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Ich würde da auch nicht lange rum machen und einfach stumpf eine kplt. neue Ölpumpe einbauen. Das ist doch eine Einheit mit dem Kugelventil, Dichtsitz Metall auf Metall und der richtigen Federvorspannung - oder nicht? - muss doch alles richtig sitzen. Geht dann ja Jahre lang 50. - 100 k km.
Zudem der Motor war ja revisionsbedürftig, weshalb er ja komplett revidiert wurde. (generalüberholt) Da macht's doch die viele Jahre alte Ölpumpe ohnehin dann auch nicht mehr lange.....erneuern und fertig. Verschleißteil. Dann hat man wenigsten alles frisch = sorglos Gute Fahrt. Thema erledigt.
(Wenn alles andere noch richtig funzt)
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4 Räder bewegen den Körper, 2 Räder den Geist!
zum zitierten Beitrag Zitat von Road King Spezial 22
...... Geht dann ja Jahre lang 50. - 100 k km.
........... Da macht's doch die viele Jahre alte Ölpumpe ohnehin dann auch nicht mehr lange.....erneuern und fertig. Verschleißteil......
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Aber vermutlich alles Geschmacksache 
Gute Fahrt!
@enrico
Ich fahre auf meiner Shovel immer noch die originale Ölpumpe, trotz vieler "Warnungen" auf S&S zu wechseln. Wie viele km die jetzt gelaufen hat kann ich nicht sagen da der originale Tacho nicht mehr verbaut war als ich die Maschine 1996 gekauft habe. Und somit ist das Tel nun fast 46 Jahre alt und läuft immer noch tadellos.
Gruß
Harry
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Drosseln sind Vögel, wer sie in Motorräder Verbaut ist ein Tierquäler.
Nee, die Pumpen werden im Prinzip nur ersetzt, wenn sie Späne fressen mußten.
Einen geringsten Verschleiß durch Benutzung mag es ja geben, is aber völlig irrelevant.
Plötzliches Versagen wegen Altersschwäche ist ausgeschlossen.
Danke für die letzten beiden Beiträge !
Ich habe noch NIE von einer Harleyölpumpe gehört, die plötzlich oder auch nur langsam versagt, solange alle anderen Komponenten i.O. sind.
Harleypumpen versagen nur, wenn falsche Dichtungen verbaut werden oder sie Späne fressen müssen.
Meine Erfahrung mit Pan-, Shovel- und Evopumpen in den letzten 45 Jahren.
Gruß, Franz
Diese Kreiselpumpen laufen eigentlich ziemlich zuverlässig. Der Öldruck kann im Laufe der Zeit etwas nachlassen, reicht aber i.d.R. noch aus.
Aber wenn der Kugelsitz vom Rückschlagventil so ausgeschlagen ist, dass das KW-Gehäuse in einer Woche voll ist, hilft auch Einschlagen oder Tausch der Kugel m.E. wenig.
An einer älteren Pumpe läuft das Öl dann auch an den Zahnrädern vorbei, weil die zum Gehäuse mehr Spiel haben.
Da muss man dann die Pumpe tauschen um das Wetsumping zu reduzieren. Und wenn man sowieso an die Pumpe ran muss, kann man sie auch gleich tauschen.
Ganz weg bekommt man es aber nicht. Aber es sollte zumindest nach einer Woche Standzeit möglich sein die Kiste normal zu starten.
Ich habe früher an meiner Norton das Öl im Winter abgelassen. Die hatte auch so eine Kreiselpumpe.
Ich geb's auf!
Viel Spaß noch beim Herumtheoretisieren!
zum zitierten Beitrag Zitat von Knut Schmidt
Hallo, bei EVO Big Twin mit obenliegendem Öltank ist es nicht ungewöhnlich, dass Öl bei Stillstand in das Kurbelgehäuse läuft. Harley schreibt im Owners Manual 1989 auf Seite 194, dass die Ölleitung „abgeklemmt“ werden soll, wenn das Motorrad mehrere Monate steht.
zum zitierten Beitrag Zitat von LRalf
zum zitierten Beitrag 1913234
Bevor man allerdings 200€ für so einen elektrischen Absperrhahn ausgibt, kann man das Geld besser in eine neue Ölpumpe investieren.
Der Aufwand ist jedenfalls nicht viel höher als der Tasuch von Kugel und Feder.
zum zitierten Beitrag Zitat von springerdinger
zum zitierten Beitrag Zitat von LRalf
zum zitierten Beitrag 1913234
Bevor man allerdings 200€ für so einen elektrischen Absperrhahn ausgibt, kann man das Geld besser in eine neue Ölpumpe investieren.
