Hallo in die Runde,
zwischenzeitlich habe ich erfolgreich den Riemen, sowie Pulley und Zahnrad an meiner Road King von 2008 gewechselt (s. auch Thread
Öl im Lichtmaschinengehäuse - normal?)
Allerdings habe ich nach dem Einbau des Primärantrieb festgestellt
, dass sich die Kupplungseinstellung ziemlich stark verändert hatte. Ich war davon ausgegangen, dass die Einstellung ziemlich ähnlich sein sollte wie vor dem Ausbau. Stattdessen musste ich, nachdem ich die Einstellschraube an der Kupplung korrekt eingestellt hatte, die Einstellschraube des Bowdenzugs deutlich nachstellen, denn der Kupplungshebel am Lenker hatte deutlich zu viel Spiel (statt der vorherigen ca. 3 mm, nun 10 oder mehr mm). Außerdem war mein Eindruck (der natürlich täuschen kann), dass die Einstellungsschraube etwas weiter aus der Kupplung herausragt, also vor dem Umbau.
Nach der Durchsicht des Werkstatthandbuchs und der Explosionszeichnung des Teilekatalogs dachte ich eigentlich, der Kupplungsmechanismus sei narrensicher, aber vielleicht ist er das ja gar nicht.
Zwei/drei Details seien noch erwähnt:
- Die lange Druckstange kam beim Abbau zusammen mit der Kupplungseinstellschraube aus der Achse heraus - sie sah aber so gleichmäßig aus, dass ich mir keine Gedanken über die Einbaurichtung gemacht habe.
- Die Kupplung ist korrekt eingebaut und an ihrem Platz: Soll heißen, sie bildet eine Flucht mit dem Primärantriebsritzel auf der Kurbelwelle
- Bei gezogener Kupplung und eingelegtem (2.) Gang kann ich das Hinterrad drehen, das geht zwar schwer, aber es geht.
Hat hier vielleicht jemand eine Erklärung für die deutlich veränderte Einstellung des Kupplungszugs?
Bin für jeden Tipp dankbar!
Gruß
Michael