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Geschrieben von DerFalte am 03.09.2011 um 23:59:

Ich hab 5 Jahre gebraucht bis es mir bei jedem Bike das ich sah wieder in den Fingern juckte, und weitere 6 bis ich mir dann die Harley leisten konnte und das erste mal wieder gefahren bin.
Dabei waren nur Mittelhandknochen, 3 Rippen, 2 Finger und ein Bein gebrochen, Rückblickend hätte ich sofort wieder aufsteigen sollen, da die Jahre ohne immer was gefehlt hat.

Ich denke aber auch, dass solche Erinnerungen nicht Schaden, ganz im Gegenteil, denk dran und fahr dementsprechend und das schnellst möglich und nicht so schnell wie möglich !

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fröhlich Alte Haut sieht auch ohne Tattoos scheiße aus ! fröhlich
G**gle ist erst 12 und weiß schon mehr als du!


Geschrieben von Sticki1 am 04.09.2011 um 15:28:

es kommt auch darauf an wie sehr man biker mit leib und seele ist.
manche leute fahren halt ab und an mal und jede änderung der lebenssituation bis zu nem Unfall den sie erlebt haben ,egal ob selbst oder fremd, läßt sie mit dem motorradfahren aufhören.

Bei mir auf der A70 ist am freitag ist z.b ein Vater mit seinem Sohn (17) auf der Bahn verünklückt.er hat mit hoher geschwindigkeit auf der linken spur in einer kurve mehrere autos überholt,beim einscheren ist er voll nach rechts rüber,die leitplanke entlang und dann hats beide über dies ausgehebelt.der war so schnell,daß es beide körper zerrissen hat. die A70 war lange gesperrt weil sie nicht alle körperteile fanden. Der Biker war aus dem Nachbarort und man kannte sich.
Ich hab die bilder samstag früh in der zeitung gesehen und bin dann auch mit dem bike los. hatte spaß wie immer aber trotzdem ein gewissen magengrummeln,weil der crash so present war.

2004 hat mich einer runtergeholt, daß mein halswirbel nur angeknackst und nicht durch war hab ich nen schutzengel zu verdanken.
meiner frau überlies ich die entscheidung ,ob ich weiterfahren soll oder nicht.
nach kurzer zeit hab ich mit bandaschierten armen ne triumph nach hause gefahren,frisch vom händler.

manche hättens gelassen.
mußt also für dich das ganze entscheiden


Geschrieben von DAX 55 am 04.09.2011 um 18:16:

Moin Moin

Ich gebe den meisten Leuten hier recht wenn sie Sagen das erlebte muß erst einmal verdaut werden. Ich fahre jetzt seit etwas über einem Jahr nach längerer Auszeit ( kein Unfall ) wieder Motorrad und ich bin eigentlich an jeder Kreuzung oder Einmündung Bremsbereit, hört sich zwar blöd an, aber hat mich der andere Verkehrsteilnehmer auch gesehen? Und wenn ich den Artikel von sticki 1 lese, oder die Kollegen bei Starkregen BAB linke Seite sehe, gehe ich lieber mit meinem Schutzengel ein Bier trinken.
Viel Spaß beim Bollern

Gruß Bernd Freude


Geschrieben von turbo am 04.09.2011 um 18:43:

so isses Bernd. Mit dem alter kommt die weißheit oder dich erwischt es selber. Nach nem kapitalen abflug hatte ich ne heidenangst vor der ersten schnellen kurve. Gelegt hat sich das nie wieder.
Der respeckt fährt immer noch heute mit. Und das ist auch gut so. Man sollte seine grenzen kennen und wenn es nicht sein muss, auch einen gehörigen abstand zu ihnen einhalten. Als puffer sozusagen. Lass die anderen machen und mach dein ding im wohlfühlbereich.

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Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Plastik-Motorräder


Geschrieben von kaya am 04.09.2011 um 19:29:

Hallo ihr,

ich bin gestern auf`s Bike und habe ein paar Runden gedreht, es war ok.
Aber ok heißt nicht, so wie es sein sollte!
Naja, mal sehen....?

