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EITMS (temperaturgesteuerte Abschaltung)

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EITMS (temperaturgesteuerte Abschaltung)

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Matze-VR1 ist offline Matze-VR1 · 567 Posts seit 12.10.2014
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Matze-VR1 ist offline Matze-VR1
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Neuer Beitrag 09.11.2025 14:17
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„Platz für einen Lüfter gibt es da nicht.“ - Aber selbstverständlich. Ich habe den Lüfter von Thundermax verbaut, mit spürbaren Ergebnissen. Allerdings habe ich neben der Star Racing Nockenwelle auch auf 128cui erweitert…Freude

Road King Spezial 22 ist offline Road King Spezial 22 · 786 Posts seit 04.08.2022
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Neuer Beitrag 09.11.2025 14:59
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Interressant....aber bei Stage III oder IV = 128cui wahrscheinlich auch notwendig.
Und?
Wie machen sich 128 mit NW 30/30 gegenüber dem 114 Stage II mit 30/30 NW ?

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Saftschubse ist offline Saftschubse · 363 Posts seit 24.01.2020
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Saftschubse ist offline Saftschubse
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Neuer Beitrag 09.11.2025 16:41
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zum zitierten Beitrag Zitat von Road King Spezial 22
Die Meinungen gehen beim Einfahren stark auseinander, aber so verbrauchen die Motoren auf Sicht dauerhaft weniger - bis gar kein Öl. Schärferes Einfahren bringt max. Motorleistung ggf. auch über den Normwerten, aber die brauchen ab da dann auch immer etwas mehr Öl und halten nicht ganz so lange.

Sorry ist Quatsch. Hab meinen Hocker gleich in den Arsch getreten (weil Garantie). Nach einem Jahr Stage 2 (S&S 475) verpasst und seit dem 30TKM mit stinknormalem E5 drauf gezogen. Bekommt zu 50% Feuer und verbraucht gar kein ÖL. Verbrauch bei Langstrecke um die 4,5 Liter und unter Jalla dann 5,5 - 6 Liter. EITMS geht nur bei längerem Stop and Go im Sommer an, ansonsten unauffällig.

Erster Ölwechsel bei 1600KM, dann immer zum Anfang der Saison. Fahre das Fuchs Silkolene Pro 4 10w60 im Motor und Primär und ein Castrol MTX 75w140 im Getriebe. Man muss auch nicht aus jedem Mist eine Wissenschaft machen. Was bringen dir die Ölanalysen ausser Kosten noch? Was interessiert mich der Kupferanteil im Öl? Egal, mach mal.

Road King Spezial 22 ist offline Road King Spezial 22 · 786 Posts seit 04.08.2022
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Neuer Beitrag 09.11.2025 17:01
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Kommt drauf an, mich interressiert es halt und ich kann damit ja auch was anfangen. Ein Arzt macht Blutanalysen, ich Ölanalysen. Fast dasselbe.
Motoren kann man nicht behandeln wie Menschen. Motoren muss man lieben!
Zudem habe ich ohnehin öfter mit Ölanalysen zu tun. Im EK bei mir dann ja auch nicht die Welt.....

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Flhrse5 Heiko ist online Flhrse5 Heiko · 391 Posts seit 10.12.2016
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Flhrse5 Heiko ist online Flhrse5 Heiko
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Neuer Beitrag 10.11.2025 11:10
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Es ist halt sein Hobby und wenn es ihn interessiert...warum nicht. Ich lese das mit Interesse und freue mich über solch detaillierte Beiträge. Wenn Saftschubse seinen Motor so behandelt dann ok. Ich würde es nicht machen und ~Feuer~ geben oder ~dem Ding in den Arsch treten~ ist nicht mein Ding.

Es sind die Langzeit Auswirkungen und wenn ich ein Motorrad habe das ich ~liebe~ dann bekommt es das Beste und die beste Behandlung zu der ich fähig bin oder ich mir leisten kann.