Der Aufwand ist jedenfalls nicht viel höher als der Tasuch von Kugel und Feder.
Dass das nur der gleiche Aufwand ist, wage ich zu bezweifeln.![]()
Zitat von LRalf
Diese Kreiselpumpen laufen eigentlich ziemlich zuverlässig. Der Öldruck kann im Laufe der Zeit etwas nachlassen, reicht aber i.d.R. noch aus.
Aber wenn der Kugelsitz vom Rückschlagventil so ausgeschlagen ist, dass das KW-Gehäuse in einer Woche voll ist, hilft auch Einschlagen oder Tausch der Kugel m.E. wenig.
An einer älteren Pumpe läuft das Öl dann auch an den Zahnrädern vorbei, weil die zum Gehäuse mehr Spiel haben.
Da muss man dann die Pumpe tauschen um das Wetsumping zu reduzieren. Und wenn man sowieso an die Pumpe ran muss, kann man sie auch gleich tauschen.
Ganz weg bekommt man es aber nicht. Aber es sollte zumindest nach einer Woche Standzeit möglich sein die Kiste normal zu starten.
Ich habe früher an meiner Norton das Öl im Winter abgelassen. Die hatte auch so eine Kreiselpumpe.
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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)
zum zitierten Beitrag Zitat von Knut Schmidt
Hallo, bei EVO Big Twin mit obenliegendem Öltank ist es nicht ungewöhnlich, dass Öl bei Stillstand in das Kurbelgehäuse läuft. Das ist zum Beispiel bei alten Engländern mit obenliegendem Öltank ganz normal. Manche haben dafür eine Ablassschraube. In US-Foren und anderen gibt es viele Berichte. Harley schreibt im Owners Manual 1989 auf Seite 194, dass die Ölleitung „abgeklemmt“ werden soll, wenn das Motorrad mehrere Monate steht. Ein oben verlinkter Absperrhahn mit Schalter für die Zündunterbrechung ist die perfekte Lösung. Auf die Kugel im Checkvalve sollte nur leicht geklopft werden. Es gibt eine längere Feder für das Checkvalve. Eine weitere Maßnahme ist eine Oil Catch Can zwischen Entlüftung und Luftfiltergehäuse. Ein echtes Abklemmen (Plattdrücken) des Schlauchs sollte vermieden werden, das macht ihn kaputt. Besser ist abziehen und zustöpseln.
Grüße
Knut Schmidt, Willich
Sag Deinem Freund, ich würde lieber auf das hören, was im Manual steht, als auf den Blödsinn, den er erzählt.
Grüß ihn schön vom Franz
Habe ihn von Dir gegrüßt, war ihm aber egal...
Mögliche Lösungen gegen Öl aus dem Kurbelgehäuse:
Ventil-Kugel etwas einklopfen, Ventilsitz einschleifen, stärkere Feder, Oil catch can, Ventil elektrisch oder manuell in der Ölleitung, Ölleitung abpressen oder abklemmen....
Alles mehr oder weniger aufwändige Lösungen. Habe ich auch alle bei meiner Shovel in Betracht gezogen und mir folgende Fragen/Ergebnisse vor Augen gehalten:
Ausgangs-Frage - wie oft sifft sie und spukt Öl aus dem Kurbelgehäuse?
Ergebnis: Wenn sie länger als 2-3 Wochen steht.
Folge-Frage: wie oft passiert das?
Ergebnis: Nach der Winterpause, nach dem Sommerurlaub, ansonsten 2-3 Mal pro Saison
Aufwand für oben angeführte Lösungen:
mittel bis hoch
Kosten für oben angeführte Lösungen:
niedrig bis hoch
Meine persöniche Lösung:
Beim Starten nach der Winterpause, nach dem Sommerurlaub und 2-3 Mal pro Saison Ölstand prüfen, den Entlüfterschlauch in eine 0,5 Liter Pet-Flasche stecken, die Shovel mit Choke starten, etwas warten und Klamotten mit Helm anziehen und anschließend die Flasche entfernen. Die Pfütze Öl in der Flasche ggfs. zurück in den Tank leeren und los geht die Tour.
Aufwand/ Kosten für meine Lösung:
sehr gering bis kaum vorhanden
Wie gesagt: Meine persönliche Lösung. Ich bin zufrieden damit.
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...die gute alte Zeit war mal eine schlechte neue Zeit ;-)