Hallo,
..."Hatte nur einmal einen überraschenden Effekt beim Gasgeben bzw. schließen:
beim wegnehmen von Gas hat die Maschine nochmal einen richtigen Hupfer nach vorne getan, also nachlaufen.
Kann dies am PCIII und stage I Lufi liegen?
Beim betrachten der PCIII-Leuchtdioden bleibt das Licht im Bereich bis ca. Halbgas immer im Minusbereich, erst bei Vollgas steigt das Lämpchen mal kurz bis Mitte und knapp darüber in Plus.
Das Mapping mit offenem Lufi sollte doch eher zu einem reicheren Gemisch führen?
Ich hatte das mapping in USA vorjustieren lassen mit den Angaben Auspuff wie Supertrapp offen (ist tatsächlich USA-Originaltüten mit CPO) + SE stage one (KN-Luftfilter)
Wer weiß Rat?"...
exakte Auskünfte kann ich nicht direkt geben, aber zielgerichtete Vermutungen anführen, woran es denn liegen kann und mag.
Dazu gehört erst einmal der Rat, Vertrauen in die Technik zu legen, und nicht an allem zweifeln oder eine fehlerhafte Funktion vermuten/hineininterpretieren (betrifft das Betrachten der Leuchtdioden, tz, tz, tz,...). Der PC regelt lediglich die Abweichungen der Serieneinspritzkurve in den jeweiligen Bereichen je nach den Erfordernissen mal etwas fetter und mal etwas magerer. Weshalb sollten die Dioden etwas anderes ausweisen, als eben diese Nach-Regulierungen?!. Einen Ist-Zustand der AFR Linie wird man über die Dioden keineswegs ablesen können. So etwas erhält man m.W. nur mittels Prüfstandausdruck.
Schlecht für ein individuelles Mapping ist auf jeden Fall, wenn dem Programmierer für seine Arbeit eine andere Konfiguration genannt wird, als tatsächlich verbaut ist. Supertrapp offen anzugeben, und dann etwas zu verbauen, was in etwa Supertrapp mit "nur" 5-6 Scheiben und geschlossener Endkappe entspricht, ist deutlich kontraproduktiv. Das mag ein wenig zu dem geschilderten Effekt beitragen.
Erheblich wichtiger ist hier jedoch die Frage: wurde der PC lediglich "zwischengeteckt" und dann die Fuhre in Betrieb genommen, oder ist eine ordnungsgemässe Drosselklappenadaption, wie sie in den Begleitunterlagen ausführlich beschrieben ist, durchgeführt worden.
Nein? Dann umgehend nachholen und danach berichten.
Ja? Dann unbedingt zu einem Dynojet Center fahren, und eine Einstellung auf dem Prüfstand durchführen lassen.
Ein weiterer Knackpunkt ist noch die Fahrweise. Die Amerikaner fahren deutlich drehzahlfreudiger mit ihren Maschinen. Wenn Jamie für seine Programmierung keine entsprechende Rückmeldung über die Fahrweise erhalten hat, wird für den normalen Ami (gibt‘s die überhaupt) programmiert. Ist man dann grundsätzlich deutlich untertouriger unterwegs, kann es durchaus aus zu den geschilderten Effekten kommen.
Da Du ja des Englische mächtig bist, empfehle ich Dir mal bei nightrider.com reinzuschauen.
Gruß, silent