Es ist kein Gebrauchsgegenstand für mich sondern ein Liebhaberstück.

motorcycle boy ist offline motorcycle boy · 2182 Posts seit 01.09.2018
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motorcycle boy ist offline motorcycle boy
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Neuer Beitrag 10.11.2025 16:57
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„Was interessiert mich der Kupferanteil im Öl? “

Der und andere Metallurgie-Anteile im Öl sagt etwas über den Metallabrieb im Motor aus. Das ist der eigentliche Sinn einer Ölanalyse. Natürlich muß man dem Labor Angaben über den genauen Motortyp inclusive Bauzeit, Gesamt-Km-Leistung des Motors und Km-Leistung mit der übersandten Ölprobe mitgeben. Dann haben die Vergleichswerte, mit denen sie  normalen oder überdurchschnittlichen Verschleiß diagnostizieren können. Man muß sich das vorstellen wie ein Blutbild mit der Gegenüberstellung von Istwerten aus der Probe mit den Sollwerten eines Menschen im Alter des Probanden großes Grinsen . Da gibt es auch Werte, die unter der Nachweisgrenze liegen müßten, sonst liegt etwas ganz im Argen und steht kurz vor dem Ausfall.

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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)

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Road King Spezial 22 ist offline Road King Spezial 22 · 786 Posts seit 04.08.2022
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Neuer Beitrag 11.11.2025 10:45
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YEP!
Wen es interessiert, muss man dann wohl mal tiefer einsteigen.Augenzwinkern
Eine Ölanalyse ist nur ein Teil von diversen Zustandsuntersuchungen im Betrieb und zur Wartung eines Motors, aber generell ausssagekräftig wenn man mit den Werten etwas anfangen kann. Es gibt für Gas, - Benzin und Dieselmotoren typische Grenzwerte, sowohl für Metalle = Verschleiß, als auch Verunreinigungen, Zustand vom Öl etc. Das gilt auch für Getriebe und Hydrauilikanlagen etc. und dient natürlich in erster Linie kommerziellen Zwecken, bei denen ein Betriebsausfall finanziellen Schaden bedeutet. Nimm z. B. ein Mähdrescher: Steht das ganze Jahr in der Scheune, oder gar draußen still rum. Wenn er dann mal läuft = 2 - 3 Monate im Jahr, wenn überhaupt, aber dann auf Dauer-Vollgas. (Sowieso = hydrostatischer Antrieb) Dafür muss man den Motor und seine Wartung auslegen und auch die Stilliegezeit ausreichend konservieren, z. B. mit Korrosionsschutzöl 20W 20,das nur im Stillstnd drin ist. Oder ein Traktor. Läuft das ganze Jahr viel und beim Pflügen auf Dauer - Volllast. Ein Schlepper zum Anhänger ziehen und eggen, düngen, etc. braucht das nicht. Oder ein Rennmotor. Der ist auf max. Leistung für nur verhältnismäßig kurze Betriebsdauer konzipiert, für max. 2 - 3 Rennen, dann ist der fertig, bis hin nach jedem Rennen = mit Training nur wenige Stunden. Nicht aber 10. und 20.000 h wie ein Ackerschlepper, der auch viel Dauer Vollgas und Vollast fährt.
Als erstes geben Ölanalysen einen allg. Zustand des Motors im Betrieb wieder. Das ganze lässt sich auch darauf optimieren (Betriebsprofil) mit Trendanalysen = Ölprobe / - analyse bei jedem Wechsel und auch der Zeitpunkt vom Wechsel.
Zum einen kann man das Betriebsprofil des Motors und ausreichende Wartung auf den Verschleiß ablesen und seine Ölwechsel danach optimieren. Nicht vergessen: Prospekt - und Herstellerangaben sind immer nur Mindestanforderungen für den allgemeinen Durchschnitt, keinesfalls optimale Wartungsangaben zur maximalen Haltbarkeit bei durchschnittlem Betriebsprofil. Ein Motorradmotor ist eben kein Traktormotor.
Zum anderen: Wenn Du einen Motor über die übliche / gewöhnliche Betriebsdauer hinaus betreiben willst = also mit wesentlich mehr Betriebsstunden bis zur Generalüberholung / Motorrevision, oder - erneuerung als vorgesehen schaffen willst, musst Du Dir schon was einfallen lassen. Das gilt im Besonderen für alle die Ihren Motor über dem OEM setting hinaus auf höherer Leistung betreiben.
