Kein Grund zur Aufregung – finde ich. In dem Tatort spielte lediglich ein fiktiver MC eine Rolle. Ich konnte daraus weder schließen, dass Motorradfahrer im Allgemeinen noch Harleyfahrer und Kuttenträger speziell diskreditiert wurden. Zumindest, was den ersten Teil anbelangt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass hier verallgemeinert wurde. Irgendwelche Einzelpersonen oder Gruppen gehören in einem Krimi ja schließlich immer zu den Bösewichtern. Und da mussten in den Tatorten schon alle Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen herhalten. In den Tatorten, die ich bislang gesehen hatte, waren es jedenfalls deutlich mehr Ärzte oder Juristen als Biker.