Ich danke euch, für die Antworten und Tip`s!

Grüßle,

Kaya


Geschrieben von Bacardihardy am 04.09.2011 um 19:36:

Jeder verarbeitet das erlebte sehr individuell, dazu gibt es keine pauschalen Tipps. Ich wurde 2004 abgeschossen - es ist nichts mehr wie vorher. Wollte aber schon mit Krücken wieder aufs Mopped, man muss innerlich dazu bereit sein, wenn es keinen Spass mehr macht - bleiben lassen. Sich und anderen was beweisen wollen ist Blödsinn.

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Am Horizont gehts weiter..............................




nicht nur nachdenken - auch vordenken


Geschrieben von Adi am 04.09.2011 um 20:23:

Ich habe schon mehrere Abflüge hinter mir, habe auch schon einige Andere abfliegen sehen und auch Einige Kameraden durch Unfälle verloren, aber mein Spass am Motorradfahren ist weiterhin ungebrochen.
Klar denkt man ab und zu an die Eigenen Abflüge und die der Kameraden, aber das hält mich nicht ab.
Irgendwie gehört Mopedfahren zu meinem Leben und ich brauche das wie Luft zum atmen.

Solange ich die Alten Gebeine über einen Sattel schwingen kann, solange werde ich auch Mopedfahren Freude

Vielleicht ein kleiner Tipp: Ich habe manche Tage kein gutes Gefühl, wenn ich mich aufs Moped setze und dann lasse ich es auch sein.

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Lieber Gott, bitte lass mich bloß nicht erwachsen werden cool


Geschrieben von Chrisk am 05.09.2011 um 09:14:

Sobald die Angst den Soziusplatz besteigt, würd ich sofort handeln und kein Zweirad mehr im Strassenverkehr fahren.
Das klein wenig Unsicherheit wird einen in Notsituationen lähmen und man wird zur Gefahr seiner selbst und anderer.
Unfälle werden jedoch immer passieren, die Frage ist letztendlich nur: ist man unter den Betroffenen oder nicht.


Geschrieben von Mudman am 06.09.2011 um 22:35:

Mich hat bisher noch keiner vom Bike geholt, aber abgeflogen bin ich damals in jungen Jahren öfters. Heute habe ich gesehen, wie zwei Leute einer Rollerfahrerin auf die Beine halfen. Sie war zuvor von einem links abbiegenden Mercedes erwischt worden...
Mir ist bei sowas immer ganz schön flau, es motiviert mich aber, noch aufmerksamer zu fahren. ich bin der Meinung, daß man die eigene Sicherheit sehr viel verbessern kann, wenn man grundsätzlich unterwegs keinem traut.
Ich kann jedem, den es selber mal erwischt hat, raten, bald wieder zu fahren, wenns geht, denn sonst wirds irgendwann sehr schwierig...

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Endlich bist Du ohne Leid, wir sehen uns wieder in einiger Zeit...

Danke Dir für vielen schönen Jahre, unsere Liebe wird ewig weiterbestehen...

Eines Tages fahren wir "drüben" weiter...


Geschrieben von blaugrau am 06.10.2011 um 15:21:

.... warum ist der Themenstarter nun abgemeldet ? Hat er das Motorrad fahren tatsächlich aufgegeben ?

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Grüße aus dem hohen Norden

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Geschrieben von Seba75 am 06.10.2011 um 15:43:

Hallo Leute,
Ich bin früher immer Joghurtbecher gefahren und mit Kumpels jagt auf Porsche u.Co gemacht, in der Zeit hatte ich 2 Kumpels verloren und viele abfliegen sehen. Zur Besinnung bin ich erst gekommen als mein Sohn zur Welt kam. Ich hatte nie Angst, dass ich draufgehen kann aber jetzt schon, denn ich will dass mein Sohn sehr sehr lange seinen Papa hat.

Als mein Sohn ca. 1 Jahr war, verkaufte ich alle Joghurtbecher.