So übrigens kommen auch all die verschiedenen Ratings = Leistungsklassen und Ihre Lebensdauer von Motoren zu Stande für den jeweiligen Einsatzzweck. Bei Großmotoren hat ein und derselbe Motor z.B. bis zu 8 verschiedene Leistungsklassen je nach Betriebsprofil und Anwendung!
Der gleich Motor in einem Fischkutter, der für 24/7/365 Dauerbetrieb und Vollast ausgelegt ist, heavy duty commercial rating,  ist dann z. B. die niedrigste Leistungsklasse mit geringster Drehzhal bei Vollast, aber längster Dauerhaltbarkeit, gegenüber dem gleichen Motor mit dopplet bis dreimal soviel Leistung, höher augeladen, (Turbo) bis maximale Leistung in kürzerer Betriebsdauer und für ein viel schnelleres Fahrzeug, bis Höchstgeschwindigkeit, dann aber auch bei wesentlich höherer Drehzahl. Da sind die Wartungsvorgaben halbiert, bis 3 x höher einschl. Ölwechselintervalle und alles bis zu Überholungsarbeiten, nach Betriebsstunden oder nach Treibstoffverbrauch (wesentlich genauer)  ist dann vorgegeben mit wieviel Leistung der jeweilige Motor je nach Rating wieviele Stunden innerhalb von 24 h und einem Jahr betrieben werden darf.
Der heavy duty commercial dreht am niedrigsten mit geringster Max Leistung aber bis 24/7 Vollastbetrieb ganzjährig. Der Medium Duty hat bereits die Doppelte Wartung und nur halb so viele Betriebsstunden bis Überholungsarbeiten und der Light Duty für schnelle Fahrzeuge, die nur selten fahren hat die geringste Lebensdauer bis zur Generalüberholung bei 3 x mehr Wartung und 3 x kürzeren Intervallen. Dazwischen gibts alles was man braucht, bei Caterpillar und MTU rund 8 verschiedene Leistungsklassen aus einem Basismotor je nach Anforderungsprofil. Ein Panzermotor z.B. ist für Höchstleistung u. geringes Gewicht ausgelegt und weniger auf max. Betriebsstunden und das krasse Gegenteil von einem Traktor Motor im Ackerbau usw.
Das ganze lässt sich auch umkehren. So optimiert man Rennmotoren auf Höchstleistung, die nicht mitten im Rennen platzen, sondern gewinnen können, aber in Ihrem Leben nur die geringsten Betriebsstunden schaffen, wofür die aber eben auch nicht ausgelegt sind.
Wenn der Motor sicher eingelaufen ist, liegt es bei jedem selbst wie man den betreibt und wie lange er beim jeweiligen individuellen Betriebsprofil dann hält, (Motor Standzeit-Haltbarkeit bis zum Teiletausch) bis Teile verschlissen sind, bis hin zur Kurbelwelle und Hauptlagern. So wir unterschieden zwischen Top - End overhaul und Major Refit = Generalüberho9lung / Motor Revision. Das geht bis zu 3 mal, ab da wird's dann speziell. Ebenso haben die o.g. Motoren auch 3 verschieden große Ölwannen. Dadurch können die hoch aufgeladenen Schnelläufer Ihre Betriebsstunden bis zum nächsten Ölwechsel wählen, z.B. alle 200 h, alle 500 h oder alle 1.000 h, aber die alle mind. 1 x im Jahr, je nachdem was zuerst kommt. Bei denen werden nicht nur Ölanalysen, sonderen bei jedem voll bunkern (tanken) auch Kraftstoffanalysen vom getankten Sprit gezogen....
Die Cracks warten dann nicht nach Stunden, sondern nach verbrauchtem Treibstoff und warten danach, da dann das Betriebsprofil = die Motorlast mit berücksichtigt ist.
Also: Wartungsvorgaben vom Hersteller sind nur durchschnittle Mindestanforderungen an Wartung, in erstel Linie daß der Motor die Garantiezeit heil übersteht und halbwegs lange hält ohne Gerichtsprozesse.
Ich z. B. hab für meine eigenen Motoren auch jeweils eigenen Wartungspläne, so wie man auch Großmotoren dauerhaft betreibt, durchaus leistungsorientiert aber eben auch auf max. Lebensdauer, ohne Betriebsausfall in der gesamten Zeit zwischen den Wartungen - was zu meinem geliebten preventive maintenance gehört = vorbeugende Wartung = kein Betriebsausfall zwischen Service Intervallen.
Dafür benötigt man zwingend Ölproben, Kompressionsmessung, Druckverlustprüfung und Boroskopie und die ganzen anderen typischen Prüfungen, sowie Pflege - u. Einstellarbeiten. Dann wird man zu 95% niemals irgendwo liegen bleiben, weil der Motor ein Bein rausstreckt oder nicht mehr anspringt.
Meine Harley ist eines meiner Hobby's. Hier mache ich nur ein Mix. aus Leistung und Freude über möglichst viele schöne störungsfreie Kilometer, ohne liegen bleiben zwischen den Boxenstops.

