Hi Torsten,
so abwegig ist Karls Gedanke mit der Kette gar nicht.
Zu Kettengetrieben:
Ausgeführt (durchaus Praxistauglich) vollkommen OHNE Kettenspanner z.B. in Getrieben des "grünen Elefanten" (Zündapp KS601) und der Victoria V35 "Bergmeister".
Wg. Verwendung stark vorgereckter Ketten ganz ohne Kettenspanner eingesetzt, es gab keine zusätzliche Reckung im Betrieb. Vier Duplex-Rollenketten mit vier unterschiedliche Teilungen, zudem ausgesucht für die jeweilige Kettenradpaarung, so wie‘s bei z.B. Harley Evo-Nockentrieben und anderswo mit den Zahnradpaarungen gemacht wird. Oder wurde, weil inzwischen genauere Produktionsmethoden zumindest für "Allerweltsanwendungen" ausreichend genau sind und zumeist keine aufwendige Paarung mehr erfordern.
Wenn‘s denn die Zahnkette auf den beiden zusätzlichen Zahnrädern sein sollte: Kraftschluss zwischen den Wellen kann man auch herstellen/unterbrechen, ohne die Kette von den Rädern zu holen bzw. sie aufzulegen. Z.B. durch geschlitzte konische Ringe (Tapered Split Ring), die in konische Bohrungen der Zahnräder gepresst werden und Zahnrad und Welle kraftschlüssig verbinden (und sich unter Last, bei Entfernen des Drucks auf die Ringe, wieder lösen => Rechenaufgabe für Masch.-baustudenten, Maschinenkonstruktion 3./4. Semester

, "Berechnen Sie außerdem, ob die durch die zusätzliche axiale Last auftretende Belastung der Getriebewellenlager bei gleichzeitiger radialer Belastung innerhalb der zulässigen Werte liegt. Gegeben sind...").
Also nicht wirklich ein Grund zur Belustigung.
Very simple, isn‘t it?
Gruß aus H
Uli
Man kann sicher sein, daß die Amerikaner die richtige Lösung finden werden.
Nachdem sie alle anderen ausprobiert haben. (Winston Churchill)
Man kann nicht alles "idiotensicher" machen...immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere Idioten 
"Ich weis alles... Ich kann mich nur nicht an alles erinnern"
)
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