber das genaue Gegenteil. Und so kenne ich es auch von meiner XL MJ 2010. Am Öltank hat sich in der letzten XL-Baureihe von MJ 2004 - 2020 nix wesentliches geändert.

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Geschrieben von dan_w_83 am 24.04.2026 um 08:48:

 @Foxy :
In dem Fall erzählt die KI Müll.
Wenn du es GANZ richtig machen willst, misst du den Ölstand im betriebswarmen Zustand unmittelbar nach dem Abstellen auf dem Seitenständer. Und zwar so, wie es das Manual sagt: Deckel raus, abstreifen, Deckel reindrehen, rausdrehen - Stand prüfen.

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Tutto passa. 


Geschrieben von holgiundben am 24.04.2026 um 10:35:

Es ist nicht so wichtig ob der Ölmessstab eingedreht oder drauf gelegt wird. Der Unterschied ist zu vernachlässigen. Wenn nicht bis Maximum aufgefüllt wird. Bei Trockensumpfschmierung ist nur sehr wichtig, dass das Öl bei Betriebstemeratur (80 Grad +) gemessen wird. Nach 15 Min. Fahrzeit wird es diese noch nicht erreicht haben.

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Geschrieben von springerdinger am 24.04.2026 um 12:08:

zum zitierten Beitrag Zitat von holgiundben
Bei Trockensumpfschmierung ist nur sehr wichtig, dass das Öl bei Betriebstemeratur (80 Grad +) gemessen wird. Nach 15 Min. Fahrzeit wird es diese noch nicht erreicht haben.

Je nach Luft-Temperatur, also Jahreszeitbedingt.


Geschrieben von Tuck am 24.04.2026 um 19:46:

Ölstand Erfahrungswert.

Wenn kalt auf Seitenständer Öl am Messstab (eingeschraubt) zu sehen ist (unter min.) hat man bei einem heißen Motor schon einen gesunden Level .
Vor dem Messen dennoch 30 Sek. laufen lassen.

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Sportster 883R


Geschrieben von Foxy am 27.04.2026 um 09:07:

Moin zusammen,

also ich hatte gestern Zeit und hab mich der Sache mal angenommen.

Hab mal rund 1L Öl abgesaugt und dann mal 10 Minuten im Stand tuckern gelassen, da lief dann auch nix mehr aus.  Danach alles von unten noch mal kontrolliert, ob alles trocken ist und dann einfach mal langsam 10 Minuten durchs Wohngebiet gefahren. Wenig Drehzahl immer geschaut ob was ausläuft, was aber nicht dr Fall war.

Dann zuhause auf den Seitenständer gestellt (Motor aus) und nachgeschaut. Für mein Gefühl noch ein kleines bissel zu viel im Öltank, also nochmal 100 ml rausgesaugt und somit war der Ölstand ein kleines bissel unter der Max. Markierung.  Auch die Cappucino-Farbe war verschwunden und das Öl war bernsteinfarben.

Filter hab ich jetzt nicht gewechselt, da es danach in Ordnung aussah.

Vermutlich war einfach zu viel ÖL drinne und was dann zusammen mit dem Kondenswasser diese Plörre ergab. Auch zur Viskosität des Öles, das ist schon ehr dünnflüssig, von daher wohl meine Fehlinterpretation in der Schrecksekunde das da Wasser mit dabei ist....  

Alles in allem scheint jetzt wieder alles in Butter zu sein und ich (und vor allem meine Freundin) mit dem Schrecken davon gekommen zu sein.

Herzlichen Dank an alle für eure Unterstützung und Beratung.


Wenn es hier eine "virtuelles Bier" gäbe, würde ich es mal in die Runde werfen.....großes Grinsen

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Grüße aus Rockenhausen

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Geschrieben von Nightrider am 27.04.2026 um 10:16:

Vermutlich wäre ein einfacher Ölwechsel das beste, und dann wären auch gleich die Füllstände korrekt.

Wann ist den dein nächster Ölwechsel geplant, in ein bis zwei Jahren?

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Geschrieben von dan_w_83 am 27.04.2026 um 11:42:

Ok, danke für die Rückmeldung.
Wie ich das Resümee verstehe hast du das Öl -neben dem Filter- also jetzt auch nicht gewechselt, sondern dringelassen?
Die Viertelstunde würde ich persönlich mindestens nach der langen Standzeit investieren. 

Gruß

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Tutto passa. 


Geschrieben von Foxy am 27.04.2026 um 12:46:

Hi,

Nunja, es ist so das das Moped im nächsten 1/2 bis 1 Jahr nicht gefahren wird. Das hängt an pers. Umständen die ich leider nicht ändern kann.

Ob da jetzt altes oder neues Öl drinne ist, macht doch jetzt wirklich keinen großen Unterschied, oder ? Wenn 2027 das Ding (hoffentlich)öfters bewegt wird, dann mach ich davor mal eine Ölwechsel und gut ist.

Die Teile sind ja bestellt und da, sollte also auch auf die schnelle Machbar sein.

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Geschrieben von dan_w_83 am 27.04.2026 um 13:58:

Ok, in dieser Situation würde ich das dann genauso machen.

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Tutto passa. 


Geschrieben von Vierbeiner65 am 27.04.2026 um 20:45:

Genau, 2027 wieder alles auf Anfang setzen. Jetzt für Klarheit sorgen wäre der bessere Weg und es schadet auch nicht die alte Plörre zu entsorgen.

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Sei lieber zu alt für den Scheiß als zu scheiße für dein Alter.


Geschrieben von Nightrider am 27.04.2026 um 21:07:

Wie war das noch mit den drei Aggregatzuständen , fest, flüssig,..

Also als Physiker hätte ich das Bike nur ordentlich warm gefahren , dann wäre das Wasser aus dem  Öl auch einfach verdunstet.

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