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ironhand ist offline ironhand · 537 Posts seit 05.08.2021
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ironhand ist offline ironhand
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537 Posts seit 05.08.2021
fährt: Street Glide ST
Neuer Beitrag 23.11.2025 13:55
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zum zitierten Beitrag Zitat von Road King Spezial 22
Zudem fahre ich aus Sicherheitsgründen immer in voller Rüstung = Leder mit Protectoren überall.

No Risk no fungroßes Grinsen

ybbon711 · seit
ybbon711
Gast


Neuer Beitrag 23.11.2025 15:48
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Hallo Road King Spezial 22.

Da ich zu 99 % alles über mein Smartphone abwickle, tun mir leider die Augen weh, wenn ich den langen zusammengeschriebenen Text lesen muss.
Vieleicht geht es auch etwas kürzer, oder mal ein paar Absätze rein.
Aber das nur nebenbei.

Mich persöhnlich interressiert es nicht, was alles im alten Öl für Verunreinigungen sind.
Was habe ich davon?

Halte mich an die vorgegebenen Wechselintervalle und fertig.
Das wichtigste für mich ist, dass es die Hauptaufgabe der Schmierung erfüllt und das dafür geeinete Öl eingefüllt ist.
Da verlasse ich mich auf den Service.

Das im Öl Verschleißteile zu finden sind, ist doch verständlich und nichts neues.

Zum Ölkühler von mir folgendes.
Einen Kühlerschutz habe ich auch, halte ich auch für gut.
Wenn das Motoröl zu heiß wird, stimmt etwas anderes nicht.
Mein Motoröl wird jedenfalls nicht zu heiß.
Fahre auch nicht mit hoher Drehzahl im niedrigen Gang.
Hochziehen ja, (manchmal) aber dann auch sofirt schalten.
Ist das nicht der Fall, dann stimmt etwas mit der Mechanik nicht, die so heiß wird, dass das Öl die Temperatur nicht über den Ölkühler abbauen kann.

Da die Motorräder, die sich im Straßenverkehr bewegen, keine Rennmaschinen sind, darf das Motoröl auch nicht zu heiß werden!

Facit:
Fahrweise nicht angemessen,
oder
Mechanik wird zu heiß

Zum Lüfter am Ölkühler folgendes.

Ein Kühllüfter muss nicht vor dem Kühler montiert werden, es giebt auch Lüfter, die saugen und sitzen dahinter.

Daa alles hat mir mal ein Jugendfreund beigebracht, der viele Jahre als Renningenieur tätig war.
Die ganze Weißheit habe ich von dem gelernt.

Leider inzwischen verstorben.

Gruß Nobby


Noch eins, habe ich fast vergessen.

Eine Ölanalyse mit einer Blutanalyse eines Menschen zu vergleichen, ist schon der Hammer schlechthin!!!!

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von ybbon711 am 23.11.2025 16:42.