Jetzt nach weiteren 5 Jahren fahre ich wieder und zwar eine Harley, die mich immer daran erinnern soll, dass ich Spaß haben kann aber schön sachte über die Piste cruisen soll. Und das macht sogar einen riesen Spass obwohl ich bei jeder Ausfahrt, Einmündung, Kreuzung u.Co stets bremsbereit bin.

Euch allen viel Spass beim bollern cool

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Gruß
Seba


Geschrieben von blaugrau am 06.10.2011 um 16:02:

Seba, bremsbereit und aufmerksam sollte man immer sein, und den Papi verlieren kann ein Kind auch wenn der Papi Harley fährt. Aber schön das Du das Risiko vermindert hast und Dich damit wohlfühlst. Beim Themenstarter hatte ich das Gefühl die Angst wird zu stark.

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Geschrieben von Tuppes am 08.10.2011 um 10:59:

hier auch mal mein Bericht zu diesem ernstzunehmendem Thema. 1978 bin ich mit einem Freund auf einem Bikerparkplatz in der Eifel unterwegs. Samstag Abends gegen 18 Uhr fährt ein 22 jähriger mit seinem jüngeren Bruder als Links Abbieger von besagtem Parkplatz mit einer Yamaha RD 250cc als ein Wahnsinniger in der langgezogenen Kurve ( Tempo 70 ) mit ca. 150 km / std. herangeflogen kam ! Der 22 zig jährige ( wie sich rausstellte Fahranfänger ) würgte zu allem Überfluss seine Maschine ab und stand mitten auf der Fahrbahn ! Es kam zum Aufprall der beiden Maschinen ! Ich schreibe nun nicht, wie das Grauen danach aussah.......nur soviel, wir versuchten, die beiden Brüder, die lichterloh brannten, mit unseren Jacken zu löschen; ohne zu wissen, das diese bereits tot waren ! Den anderen Fahrer , der auch keine Hilfe mehr benötigte, lag weit ab von seinem Motorrad ! Mein Freund liess sich daraufhin von seiner Frau von der Unfallstelle abholen und fährt seitdem kein Motorrad mehr! Viele andere sehe ich auch heute noch auf dem Bike ! Nur, seit diesem Tag hat sich alles geändert; trotzdem macht mir das Motorrad fahren immer noch Spass ! Was ich damit sagen wollte, jeder muss für sich entscheiden, ob er nach sowas weiter fährt oder es lässt ! Es soll ja auch andere schöne Hobbys geben !!


Geschrieben von ElLobo am 08.10.2011 um 12:38:

Das sind Erfahrungen im Leben, die jeder anders verarbeitet. Ein eigener oder auch ein beobachteter Unfall führt immer zu einer Reflektion über den eigenen Umgang mit dem Motorrad.
Bei einem entwickelt sich Angst, dann sollte man nicht wieder auf's Motorrad steigen, solange die Angst einen begleitet. Stellt sich ein gesunder Respekt vor dem ein, was man tut, sofort wieder mit einem Stück mehr Erfahrung drauf.
Motorradfahren soll Spaß machen und nichts wozu man sich zwingen muß.
Angst führt zu Fehlern und die werden auf zwei Rädern nicht verziehen.

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cool
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Geschrieben von Rockerneuling am 10.10.2011 um 12:15:

Das sind Erfahrungen im Leben, die jeder anders verarbeitet. Ein eigener oder auch ein beobachteter Unfall führt immer zu einer Reflektion über den eigenen Umgang mit dem Motorrad.


Genau so ist es. Nach einem schweren unverschuldeten Autounfall ( Freundin schwerst verletzt, ich unverletzt) bin ich auch erst nach ca. 2 Monaten Auto gefahren.
Sicher erst wieder nach 6 Monaten. Und ja man fährt danach anders und hält auch an.
Deswegen fahre ich schön gemütlich Bike und genieße das Leben..............

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Ab jetzt fahre ich HD und gucke HD Zunge raus