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Tommel ist offline Tommel · 581 Posts seit 01.10.2020
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fährt: Panhead 1951
Neuer Beitrag 24.11.2025 09:22
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Dich interessiert nicht was im Öl drin ist oder warum ein Zylinder abschaltet  ?
OK. Kein Ding
Andere interessiert es schon.
Warum nimmst du hier aktiv teil wenn es dich nicht interessiert ?

Manche wollen es eben genauer wissen.  Mich wundert es auch das manche bis ins kleinste Detail gehen aber so ist es nun mal:
Solange es noch nicht verboten ist, warum nicht ?

Wenn das Öl zu heiß wird muss es nicht zwangsläufig etwas mit der Mechanik im Argen sein  
Seit mehr als 25 Jahren müssen alle neuen Fzg elektronische Gimmicks spazieren fahren (neben der herkömmlichen Elektrik) 
die durch Fehlfunktionen Störungen im Fahrbetrieb verursachen können. Seit vielen, vielen Jahren ist dieses Fehlerursache der absolute Spitzenreiter
jeder Pannenstatistik und zwar in JEDER Fzg-Klasse

Natürlich reden wir hier über Strassenverkehr und dennoch werden Fzg zu heiß
Das ist doch die Crux: Warum wird die Mechanik zu heiß ?? Darum geht es doch hier.

Ich finde den Vergleich von Ölanalyse und Blutuntersuchung sehr treffend.
So unterschiedlich können die Meinungen sein und das ist auch gut so.

Immer locker bleiben und wenn es dich nicht interessiert: Einfach weitergehen Freude

ybbon711 · seit
ybbon711
Gast


Neuer Beitrag 24.11.2025 10:16
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Es iinterressiert mich sehr wohl, woran es liegen könnte, warum das Motoröl zu heiß wird, oder warum ein Zylinder abschaltet!

Jedoch ob eine Ölanalyse dazu Aussagekräftig ist, wage ich zu bezweifeln.

Ein Motor wird nun mal zwangsläufig heiß, wenn er betrieben wird.

Allerdings ist das Systhem von Haus aus so ausgelegt, dass es nicht überhitzen kann,.
Wenn man es denn so betreibt, wofür  es vorgesehen ist und die vorgeschriebenen Intervalle der Inspektion, mit einem Ölwechsel einhält.

Bekanntermaße sammeln sich im Öl jeder Abrieb aller beweglichen Teile des Motors.
Insbesondere der Teile  die verstärk Reibung erzeugen.

Das isich m Öl ein Abrieb, aller der im Motor verwendeten beweglichen Metalle befinden, das ist doch bekannt!

Wenn sich dort Cu- Anteile wiederfinden, ist das für mich nicht verwunderlich, da Gleitlager in der Regel auch einen hohen Anteil diese Metalls beinhalten.

Das sind übrigens die Lager, die die höchste Reibung erzeugen, und somit auch die meiste Hitze.

Natürlich nimmt das Öl die Temperatur auf, und muss wieder Runtergekühlt werden.

Allerdings ist die Technik  bei einer, z. B., Harley so ausgelegt, die im Straßenverkehr bewegt wird, dass der Motor ohne einen zusätzlichen Kühlventilator  auskommt.

Wenn der Motor trotzdem zu heiß wird, kann das verschiedene Ursachen haben, die in der Hauptsache an übermäßige, Reibung, durch z. B. ein defektes Lager, aber auch am Fahrstiel liegen kann.

Ob man dies durch eine Ölanalyse feststellen kann, das wage ich zu bezweifeln, da sich im Öl jeder Abrieb wiederfindet.

Den Vergleich,, einer Öl- mit einer Blutanlalyse, möchte ich nicht weiter kommentieren.

Es soll ja auch Menschen geben, die ihr Motorad lieben.
Ich jedenfalls liebe meine Ehefrau und nicht mein Motorrad.

Nobby

Flhrse5 Heiko ist online Flhrse5 Heiko · 391 Posts seit 10.12.2016
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Neuer Beitrag 24.11.2025 10:45
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Es ist halt sein Hobby und der Vergleich Öl und Blutanalyse ist schon passend.

Anhand der Ölanalyse wird der Verschleiss der einzelnen Bauteile festgestellt. Ich war 10 Jahren in einem professionellen Auseinandersetzungsbetrieb tätig. Wir haben mehr als 10.000 Motore pro Jahr generalüberholt. Vom 1 Cyl Stromaggregat bis zu den grossen Caterpillar. Alles was die US Army halt so hatte. Das ist 30 Jahre her für mich.

Ölanalysen  für die grossen Motoren war Std. Anhand der Analyse lässt sich genau feststellen wie hoch und wo der Verschleiss anliegt ohne eine Komplettüberholung machen zu müssen. Es war Bestandteil des ganz normalen Testprogramms. 

Nun zu Harley... Bekanntermaßen werden Harley Motoren heiß und in Teilen zu heiß. Schön zu erkennen an verglasten Kolbenoberflächen hier im Forum. Durch die jeweiligen Eu Normen wird es auch immer schwierigen ohne Zwangskühlung die ~gesunden~ Temperaturen zu halten. RKS 22 will es halt genau wissen UND hat die Möglichkeiten dazu. 

Für mich war es auch wichtig wie meine RK lief und habe alles möglich angestellt um den Motor im Serienzustand zu optimieren. Es war mein Hobby und mir wichtig, ich habe Freude gehabt daran zu sehen, hören und fühlen wie geil mein 110er lief.

Jemanden der es als Hobby betreibt genau zu wissen wie es um seinen Motor bestellt ist zu verurteilen ist unwürdig. Nur weil ~Du~ es nicht verstehst oder es egal ist muss man jemanden nicht runtermachen.

Wenn ~Du~ ein Angler bist und eine Schnur mit Haken ohne Köder ins Wasser wirfst um zu Angeln ist es Dein Ding. Wenn ~er~ zum Angeln die komplette Bandbreite des Zubehörs nutzt ist es sein Ding.

Du fängst nen Fisch
Er fängt Fische

ybbon711 · seit
ybbon711
Gast


Neuer Beitrag 24.11.2025 11:11
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Jeder hat sein Hobby, ich habe doch nicht geschrieben, dass es schlecht ist was er macht.
Soll er doch das Motiröl analysieren, so oft es ihm gefällt!
Meinetwegen nach jeder Ausfahrt!

Ob man allerdings damit feststellen kann, warum ein Motor zu heiß wird, das wage ich zu bezweifeln!

Da muss man schon in den Motor reinschauen, da geht doch kein Weg vorbei.

In der Zeit indem er Öl abzapft und es anschließend analysiert, habe ich schon , z. B., durchs Zündkerzenloch, mir die Zÿlinderlauffläche angeschaut, ob sie beschädigt ist, und eventuell durch einen defekten Kolbenring eine erhöhte Reibung entsteht.

Das ist efektiv!

Alles andere mag Hobby sein, aber dient aus meiner Sicht nicht zur Fehlersuche.
Zumal die Überprüfung sowieso zwingend gemacht werden muss, wenn der Motor aus unbekannten Gründen zu heiß wird.

Es macht ihm sicher Spaß und er soll es auch ruhig weiter machen und von mir aus, alkes in einer Excel Tabelle dokumentieren.

Jeder so wie er mag!

Flhrse5 Heiko ist online Flhrse5 Heiko · 391 Posts seit 10.12.2016
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Neuer Beitrag 24.11.2025 12:39
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zum zitierten Beitrag Zitat von ybbon711


Ob man allerdings damit feststellen kann, warum ein Motor zu heiß wird, das wage ich zu bezweifeln!

>>> Natürlich nicht. Man erkennt den Verschleiss und was in Frage kommt anhand der Analyse. Man erkennt aber OB das Öl zu heiß wurde und kann die Ursachen herausfinden  bevor ein Schaden entsteht.<<<

Da muss man schon in den Motor reinschauen, da geht doch kein Weg vorbei.

>>> Falsch. Ein LUFT gekühlter Motor wird zu heiß aufgrund der Faktoren Luft Kraftstoff Gemisch, Steuerzeiten, Zzp, Außentemperatur, kein\falaches Öl oder zu wenig davon, etc. Die STD Bauteile sind nicht ursächlich für einen zu heißen Motor.<<<

In der Zeit indem er Öl abzapft und es anschließend analysiert, habe ich schon , z. B., durchs Zündkerzenloch, mir die Zÿlinderlauffläche angeschaut, ob sie beschädigt ist, und eventuell durch einen defekten Kolbenring eine erhöhte Reibung entsteht.

>>> Das ist sachlich falsch. Wenn diese Fehler vorliegen ist es schon zu spät. Ölanalysen sollen VOR einem kapitalen Defekt Hinweise geben. Wann würdest Du denn ~durchs Kerzenloch~ schauen? Beim Zündkerzenwechsel? Wenn der Motor schon klappert und oder seine Leistung verloren hat? 

Noch nie gab es durch einen defekten Kolbenring eine erhöhte Reibung dir zu einem überhitzten Motor führte in meiner gesamten Zeit in der Motoreninstandsetzung. Ca 10.000 Motoren JEDES Jahr.

Es gibt Blow By oder Totalschaden oder auch manchmal gar nichts.

Defekte Kolbenringe sind auch eher wie ein 6er im Lotto. Ohne Endoskop siehst Du nichts außer ggfls Riefen in der Laufbahn und dann ist es auch oft schon zu spät. Riefen entstehen durch andere Ursachen zB defekte Bauteile die sich in Ihre Bestandteile auflösen... Abplatzungen von Chromflächen, Lagern, etc.. Ein defekter Kolbenring ist oft ein Ergebnis einer anderen Ursache... Die durch das Öl erst dorthin gelangte.<<<

Das ist efektiv!

>>> Nein, ist es nicht.<<<

Alles andere mag Hobby sein, aber dient aus meiner Sicht nicht zur Fehlersuche.
Zumal die Überprüfung sowieso zwingend gemacht werden muss, wenn der Motor aus unbekannten Gründen zu heiß wird.

>>> Werksmotor...  Ein LUFT gekühlter Motor wird zu heiß bei zu wenig, keinem oder falschem Öl, Zündzeitpunkt, KL Gemisch.

Beim Harleymotor gibt es keine Temperaturanzeigen wie beim Wassergekühltem als STD. Wie willst ~Du~ nun feststellen ob und wann Dein Motor zu heiß wurde und das Öl nichts mehr taugt? Das was ggfls angezeigt wird bei einigen Modellen sind Schätzwerte wie zB der Ölpeilstabanzeiger mit Messgerät im Ölvorrat. 

Nach dem was Du geschrieben hast wird überprüft...wenn der Motor bereits defekt ist. Dann fängst Du an ins Loch zu schauen? So wie ich es verstanden habe hat er seinen Motor modifizieren lassen und Diverses ausgetestet. Nun will er wissen ob und wie Standfest diese Mods sind. Wenn ich die Möglichkeit hätte billig und unkompliziert nach einer bestimmten Laufleistung das überprüfen zu lassen würde ich das auch machen. <<<

Es macht ihm sicher Spaß und er soll es auch ruhig weiter machen und von mir aus, alkes in einer Excel Tabelle dokumentieren.

Jeder so wie er mag!

ybbon711 · seit
ybbon711
Gast


Neuer Beitrag 24.11.2025 13:19
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Hallo RKS22.

Lass dich bitte von dem, was ich zu dem Thema geschrieben habe, nicht entmutigen und mache deine Öl Anlaysen so wie bisher weiter.

Meine Meinung dazu habe ich lediglich Vorurteilsfrei geschrieben.

Das richtet sich nicht gegen dich persöhnlich, sondern war nur Sachbezogen gemeint.

Heiko hat geschrieben, ich würde dich für dein Tun verurteilen und runtermachen.

Das ist absolut nicht der Fall, und ich weise es hiermit ausdrücklich zurück!

Ich akzektiere dein Tun!!!

Jedoch darf ich auch schreiben, welche Meinug ich zu dem Thema habe.
Ich habe dich auch nicht persöhnlich angegriffen, sondern nur Sachbezogen meine Meinung dazu geschrieben.

Wenn das falsch verstanden wurde, tut es mir leid.

Norbert

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